Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Europadenkmal Schengen

Das Europadenkmal Schengen in Luxemburg

Dieses Europadenkmal steht in der Gemeinde Schengen, die im Südteil des luxemburgischen Bezirks Grevenmacher unmittelbar westlich der deutschen Gemeinde Perl wenige Meter vom Dreiländereck Luxemburg-Deutschland-Frankreich liegt. Es steht nahe dem westlichen Moselufer und wurde etwas nordöstlich vom Centre European Schengen aufgestellt.

Im Schengener Übereinkommen von 1985 vereinbarten die fünf europäischen Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Niederlande auf Kontrollen des Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten. Das Abkommen ist nach dem luxemburgischen Moselort Schengen benannt, wo es am 14. Juni 1985 unterzeichnet wurde.

Quelle: Wikipedia

Europadenkmal Schengen

Eine Flagge für jedes Mitglied der Europäischen Gemeinschaft

Europadenkmal Schengen

Dei Säulen der EG

Europadenkmal Schengen

Im Hintergrund die Moselbrücke

Europadenkmal Schengen

Symbolstern

Unterstmatt – Alexanderschanze

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Das Hotel und der Mummelsee

Wie hab ich mich auf das Berghotel Mummelsee gefreut! Berghotel Mummelsee
Es muss 35 Jahre her sein, dass ich zum ersten Mal den Mummelsee besucht habe – er wurde spontan zu einem meiner Lieblingsplätze im Schwarzwald. Damals gab es das Hotel in seiner heutigen Form noch nicht. Es gab keine Busparkplätze, keinen Kinderspielplatz, keine Abzock-Andenkenläden.
Der See hatte damals noch genau das verwunschene, geheimnisvolle Charisma, mit dem heute für ihn geworben wird. Man spürte es unmittelbar, wenn man still an seinem Ufer saß. Eben diese Stille: sie ist dem Tourismus zum Opfer gefallen.
Andererseits hat der Tourismus dem Nordschwarzwald dieses wunderschöne Hotel eingebracht, das ich sehr empfehlen kann. Ich wohnte in einem geräumigen und schön eingerichteten Doppelzimmer, mit Balkon zur Seeseite hin.
Den tollen Balkon habe ich wegen des schlechten Wetters während meines Aufenthaltes nicht benutzt, trotzdem hab ich mich hier rundum wohl gefühlt. Alle Angestellten sind freundlich und hilfsbereit, das Frühstück ist eine Wucht.

Die Wanderung

Die Etappe 4 des Westweges, Unterstmatt – Alexanderschanze, über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgt der Wanderer im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs (Quelle: Schwarzwald-Tourismus).
Ein frühmorgendlicher Höhepunkt der Etappe sollte für mich die Hornisgrinde werden, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Leider gab es statt schöner Ausblicke ins Rheintal nur dichten Nebel… an Karfreitag 2017 bin schon einmal kurz nach Sonnenaufgang über die Hornisgrinde gewandert, damals hatte ich bestes Wetter…
Aus der langen Etappe habe ich zwei Teile gemacht. Das Wetter wurde auch an den nächsten beiden Tagen nicht besser. Einen Tag ruhte ich mich im Hotel aus, abgesehen von einem kurzen Ausflug zur http://www.schwarzwald.de/ausflugsziele-im-schwarzwald/freizeit/trip-detail/80/, der aber auch im Regen endete.
Nach meinem dreitägigen Aufenthalt am Mummelsee brach ich morgens nach dem Ausschecken auf zum zweiten Teil von Etappe 4. Die Wetteraussichten waren immer noch so trübe, dass ich die Fotoausrüstung im Wagen ließ. Eine Fehlentscheidung, wie sich dann herausstellte. Der Himmel klarte auf, schöne Motive zuhauf, und die Ausrüstung im Wagen…..
Ich ging am nächsten Tag einen Teil der Strecke nochmal, um doch noch zu ein paar Fotos zu kommen. Leider war dieser Tag viel trüber als der vorherige.

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Länge: 27,5 Kilometer Höhenprofil
Gehzeit: 8,5 Stunden
Aufstieg: 850 Meter
Abstieg: 807 Meter
Charakter: Über die Grinden!

Unterstmatt - Alexanderschanze

Im Wald

Unterstmatt - Alexanderschanze

Ständiger Begleiter am Wegrand, der Fingerhut

Unterstmatt - Alexanderschanze

Unterwegs zum Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Weidezaun auf dem Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Mummelsee

Unterstmatt - Alexanderschanze

Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Heidschnucken auf der Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Morgennebel bei Unterstmatt

Forbach – Unterstmatt

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Nach dem Genießerfrühstück im Hotel Waldhaus startete ich bei schönem Wetter zur Etappe 3, Forbach – Unterstmatt. Meinen Wagen parkte ich auf dem großen Parkplatz vor der Murgtalhalle in Forbach.

