Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Autor: Wolfgang Staudt (Seite 1 von 54)

Winter im Wallis

Winter im Wallis – ein Kurzurlaub im Schnee

Winter im Wallis, das bedeutete im Januar 2018: soviel Schnee wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Schneemassen schnitten einige Ortschaften für Tage von der Außenwelt ab, Bahnstrecken und Straßen mussten gesperrt werden, Urlauber und Skifahrer saßen fest.
Ich hatte mehr Wetterglück bei meinem Ausflug in die Schweiz, während meines viertägigen Aufenthaltes in Mörel ließ sich kaum ein Wölkchen blicken am tiefblauen Himmel.

Von Mörel aus fährt man fünf Minuten mit dem Auto bis zur Betten Talstation, und von dort aus bringt einen die Seilbahn in sieben Minuten in ein Schneeparadies namens Bettmeralp, rund 2000 Meter hoch gelegen. Noch nie in meinem Leben habe ich soviel Schnee in der Sonne glitzern sehen – einfach überwältigend.

Die Alp ist ein wahres Mekka für Skifahrer, bestens versorgt mit Pisten und Liften. Ich habe mich über die sehr gut präparierten Wanderwege gefreut. Ich wanderte vorbei am Bettmersee zur benachbarten Riederalp. Von dort aus hat man die Option, mit einer weiteren Seilbahn nach Moosfluh zu gelangen, von wo man herrliche Aussicht auf den Großen Aletschgletscher hat.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Betrachten meiner Bildergalerie.

Winter im Wallis – die Bildergalerie

Kalte Herberge – Titisee

Westweg Etappe 9 | Kalte Herberge – Titisee

Mein Hotel an der Donauquelle

Das Höhengasthaus Kolmenhof bei Furtwangen an der Donauquelle war für mich eins der schönsten Hotels während meiner dreiwöchigen Westweg-Wanderung. Die Lage mitten in der Natur ist genial, ich hatte ein schönes Zimmer, und das Abendessen im schön eingerichteten Gastraum habe ich sehr genossen.
Als ich der Wirtin von meiner Absicht, am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang aufzubrechen, bereitete sie mir spontan ein Lunchpaket zum Mitnehmen vor und erklärte mir hinter der Theke die Funktion der Kaffeemaschine – damit ich nicht auf einen Morgenkaffee verzichten musste. Ich war tief beeindruckt von so viel Entgegenkommen und Herzlichkeit.
An den Ostertagen dieses Jahres werde ich wieder ein paar schöne Tage dort verbringen.


Die Wanderung, Kalte Herberge – Titisee

Vom Kolmenhof startete ich sehr früh am Morgen Richtung Neueck, um von dort aus meine Westwegwanderung fortzusetzen.

Piuskapelle

Eine stille Idylle


Unterwegs konnte ich ein paar stimmungsvolle Bilder von der Piuskapelle aufnehmen, just bevor die Sonne sich zeigte.
Die Etappe bis zum Titisee bin ich in 2 Tagen gelaufen. Vierzehn Kilometer lang geht man in über eintausend Metern Höhe, bevor der Weg ab der Weißtannenhöhe absteigt zum Titisee. Am ersten Tag bis zum Gasthaus Thurner, am zweiten bis zum Kurhaus in Titisee. An beiden Tagen hatte ich herrliches Wetter, es gab wundervolle Aussichten, und ich konnte ein paar schöne Landschaftsfotos aufnehmen.
Vor dem Gasthaus Thurner gibt es eine Bushaltestelle, von der aus mich der Badenbus zurück zum Neueck brachte. Der Busfahrer hätte fahrplangemäß am Neueck nicht gehalten, war aber so freundlich, an der Ampel aussteigen zu lassen, sonst hätte ich von der planmäßigen Haltestelle ein gutes Stück zurücklaufen müssen. Danke!

