Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Hausach – Wilhelmshöhe

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Mein Hotel in Hausach

In Hausach wohnte ich im Gasthaus zur Blume, das unweit vom Bahnhof direkt am Westweg liegt. Die Wirtin hat eine sehr herzliche Art, ich verstand mich sofort mit ihr. Das Hotel macht dem Gast Freude, alles wirkt freundlich und hell, und das Essen im hoteleigenen Restaurant ist preiswert und gut.

Morgengrauen in Hausach

Ich blieb vom 18. bis zum 20. Juli in Hausach. Den 19. Juli verbrachte ich damit, mir Triberg und die Triberger Wasserfälle anzusehen. Darüber werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.
Am 20. Juli brach ich vor Sonnenaufgang auf zu der langen und anstrengenden Etappe 7 des Westweges, bestens versorgt mit einem Lunchpaket des Gasthauses zu Blume.

Die Wanderung, Hausach – Wilhelmshöhe

Mit meiner Ankunft im Kinzigtal hatte ich die Hälfte des Westweges geschafft. Auf zur zweiten Hälfte!

Kinzigtaltor

Kinzigtaltor

Die Etappe von Hausach nach der Wilhelmshöhe gilt als eine der schwierigsten und anstrengsten des Westweges. Fast 1300 m Anstieg sind zu bewältigen…
Im Morgengrauen wanderte ich fröhlich durch den Ortskern von Hausach bis zum Kinzigtaltor. Nach der Passage des Tores beginnt der 4.5 Kilometer lange und steile Anstieg zum Farrenkopf, mit 550 Höhenmetern hat dieser Anstieg schon fast alpinen Charakter. Ich ging ein Stück zusammen mit einer jungen Frau. Auf meine Frage, ob sie auch auf dem Westweg unterwegs sei, antwortete sie: „Ja, jeden Tag. Ich wohne hier.“

Hausach - Wilhelmshöhe

Hasemannhütte

Für die Strapazen des Anstiegs wird man bei der Ankunft auf der Hasemannhütte mit einer grandiosen Aussicht auf  einem idealen Platz zum Ausruhen belohnt. Ich legte eine ausgiebige Pause ein und genoss dankbar einen Teil des Lunchpaketes des Hotels zur Blume.
Anschließend gab es noch zwei lange und supersteile Anstiege zu schaffen, der zu den Prechtaler Schanzen und schließlich zum Karlstein. Danach bleibt der Weg auf den Rücken zwischen Elz- und Gutachtal und führt auf den letzten sieben Kilometern in sanfterem Auf und Ab zum Portal Wilhelmshöhe.

Hausach - Wilhelmshöhe

Portal Wilhelmshöhe

Den ganzen langen, einsamen Weg über hatte ich gehofft, auf der Wilhelmshöhe eine Bushaltestelle vorzufinden. Ich fand tatsächlich eine, sie war kaum zu übersehen – wird aber nur am Wochenende bedient….
Die nächste Haltestelle fand ich in der Triberger Straße in Schonach.  Das bedeutete nochmal 3,5 Kilometer zu Fuß, wenn auch nur bergab. Es erwies sich nun als Vorteil, dass ich so früh am Morgen aufgebrochen war, so braquchte ich mir keine Sorgen zu machen, was die Busverbindungen anging.

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Höhenprofil

Höhenprofil

Länge: 20,6 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 1292 Meter
Abstieg: 562 Meter
Charakteristik: Schweißtreibend!

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Idylle

Hausach - Wilhelmshöhe

Blick ins Kinzigtal

Hausach - Wilhelmshöhe

Talblick

Hausach - Wilhelmshöhe

Ehrenkreuz über Hausach

Hausach - Wilhelmshöhe

Auf dem Karlstein

Hausach - Wilhelmshöhe

Der Karlstein

Herbstwanderung

Herbstwanderung auf dem Klüsserather Sagenweg

Der Moselsteig-Seitensprung „Klüsserather Sagenweg“ führt auf knapp 12 Kilometer abwechslungsreich durch herrliche Wälder, Wiesen, Weinlagen und bietet traumhafte Ausblicke auf die Mosel und das Moseltal. Auf dem Rundwanderweg werden einige Sagen und Geschichten aus der Vergangenheit wieder lebendig, wie z.B. vom Rudemsmännchen, das heute noch Spuk und Schrecken verbreiten soll, von einer Jungfrau auf der Flucht vor ihren Verfolgern und einem blutigen Massaker aus der Römerzeit.
Quelle: Traumsteige.com

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Herbstwald

Herbstwald im Gegenlicht

Auf der Hark nach Hausach

Westweg Etappe 6 | Auf der Hark nach Hausach

Meine Unterkunft in Oberharmersbach

In Oberharmersbach wurde ich sehr herzlich empfangen von der Wirtin des Hauses Rose. Dieses Hotel kann ich ohne Einschränkung empfehlen, man fühlt sich dort sofort zu Hause. Die Wirtsleute lieben das, was sie tun, ohne Zweifel. Ich hatte ein schönes Zimmer mit Balkon, das Frühstück war angemessen.

