Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Ein Tag in Hoi An

Ein Tag in Hoi An

Die vietnamesische Kleinstadt Hoi An liegt in der Provinz Quảng Nam am Südchinesischen Meer.
Im Verlauf einer Vietnamreise hatte ich Gelegenheit, zwei Tage in der Stadt zu verbringen. Hoi An ist die Stadt der Lampions, die Straßen der Altstadt hängen voll damit, was besonders nach Sonnenuntergang den Gassen der Altstadt einen zauberhaften Charme verleiht.

Aus Wikivoyage: Die Altstadt von Hoi An gehört zum Weltkulturerbe und ist durch seine gut erhaltenen alten Gebäude und Tempel mit eines der Highlights einer Reise. Es gibt einen Sightseeing-Pass für 125.000 VND (Juli 2017), der für die Besichtigung einzelner Tempel, Gemeinschaftshallen und der ältesten Häuser der Stadt berechtigt. Ebenfalls kann man mit diesem Pass die Japanische Brücke überqueren (nur tagsüber). Diese verbindet den japanischen Teil der Stadt mit dem chinesischen Teil. Hoi An war ursprünglich ein wichtiger Handelshafen, was die chinesischen und japanischen Händler veranlasste, sich hier niederzulassen und den Handel von hier aus zu betreiben.

Ein tag in Hoi An Den ersten Tag meines Aufenthaltes widmete ich ganz dem Besuch der Altstadt, anfangs im Regen, der sich im Laufe des Vormittags aber legte. Die Altstadt ist ein Kleinod, zauberhafte Läden, unzählige Cafés, Restaurants und die Bauernmärkte nehmen den Besucher gefangen.

Am Abend ist diese Altstadt voller Menschen. Ich war mit Stativ und Kamera unterwegs, um das Licht der Lampions zu fotografieren. Gerade als ich mich auf der Terrasse eines Restaurants am Fluss gegenüber der Altstadt niedergelassen hatte, fiel in der kompletten Altstadt auf der jenseitigen Flussseite der Strom aus. Ich saß im Hellen und blickte über den Fluss auf die stockdunkle Altstadt… ein kurioser Anblick. Es dauerte fast eine Stunde, bis der Strom wiederkam.

Den zweiten Tag unseres Aufenthaltes widmeten wir, meine Reisegruppe und ich, dem Besuch einer Lampionfabrik. Wir nahmen an einer Führung teil und durften anschließend unter fachkundiger Anleitung der vietnamesischen Arbeiterinnen unseren eigenen Lampion anfertigen.


Anschließend stand noch ein Besuch der Kräutergärten Hoi Ans auf dem Programm. Auf einem Bauernhof lernten wir, wie man Frühlingsrollen brät.

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Der zwischen Rosseck und Brend gelegene Günterfelsen und seine Umgebung werden am 19. Juni 1956 zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Schutzgebiet hat heute eine Größe von etwa 1,7 Hektar, es liegt in den Gemarkungen Obersimonswald, Landkreis Emmendingen, und Furtwangen, Landkreis Donaueschingen.

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Die imposanten Felsblöcke mit der abgerundeten Form erinnern an große Findlinge wie sie die letzte Eiszeit an vielen Stellen im Schwarzwald hinterlassen hat. Die Form trügt aber, die vermeintlichen Findlinge aus Triberger Granit mit einer Größe bis zu acht Metern entstanden an Ort und Stelle. Die als Felsenburg benannte Felsformation ist die größte im mittleren und südöstlichen Schwarzwald. Noch vor etwa 50 Jahren soll die Felsenburg von weitem sichtbar gewesen sein, heute liegen die Blöcke nach Aufgabe der Beweidung im dichten Wald. Das ändert aber nichts an ihrer imposanten Erscheinung die kleine und große Abenteurer zum Ersteigen und Erklettern der Felsenburg ermuntert.

Ich erreichte die Günterfelsen bei meiner Westwegwanderung.

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Entstehung

Die Granitblöcke der Günterfelsen entstehen durch Wollsackverwitterung schon vor etwa vor 65 Millionen Jahren im Zeitalter des Tertiär, zu dieser Zeit herrschte im Schwarzwald ein tropisches Klima. Eine intensive Verwitterung der oberen Gesteinsschicht führte zu einem sandartiges Material, welches Granitgrus (auch Granitgruß) genannt wird. Im Laufe der Jahrtausende wird das weiche Material ausgeschwemmt, übrig blieben die rundlichen Steinblöcke der Günterfelsen.