Westweg Etappe 8 |Kalte Herberge – Titisee

Kalte Herberge - Titisee

Höhenprofil Etappe 9

Länge: 20 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 441 Meter
Abstieg: 609 Meter
Charakter: voller Freude dem Titisee entgegen!

Nachts in Saigon

Nachts in Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt)

Am 1. Januar 2018 hatte ich die Gelegenheit, die Stadt Saigon im Süden Vietnams kennenzulernen. In Saigon war Feiertag, genau wie in Deutschland, und es war ein sonniger, warmer Tag. Mit unserer kleinen Reisegruppe unternahmen wir tagsüber eine Fahrradrikschafahrt durch die Stadt und besuchten eine Pagode, in der wir Räucherstäbchen abbrannten, die wir am Eingang erhielten, um im neuen Jahr die bösen Geister und anderes Unglück fernzuhalten.
Es war ein entspannter Tag, die Menschen waren fröhlich, überall rief man uns ein freundliches „Happy New Year!“ entgegen.

Bei Einbruch der Abenddämmerung gegen 18:30 ging ich mit Do, unserem vietnamesischen Reiseführer, in einen Biergarten zum Abendessen. Es war immer noch angenehm warm. Der Biergarten war riesig und stimmungsvoll beleuchtet. Wir bestellten einen Pot Phở, die traditionelle Nudelsuppe. Dabei wird ein Topf mit Brühe auf einem kleinen Ofen, in dem brennende Kohle glüht, auf den Tisch gestellt, dazu kommen Schüsseln und Platten mit Gemüse, Nudeln, alle Arten von rohem Seafood und ein wenig Rindfleisch. Man wartet, bis die Brühe in dem Pot kocht und gart dann nach und nach das Gemüse und die Meeresfrüchte in der Brühe. Die gegarten Zutaten isst man zusammen mit den Reisnudeln mit Stäbchen aus Suppenschalen. Ein sehr enspanntes und wohlschmeckendes Abendessen.
Wir tranken eine Menge Bier zu unserer Nudelsuppe, redeten über Saigon und die Mädchen, die auf dem nahen Gehweg an uns vorbeiflanierten und über den Krieg, in dem Do seinen Vater durch eine amerikanische Granate verloren hatte.

Nach dem Essen begleitete mich Do zu unserem Hotel. Ich wanderte anschließend mit Stativ und Kamera durch das nächtliche Saigon und machte ein paar Aufnahmen.

Die Strassen waren voller Menschen. Viele junge Vietnamesen saßen einfach auf den Gehwegen, versorgten sich bei den fahrenden Garküchen mit Phở und Getränken und feierten. Ich genoss diesen Spaziergang sehr und verliebte mich ein wenig in die wunderbare Ausstrahlung dieser Stadt, in der in sehr gerne mehr Zeit als die im Reiseprogramm vorgesehenen 2 Tage verbracht hätte.

Nachts in Saigon

Kathedrale Notre Dame

Nachts in Saigon

Nguyễn Huệ Street

Nachts in Saigon

Das Alte Rathaus

Nachts in Saigon

Ho-Chi-Minh-Denkmal und Altes Rathaus

Nachts in Saigon

Straßenbrücke auf der
Nguyễn Huệ Street

Piuskapelle

Ein Morgen an der Piuskapelle

Am 22. Juli 2017 brach ich vor Sonnenaufgang mit dem Wagen von meinem Hotel in Oberprechtal nach Neueck im Schwarzwald auf, um meine Wanderung auf dem Westweg von dort aus fortzusetzen. Unterwegs stieß ich auf diese wunderbar idyllische Aussicht, die Piuskapelle im morgendlichen Licht.