Sehr gut gegessen habe ich in unmittelbarer Nähe des Hauses Rose, im Gasthaus Jägerstüble. Sehr freundlich, gutes Essen, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp.

Die Wanderung, Auf der Hark nach Hausach

Ich musste zunächst von Oberharmersbach zum Gasthof Hark – dort endete gestern die Etappe 5 und begann heute die sechste Etappe. Ich nahm den Vorschlag der Hotelwirtin an und bestellte mir ein Taxi, um die 4,5 Kilometer Zuweg zum Startpunkt zu sparen – auch wegen des Aufstiegs vom etwa 500 Höhenmetern bis nach Hark.
Bei traumhaftem Wetter startete ich am Harkhof.

Auf der Hark nach Hausach

Auf der Hark

Zunächst verläuft der Weg auf bequemen Forstwegen, ohne nennenswerte Steigungen. Eine Variante der Strecke führt über den 945 Meter hohen Brandenkopf.
Ich nahm jedoch die direkte Westweg-Verbindung Richtung Hausach und ließ die Variante rechts liegen.

Einen sehr schönen Blick über die Berglandschaft des Schwarzwaldes hat man von der Hohenlochenhütte.

Hohenlochhütte

An der Hohenlochenhütte

Dort aß ich mein Mittagessen und genoss dabei die Aussicht und das herrliche Wetter.

Anschließend begann der steile Abstieg nach Hausach, vorbei am Spitzfelsen,von dessen Gipfelkreuz man einen grandiosen Blick auf die umliegenden Ortschaften, die Burg Husem in Hausach und die höchsten Erhebung des Kinzigtals, den Brandenkopf genießen kann. Von hier aus führt der Pfad jetzt sehr steil abwärts in eng angelegten Serpentinen.

Spitzfelsen

Spitzfelsen

Meine Unterkunft in Hausach, das Hotel Blume, lag genialerweise direkt am Westweg in der Nähe des Bahnhofes. So konnte ich einchecken und meine Fotoausrüstung und den Rucksack in meinem Zimmer deponieren, bevor ich mich zum Bahnhof aufmachte, um meinen Wagen in Oberharmersbach abzuholen.

Westweg Etappe 6 | Auf der Hark nach Hausach

Länge: 14,7 Kilometer
Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 422 Meter
Abstieg: 854 Meter
Charakter: Abstieg ins Kinzigtal!

Auf der Hark nach Hausach

Forstweg Auf der Hark

Auf der Hark nach Hausach

Auf der Hark

Auf der Hark nach Hausach

Auf Forstwege durch den Wald

Auf der Hark nach Hausach

Nach Hausach….

Hausach

Blick ins Kinzigtal

Herbstgalerie

Herbstgalerie – Saarbrücken im Oktober

Herbstgalerie

Blick vom Brocken bei Sonnenaufgang

Herbstgalerie

Platanenallee

Herbstgalerie

An der Saar

Herbstgalerie

Blick zum Landtag des Saarlandes

Herbstgalerie

Sonnenaufgang an der Saar

Platanenallee

Platanenallee an der Saar

Berliner Promenade

Berliner Promenaqde im Herbstlicht

Schengen Grenzenlos

Schengen Grenzenlos. Eine Wanderung im Dreiländereck

Schengen grenzenlos

Europamuseum Schengen

Der Wanderweg Schengen Grenzenlos im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg, Frankreich bietet einen unvergleichliche Rundumblick auf die drei Länder. Er startet im Weinort Schengen an der luxemburgischen Mosel, der durch das „Schengener Abkommen“ im Jahr 1985 berühmt wurde. Wir erleben das Naturschutzgebiet Strombierg, die Passage beim Winzerdorf Contz-les-Bains in Frankreich und herrliche Blicke ins Moseltal. Die Traumschleife Schengen grenzenlos wurde durch das Deutsche Wanderinstitut mit 83 Erlebsnispunkten bewertet.
Quelle: outdooractive.com