Quelle: www.schwarzwald-informationen.de

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Nohener Nahe Schleife

Nohener Nahe Schleife – eine Frühlingswanderung

Auf einer Facebook-Seite fand ich Bilder von der Traumschleife Nohener Nahe Schleife, die mir so gut gefielen, dass ich mir den Weg per Internet näher angesehen hab. Nohener NaheschleifeDie Länge von 12,5 km schien mir genau richtig für den Beginn der Wandersaison nach dem langen Winter.

Am 22. April, einem Sonntag, brach ich morgens bei Sonnenaufgang auf. Der Einstiegspunkt liegt in Nohen an der Hauptstraße. Man steigt hoch zum Burefels, auf dem der Blick über ganz Nohen schweift. Eine von vielen herrlichen Aussichten ins Nahetal, die der Weg immer wieder öffnet.Nohener Nahe Schleife

Sehr originell fand ich den mit Naheweinen gut gefüllten Weinschrank, der an einem Rastplatz, Felsklipp genannt, mit grandioser Aussicht zum Genießen einlädt. Man sollte etwas Kleingeld mithaben.
Der Weg hat mir sehr viel Spaß gemacht und zählt zu meinen Favoriten. Ich werde ihn noch öfter zu anderen Jahreszeiten wiederholen.

Ich zitiere aus oudooractive: Ein herrlicher Weg durch eine nahezu unberührte Landschaft – wahrlich ein Juwel unter den Traumschleifen. Ein Premiumweg, der vom Deutschen Wanderinstitut mit sagenhaften 88 Erlebnispunkten bewertet und 2015 zu den 10 schönsten Wanderwegen Deutschlands gewählt wurde. Wanderer werden durch ursprüngliche Mischwälder und offene Wiesenlandschaften immer wieder zu sensationellen Aussichten geführt. Begleitet werden sie zudem vom wildromantischen Tal der Nahe.

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Größe zu sehen!

Halong-Bucht

Eine Schifffahrt in der Halong-Bucht

halong-bucht

Im Dezember 2017 hatte ich im Rahmen einer Vietnam-Rundreise die Gelegenheit, an einer Schifffahrt durch die sagenhaft schöne Halong-Bucht teilnehmen zu können.
Die Reise war von SKR-Reisen bestens organisiert. Wir hatten für unsere zwölfköpfige Gruppe ein eigenes Schiff, auf dem es auch eine Küchencrew gab, die für die Verpflegung während der mehrstündigen Fahrt sorgte.

Der vietnamesische Name der Bucht lautet Vịnh Hạ Long, auf deutsch „Bucht des untertauchenden Drachen“. Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.
Das Gebiet der Halong-Bucht im Norden Vietnams ist rund 1500 qkm groß. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, das die Bucht beheimatet, sinkt langsam. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.

schifffahrt durch halong-bucht
Trotz des neblig-trüben Winterwetters genoss ich die Fahrt sehr. Solch gigantische Naturwunder erlebt man nicht oft so hautnah… ich war sehr beeindruckt, verbrachte Stunden auf dem Bug des Schiffes. Nur zum Essen ging ich in die Kabine.

Die Halong-Bucht ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Vietnam.
Individualreisenden sei als beste Reisezeit März bis Juni empfohlen. Man sollte auch eine Kabine auf einer zahlreichen Djunken, die über Nacht in der Bucht ankern, buchen, wenn man den Sonnenaufgang und -untergang erleben will. Im Rahmen unserer kombinierten Vietnam- und Kambodschareise war das aus Zeitgründen nicht möglich, hätte auch aufgrund des nebligen Wetters wahrscheinlich wenig Sinn gemacht.

Teile des Textes wurden aus Wikipedia entnommen.

Eine größere Auswahl meiner Bilder aus der Halong-Bucht finden Sie hier.

Reisetipps für die Halong-Bucht.

Haldenhof-Kandern

Westweg Etappe 12 | Haldenhof-Kandern (Westvariante)

Die Headline stimmt nicht ganz, weil ich ein gutes Stück der Etappe schon am Vortag gewandert war. Präzise bis zum Müllheimer Egerten bin ich ich vom Wiedener Eck aus gekommen. Der Müllheimer Egerten ist ein gut ausgebauter Parkplatz im Wald an der Landstraße 140, die von Badenweiler aus Richtung Blauen führt. Es gibt dort alles, was das Wandererherz begehrt, Pavillon, Grillplatz mit Grill und Feuerholz – aber keine Bushaltestelle.

Als ich am Vortag, einem Samstag, hier ankam, musste ich 7 Kilometer bergab durch den Wald nach Badenweiler laufen, um an eine Bushaltestelle zu gelangen… und insgesamt 3 mal umsteigen, um mein Hotel am Wiedener Eck zu erreichen. Im Münstertal
erwischte ich abends den letzten Bus des Tages hoch zum Wiedener Eck.