Der Westweg führt auf dieser Etappe über die ersten Tausender, die Badener Höhe und den Hochkopf.
Der erste Anstieg über 450-Meter Höhenmeter zur Wegscheid geht früh morgens ordentlich in die Beine. Beim sanften Abstieg hinunter zur Schwarzenbach-Talsperre können die Waden wieder entspannen. Die Talsperre ist der größte See im Nordschwarzwald. Sie speist das Pumpspeicherkraftwerk Forbach, dessen gewaltige Druckrohrleitungen hinab ins Murgtal nur einem kurzen Abstecher vom Westweg entfernt liegen. 350 weitere Höhenmeter machen den langen Aufstieg aus dem Murgtal bis auf die ersten „Tausender“ des Nordschwarzwalds perfekt. (Quelle: Schwarzwald-Tourismus.info)

Einen herrlichen Platz zum Ausruhen nach dem steilen Anstieg bietet die 1002 Meter hoch gelegene Badener Höhe, als Zugabe gibt es dort den 30 Meter hohen Friedrichsturm. Der Turm bietet eine herrliche Aussicht über den Nordschwarzwald, die Oberrheinische Tiefebene bis hin zu den Vogesen.

Von der Passhöhe Sand an verläuft der Westweg auf dem Bergrücken zwischen Rhein- und Murgtal. Der Hochkopf mit seinem kahlen, kaum wahrnehmbaren Gipfel, auf dem Wollgras, Borstgras, Heidekraut und Latschenkiefern wachsen, ist bereits der erste Grindenberg. Zum Etappenziel Unterstmatt sind es nur noch wenige Schritte bergab. (Quelle: Hikeline-Wanderführer Westweg)

Meine Hotelwirtin im Hotel Waldhaus hatte mir schon am Vorabend dieser Wanderung geraten, mir einen Busverbindung von Unterstmatt zurück nach Forbach zu meinem Parkplatz bereits am Abend zu notieren, da es in Unterstmatt kein Netz und keine Internetverbindung gäbe. Ich hörte auf ihren Rat und sie sollte Recht behalten – es gab in der Tat keine Verbindungen in Unterstmatt. Allerdings war die Rückfahrt von hier aus denkbar einfach. Ich musste zwar 40 Minuten lang auf den Bus warten, dafür brachte er mich aber in 35 Minuten ohne Umsteigen direkt nach Forbach.

Am späten Nachmittag checkte ich im Berghotel Mummelsee ein, das für insgesamt 3 Nächte meine Herberge sein würde.

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Länge: 19,5 Kilometer
Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1088 Meter
Abstieg: 452 Meter
Charakter: Die ersten Tausender!

Forbach - Unterstmatt

Historische Holzbrücke übr die Murg, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Die katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Schwarzenbachtalsperre

Forbach - Unterstmatt

Grinde auf der Badener Höhe

Forbach - Unterstmatt

Schutzhütte Badener Höhe und Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Blick ins Rheintal

Ein Samstagsspaziergang

Ein Samstagsspaziergang in Saarbrücken

Der Wetterbericht hatte für diesen Samstag Regen vorhergesagt, viel Regen. Eine absolute Fehleinschätzung, die mich aber davon abhielt, für diesen Tag Unternehmungen im Freien zu planen.

Schon morgens früh bei meinem üblichen 6-Kilometer-Lauf an der Saar vorbei wunderte ich mich ob des herrlichen Sonnenscheins, der dann auch den ganzen Tag über anhielt. Am späten Vormittag hielt es mich nicht mehr in der Wohnung, ich schnappte mir meine Kamera und machte mich auf zu einem gemütlichen Spaziergang Richtung Saarufer. Vom Willi-Graf-Ufer aus spazierte ich in Richtung der Alten Brücke, über die ich die Saar querte und an der Schlosskirche vorbei zum Saarbrücker Schloss hinaufstieg.

Unterwegs nahm ich einige Bilder auf, auf eine für mich ganz unübliche Art. Normalerweise bin ich fotografisch immer mit Stativ und einer Ausrüstung mit 3 verschiedenen Objektiven unterwegs – und mit Vorliebe zur Blauen Stunde, frühmorgens oder abends, wegen des unvergleichlich günstigen Lichtes.
Nun, ich finde, es sind ein paar schöne Fotos entstanden auf meiner Tour, einige davon finden Sie hier. Klicken Sie auf die Fotos, um sie in voller Größe zu sehen.

Kamera: Sony α7R II
Objektiv: Sony FE 12-24mm F4 G

Ein Samstagsspaziergang 3

Am Willi-Graf-Ufer

Ein Samstagsspaziergang 4

Willi-Graf-Ufer

Ein Samstagsspaziergang 2

Die Alte Brücke über die Saar

Ein Samstagsspaziergang 6

Alte Brücke, im Hintergrund die Schlosskirche

Ein Samstagsspaziergang 5

Schlosskirche

Ein Samstagsspaziergang 1

Blick von der Alten Brücke vers Wilhelm-Heinrich-Brücke

Dobel – Forbach

Westweg Etappe 2 | Dobel – Forbach

Auf der 2. Etappe Dobel – Forbach überquert der Westweg die Hochebene des Kaltenbronn. Den höchsten Punkt der Wanderung markiert der Hohlohturm.
Von den großartigen Aussichten, die diese Etappe laut Wanderführer zu bieten hat, konnte ich leider die allerwenigsten genießen. Den größten Teil der langen Wanderung lief ich durch Regen, kombiniert mit dichtem Nebel. Auf dem Hohloh war der Nebel so dicht, dass ich den Turm erst gesehen habe, als ich just 2 Meter davorstand. Auch auf die Hochmoorseen wie den Hohlohsee, den Hornsee und die Wildseen blieb mit der Blick versperrt.