Schengen grenzenlos

Moseltal

Schengen grenzenlos

Moseltal, vom Stromberg aus gesehen

Schengen grenzenlos

Contz-les-Bains

Schengen grenzenlos

Nebel auf der Höhe

Schengen grenzenlos

Ackerlandschaft im Herbst

Schengen grenzenlos

Rebstöcke, nach der Lese

Alexanderschanze nach Auf der Hark

Westweg Etappe 5 | Aexanderschanze nach Auf der Hark

Mein Hotel in Kniebis

Von der Alexanderschanze aus, dem Ziel der 4. Etappe des Westweges, wanderte ich schon am Vortag weiter nach Kniebis, um zu meinem Hotel zu gelangen. Dazu folgte ich den Wegweisern zum Westwegportal, dass 1,8 Kilometer abseits des eigentlichen Wegverlaufes in der Nähe des Skistadions im Dorf Kniebis steht.Alexanderschanze nach Auf der Hark

Untergebracht habe ich mich im Hotel Waldblick in Kniebis. Das Hotel war eine Enttäuschung, für den Preis von 100 Euro hatte ich mehr erwartet als ein winziges Einzelzimmer mit einem winzigen Bad. Im Zimmer gab es noch nicht einmal einen Platz für meinen Koffer, ich musste ihn vor der Balkontür unterbringen – damit hatte sich die Benutzung des Balkons dann erledigt. Als ich ankam, wurde mir mit Stolz der Wellnessbereich ans Herz gelegt, der wirklich schön gestaltet ist. Okay, aber das gibt es auch in anderen Hotels für deutlich weniger Geld.

Das Abendessen im hoteleigenen Restaurant war gut, abgesehen davon, dass die Karaffe mit der Soße erst kam, als ich den Braten schon halb aufgegessen hatte. Richtig wohlfühlen konnte ich mich nicht im Restaurant, die Kellner und Kellnerinnen kamen in kurzen Abständen an meinen Tisch, um zu fragen, was ich noch bestellen möchte – ich fühlte mich belästigt, verzichtete frustriert auf ein zweites Glas Wein und unterschrieb die Rechnung, um der Aufdringlichkeit des Personals zu entgehen.

Die Wanderung, Alexanderschanze nach Auf der Hark

Pforte Kniebis

#Westwegportal in Kniebis

Nach dem Frühstück im Hotel startete ich bei schönstem Wetter zur Etappe 5 des Westweges. Den Wagen stellte ich am Skistadion ab, wegen der Bushaltestelle, an der ich nach der Wanderung wieder ankommen wollte.
Ab der Pforte waren zunächst nochmal 1,8 Kilometer Zuweg zum eigentlichen Westweg zu absolvieren.
Die Etappe hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wegen des tollen Wetters. Der Weg verläuft überwiegend auf bequemen Forstwegen ohne nennenswerten Steigungen und ist nur auf einem Teilstück ab der Lettstädter Höhe bis zur See Ebene beim Glaswaldsee und der Littweger Höhe (bei der Haaghütte) und der Hark auf naturbelassenen Waldpfaden zu erwandern. Durch einsamen Wald mit wenigen Aussichtspunkten erstreckt sich die Wanderstrecke ohne Einkehrmöglichkeit bis zum Harkhof. Ein Schmankerl für jeden, der Glaswaldsee, eines der Blauen Augen im Nordschwarzwald. (Text aus: Schwarzwald-Informationen.de)
Eine der schönsten Talsichten des Westweges hat man von der Vogtmaiers Kanzel aus. Hier habe ich mich lange aufgehalten und viele Fotos geschossen.

Alexanderschanze nach Auf der Hark

#Glaswaldseeblick

Weitere Highlights der Etappe sind der Blick zum Glaswaldsee und der schön gestaltete Platz an der Haaghütte mit Brunnen und dem Freiersberger Tor.
Kommt man aus dem Wald heraus nach Auf der Hark, hat man einen herrlichen Blick über die Weiden des Harkhofes. Etappe 5 endet hier.
Für mich war das Ende der Etappe noch nicht das Ende meiner Wanderung, denn ich musste noch 4,5 Kilometer bis zur Bushaltestelle in Oberharmersbach absteigen. Dort erwischte ich den letzten Bus dieses Tages nach Kniebis zu meinem Wagen. Es war schon nach 20 Uhr, als ich zu meiner Unterkunft in Oberharmersbach kam.

Westweg Etappe 5 Alexanderschanze nach Auf der Hark

Länge: 17 Kilometer
Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 322 Meter
Abstieg: 617 Meter
Charakter: Waldeinsamkeit!

Galerie Alexanderschanze nach Auf der Hark

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