Ein Taxiabenteuer

Hätte ich, um meine Westwegwanderung planmäßig fortsetzen zu können, meinen Wagen am Müllheimer Egerten geparkt, hätte ich am Abend von meinem Ziel in Kandern wieder das Problem gehabt, den Wagen mit dem Bus nicht erreichen zu können. Also stellte ich ihn in Badenweiler ab, das verkehrsmäßig gut angebunden ist, und bestellte mir ein Taxi, um mich zum Egerten fahren zu lassen. Das Taxi war schnell zur Stelle – nur hatte der Fahrer noch nie etwas vom Müllheimer Egerten gehört und kannte folglich den Weg dorthin auch nicht. Trotzdem fuhr er los, ziel- und planlos, hielt an einem Hotel, um dort nach dem Weg zu fragen – ohne Erfolg. Als er endlch, nachdem ich ihn gefühlt 20 mal schon darum gebeten hatte, bei seiner Zentrale über Funk nach dem Weg fragte, erfuhren wir, das der Egerten zur Zeit wegen einer Straßensperrung nur über einen Riesenumweg über Kandern zu erreichen war.
Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Taxiuhr schon einen Fahrpreis von über 40 Euro an. Ich bat den Fahrer, mich zurück zu meinem Wagen zu bringen. Dort angekommen, sollte ich den Fahrpreis von von nahezu 50 Euro berappen, was ich ablehnte. Ich sagte dem Fahrer, das er durch seine mangelhafte Ortskenntnis und durch seine lange Weigerung, den Weg bei seiner Zentrale zu erfragen, schlussendlich keinerlei Dienstleistung erbracht habe. Ich reichte ihm einen Zwanzig-Euro-Schein und sagte, dass ich bereit sei, etwa die Hälfte des entstandenen Schadens zu begleichen – würde ihm das nicht genügen, sollte er doch bitte die Polizei rufen, um die Geschichte abschließend zu klären. Was er natürlich bleiben ließ…

Ich fuhr dann entgegen meines ursprünglichen Planes über Kandern zum Müllheimer Egerten und stellte den Wagen auf dem Waldparkpatz ab. Von dort führt der Weg durch die steile Nordflanke hinauf zum eisernen Blauenturm (1.165m). Ab jetzt geht es nur noch bergab! Die Strecke über den mystischen Hexenplatz und die Burgruine Sausenburg ist so kurzweilig, dass Kandern schneller erreicht ist als gedacht.

Burgruine Sausenburg

Mein Hotel in Kandern

In Kandern wohnte ich im Hotel Janz Bed & Breakfast. Ich hatte ein schönes Zimmer mit riesigem Balkon, in dem ich mich gut aufgehoben fühlte. Ich wurde freundlich empfangen, und als der Hotelmanager hörte, dass ich noch irgendwie per Bus und zu Fuß zu meinem Wagen zum Müllheimer Egerten gelangen musste, bot er mir spontan an, mich mit seinem Wagen dorthin zu bringen. Für diese Riesengefälligkeit bedanke ich mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich.
Sehr gut gegessen habe ich in Kandern im Restaurant Zur Schnecke, dass mir der Hotelmanager empfohlen hatte. Die Gaststube ist gemütlich, die Bedienung schnell und freundlich, das Essen sehr schmackhaft. Dieses Restaurant wird bei TripAdvisor nicht gelistet – ein echter Geheimtipp, wie es scheint.

Über den Feldberg

Über den Feldberg

Als ich im Laufe meiner Westwegwanderung über den Feldberg ging, war es so neblig und regnerisch, dass ich von all den Attraktionen und wundervollen Aussichten, die der höchste Berg des Schwarzwaldes zu bieten hat, nichts wahrgenommen habe. Ich war froh, dem Weg folgen zu können, ohne mich im Nebel zu verirren.
Für den auf meine Wanderung folgenden Tag waren bessere Wetterbedingungen vorausgesagt, und ich nahm mir vor, den Feldberg nochmal zu besuchen. Von Mai bis Oktober kann man mit der Feldbergbahn ganz leicht den 1493 Meter hohen Gipfel erreichen. Mit der Hochschwarzwald Card ist die Fahrt sogar umsonst.
Ich bin trotzdem zu Fuß auf- und abgestiegen, eine schöne Wanderung.

Mein Hotel am Feldberg

Während meines Aufenthaltes habe ich im Gasthof Feldbergpass gewohnt und mich dort sehr wohl gefühlt. Es ist ein kleines Haus, in dem ich liebevoll bewirtet wurde. Diese Gastgeber muss man einfach gern haben! Kann ich sehr empfehlen.

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