Die Kamera konnte ich nur selten auspacken. Zu ihrem Schutz habe ich stets eine wasserdichte Kapuze für meine Fototasche dabei.

Während des steilen Abstieges nach Forbach legte ich am Oberen Latschigfelsen eine Pause ein. Dort traf ich zwei Wanderer, die auf dem Fernwanderweg Murgleiter
unterwegs waren. Im Gespräch stellten wir lustigerweise fest, dass wir in Forbach im gleichen Hotel, dem Waldhaus, gebucht waren. Die beiden empfahlen mir den Donau-Zollernalp-Weg als den schönsten Weg, den sie je gegangen wären. Eine Option für den nächsten Sommer.

Das Waldhaus war eines der schönsten Hotels meiner ganzen Wanderung, toll an der Murg und der historischen Holzbrücke über die Murg gelegen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, auch wegen des freundlichen und hilfsbereiten Personals und dem üppigen Frühstück.
Ganz allgemein hat es mir in und um Forbach sehr gut gefallen. Das Murgtal hält viele interessante Attraktionen vor und ist touristisch nicht überlaufen. Ich werde auf jeden Fall noch mal einen Kurzurlaub hier verbringen.

Richtig gut essen kann man in Forbach im Gasthof Waldhorn.

Westweg Etappe 2, Dobel – Forbach

Länge: 25,8 Kilometer
Gehzeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 972 Meter
Abstieg: 1075 Meter
Charakter: über den Holoh!

Dobel - Forbach

Start zur 2. Etappe: das Sonnentor Dobel

Dobel - Forbach

Wasserturm Dobel

Dobel - Forbach

Nebel, Nebel, Nebel…..

Dobel - Forbach

Weithäusleplatz

Dobel - Forbach

Zwischen den Regenschauern

Dobel - Forbach

Oberer Latschigfelsen

Dobel - Forbach

Heuhüttental

Ein Sonntagmorgen im August

Ein Sonntagmorgen im August an der Saarschleife

Seit August 2013 hatte ich keinen Sonnenaufgang mehr an der Saarschleife bei Mettlach erlebt.
Für Sonntag, den 20 August, war die Wettervorhersage für Mettlach gut, es sollte in den frühen Morgenstunden sonnig sein. Also machte ich mich um 5 Uhr morgens von Saarbrücken aus auf den Weg. Schon auf der Autobahn vor Merzig traf ich auf dichten Nebel.

Die ersten Fotos vom Sonnenaufgang an der Saarschleife habe ich schon 2006 gemacht. Ich liebte diesen Platz, nicht nur für die schönen Bilder, die er in den frühen Morgenstunden versprach, sondern für das sagenhaft stimmungsvolle Naturerlebnis an diesem Ort, wenn der Tag langsam zu sich kommt. Die Stille, diese unglaubliche Stille, selten nur unterbrochen, vom Ruf eines Kuckucks, vom Dröhnen eines den Mäander umrundenden Schiffes.

Nun, inzwischen gibt es hier einen Baumwipfelpfad, der den Saarschleifentourismus kräftig ankurbelt. Ich finde den Pfad und den Aussichtsturm absolut gelungen. An dem unterhalb des Baumwipfelturms gelegenen Aussichtspunkt, der Cloef, hat sich nichts geändert. Theoretisch kann man hier den Sonnenaufgang genießen wie immer, der Baumwipfelpfad öffnet regulär erst um 9:30 Uhr. Nur, den Kuckuck, den hörte ich nicht mehr rufen. An diesem Sonntagmorgen im August zumindest nicht. Weil die Stille, die den Ort in der Vergangenheit beseelt hat, gefehlt hat.
Man hört nun, alles übertönend, das KlackKlack der Kameraverschlüsse und die verbalen Diskussionen der zahlreichen Fotografen, die hinter ihren Stativen stehen und unentwegt den Auslöser drücken. Ein neuer Fototourismus hat sich breitgemacht an der Saarschleife, vorbei scheint die Zeit zu sein, als ich dort am Morgen stundenlang alleine war.

Daran werde ich mich gewöhnen müssen, genau wie der Kuckuck.

Ein Sonntagmorgen im August

Das Saartal im Nebel

Ein Sonntagmorgen im August

Morgenröte am Horizont

Ein Sonntagmorgen im August

100 Meter über dem Saartal: die Cloef

Ein Sonntagmorgen im August

6:45 Uhr

Ein Sonntagmorgen im August

Sonnenaufgang

Ein Sonntagmorgen im August

Der Nebel besteht gegen die Sonne

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