Piuskapelle

Umringt von Nebelschwaden

Piuskapelle

Eine stille Idylle

Piuskapelle

Kurz vor dem Sonnenaufgang

In den Wirren des zweiten Weltkrieges gelobten Männer und Frauen von Furtwangen unter ihrem damaligen Pfarrverweser A. Simon, der am 22. Januar 1952 im Kloster Neuburg bei Heidelberg verstorben ist, zu Ehren der Gottesmutter eine Kapelle zu bauen, wenn die Heimatstadt den Krieg gut überstehen würde. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Erfüllung des Gelübdes wurde auch der Vorschlag unterbreitet, als Bauplatz den „kleinen Katzenbuckel“ beim Schulhaus im Katzensteig zu wählen. Die Piuskapelle ist im Ferienland-Kapellenweg eingebunden.
Quelle: Outdooractive

Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Westweg Etappe 8 | Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Mein Hotel in Oberprechtal

In dem Örtchen Oberprechtal wohnte ich wunderschön in der Café-Pension Endehof. Als ich am späten Nachmittag dort eintraf, saßen eine Menge Biker und andere Ausflügler auf der Terrasse, man kann dort sehr gemütlich Kaffee und Kuchen genießen.
Ich fragte die Wirtin nach einer Möglichkeit, zu Abend zu essen. Sie bot mir an, im Café zu essen, ihr Mann würde ein 3-Gänge-Menü für die Hausgäste zubereiten, ich könne mich gern dazugesellen. Dieses Angebot nahm ich dankbar an, die Etappe 7 hatte mich müde gemacht, ich war froh darüber, nicht noch auf die Suche nach einem Restaurant gehen zu müssen.
Das Abendessen war hervorragend, die Atmosphäre freundlich, ich fühlte mich rundum wohl. Eine feine Unterkunft, die ich gerne empfehle.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Kurz vor dem Neueck

Die Wanderung, Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Zeitig am Morgen stellte ich den Wagen auf dem großzügigen Parkplatz der Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Portal Wilhelmshöhe

ab. Bei Sonnenaufgang kam ich an einem abgelegenen Bauerhof vorbei und konnte ein paar stimmungsvolle Fotos aufnehmen.
Der westweg führte mich weiter zum Naturschutzgebiet Blindensee, das man über einen Bohlensteg passiert, eine typische, ursprüngliche Hochmoorlandschaft.
Im weiteren Verlauf führt der Westweg über die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Ich wanderte an dem schön gelegenen Gasthof Kolmenhof an der Donauquelle vorbei, der an diesem Abend mein Quartier sein sollte.

Günterfelsen

Lange aufgehalten habe ich bei dem Naturwunder

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Günterfelsen. Mächtige Steinhaufen aus tonnenschweren Granitblöcken liegen beeindruckend mitten im Wald und bilden eine wilde Landschaft. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse hatte ich einige Mühe damit, das Wunder fotografisch festzuhalten.
Entstanden sind die Felsblöcke durch Wollsackverwitterung.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Brendturm

Eine schöne Aussicht bietet der Gipfel des Brend mit seinem Brendturm, einem Aussichtsturm.
Ich gönnte mir auf der schön gelegenen Terrasse des Berggasthauses ein Mittagessen mit Aussicht. Die Beschilderung des Westweges ist hier ein wenig missverständlich, ich traf mehrere Wanderer, die nicht weiter wussten – ich hab den Kellner des Gasthofes nach dem Weg gefragt.
Ich ging diese Etappe an diesem Tag bis zum Neueck, weil es am Etappenziel, der Kalten Herberge, laut meinem Wanderführer keine Bushaltestelle gab. Außerdem musste ich ja von der Bushaltestelle in Schonach aus nochmal 3 Kilometer bis zu meinem Parkplatz auf der Wilhelmshöhe laufen.

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Höhenprofil

Höhenprofil Etappe 8


Länge: 22 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 599 Meter
Abstieg: 551 Meter
Charakter: Über den Kamm!

Bitte auf die Bilder klicken, um sie in voller Größe zu betrachten!

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

In der Frühe unterwegs

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Zum Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Hof

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Richtung Neueck

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten

Ein frohes Fest!

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