Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Autor: Wolfgang Staudt (Seite 1 von 52)

Herbstgalerie

Herbstgalerie – Saarbrücken im Oktober

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Blick vom Brocken bei Sonnenaufgang

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Platanenallee

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An der Saar

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Blick zum Landtag des Saarlandes

Herbstgalerie

Sonnenaufgang an der Saar

Platanenallee

Platanenallee an der Saar

Berliner Promenade

Berliner Promenaqde im Herbstlicht

Schengen Grenzenlos

Schengen Grenzenlos. Eine Wanderung im Dreiländereck

Schengen grenzenlos

Europamuseum Schengen

Der Wanderweg Schengen Grenzenlos im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg, Frankreich bietet einen unvergleichliche Rundumblick auf die drei Länder. Er startet im Weinort Schengen an der luxemburgischen Mosel, der durch das „Schengener Abkommen“ im Jahr 1985 berühmt wurde. Wir erleben das Naturschutzgebiet Strombierg, die Passage beim Winzerdorf Contz-les-Bains in Frankreich und herrliche Blicke ins Moseltal. Die Traumschleife Schengen grenzenlos wurde durch das Deutsche Wanderinstitut mit 83 Erlebsnispunkten bewertet.
Quelle: outdooractive.com

Schengen grenzenlos

Moseltal

Schengen grenzenlos

Moseltal, vom Stromberg aus gesehen

Schengen grenzenlos

Contz-les-Bains

Schengen grenzenlos

Nebel auf der Höhe

Schengen grenzenlos

Ackerlandschaft im Herbst

Schengen grenzenlos

Rebstöcke, nach der Lese

Alexanderschanze nach Auf der Hark

Westweg Etappe 5 | Aexanderschanze nach Auf der Hark

Mein Hotel in Kniebis

Von der Alexanderschanze aus, dem Ziel der 4. Etappe des Westweges, wanderte ich schon am Vortag weiter nach Kniebis, um zu meinem Hotel zu gelangen. Dazu folgte ich den Wegweisern zum Westwegportal, dass 1,8 Kilometer abseits des eigentlichen Wegverlaufes in der Nähe des Skistadions im Dorf Kniebis steht.Alexanderschanze nach Auf der Hark

Untergebracht habe ich mich im Hotel Waldblick in Kniebis. Das Hotel war eine Enttäuschung, für den Preis von 100 Euro hatte ich mehr erwartet als ein winziges Einzelzimmer mit einem winzigen Bad. Im Zimmer gab es noch nicht einmal einen Platz für meinen Koffer, ich musste ihn vor der Balkontür unterbringen – damit hatte sich die Benutzung des Balkons dann erledigt. Als ich ankam, wurde mir mit Stolz der Wellnessbereich ans Herz gelegt, der wirklich schön gestaltet ist. Okay, aber das gibt es auch in anderen Hotels für deutlich weniger Geld.

Das Abendessen im hoteleigenen Restaurant war gut, abgesehen davon, dass die Karaffe mit der Soße erst kam, als ich den Braten schon halb aufgegessen hatte. Richtig wohlfühlen konnte ich mich nicht im Restaurant, die Kellner und Kellnerinnen kamen in kurzen Abständen an meinen Tisch, um zu fragen, was ich noch bestellen möchte – ich fühlte mich belästigt, verzichtete frustriert auf ein zweites Glas Wein und unterschrieb die Rechnung, um der Aufdringlichkeit des Personals zu entgehen.

Die Wanderung, Alexanderschanze nach Auf der Hark

Pforte Kniebis

#Westwegportal in Kniebis

Nach dem Frühstück im Hotel startete ich bei schönstem Wetter zur Etappe 5 des Westweges. Den Wagen stellte ich am Skistadion ab, wegen der Bushaltestelle, an der ich nach der Wanderung wieder ankommen wollte.
Ab der Pforte waren zunächst nochmal 1,8 Kilometer Zuweg zum eigentlichen Westweg zu absolvieren.
Die Etappe hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wegen des tollen Wetters. Der Weg verläuft überwiegend auf bequemen Forstwegen ohne nennenswerten Steigungen und ist nur auf einem Teilstück ab der Lettstädter Höhe bis zur See Ebene beim Glaswaldsee und der Littweger Höhe (bei der Haaghütte) und der Hark auf naturbelassenen Waldpfaden zu erwandern. Durch einsamen Wald mit wenigen Aussichtspunkten erstreckt sich die Wanderstrecke ohne Einkehrmöglichkeit bis zum Harkhof. Ein Schmankerl für jeden, der Glaswaldsee, eines der Blauen Augen im Nordschwarzwald. (Text aus: Schwarzwald-Informationen.de)
Eine der schönsten Talsichten des Westweges hat man von der Vogtmaiers Kanzel aus. Hier habe ich mich lange aufgehalten und viele Fotos geschossen.

Alexanderschanze nach Auf der Hark

#Glaswaldseeblick

Weitere Highlights der Etappe sind der Blick zum Glaswaldsee und der schön gestaltete Platz an der Haaghütte mit Brunnen und dem Freiersberger Tor.
Kommt man aus dem Wald heraus nach Auf der Hark, hat man einen herrlichen Blick über die Weiden des Harkhofes. Etappe 5 endet hier.
Für mich war das Ende der Etappe noch nicht das Ende meiner Wanderung, denn ich musste noch 4,5 Kilometer bis zur Bushaltestelle in Oberharmersbach absteigen. Dort erwischte ich den letzten Bus dieses Tages nach Kniebis zu meinem Wagen. Es war schon nach 20 Uhr, als ich zu meiner Unterkunft in Oberharmersbach kam.

Westweg Etappe 5 Alexanderschanze nach Auf der Hark

Länge: 17 Kilometer
Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 322 Meter
Abstieg: 617 Meter
Charakter: Waldeinsamkeit!

Galerie Alexanderschanze nach Auf der Hark

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Europadenkmal Schengen

Das Europadenkmal Schengen in Luxemburg

Dieses Europadenkmal steht in der Gemeinde Schengen, die im Südteil des luxemburgischen Bezirks Grevenmacher unmittelbar westlich der deutschen Gemeinde Perl wenige Meter vom Dreiländereck Luxemburg-Deutschland-Frankreich liegt. Es steht nahe dem westlichen Moselufer und wurde etwas nordöstlich vom Centre European Schengen aufgestellt.

Im Schengener Übereinkommen von 1985 vereinbarten die fünf europäischen Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Niederlande auf Kontrollen des Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten. Das Abkommen ist nach dem luxemburgischen Moselort Schengen benannt, wo es am 14. Juni 1985 unterzeichnet wurde.

Quelle: Wikipedia

Europadenkmal Schengen

Eine Flagge für jedes Mitglied der Europäischen Gemeinschaft

Europadenkmal Schengen

Dei Säulen der EG

Europadenkmal Schengen

Im Hintergrund die Moselbrücke

Europadenkmal Schengen

Symbolstern

Unterstmatt – Alexanderschanze

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Das Hotel und der Mummelsee

Wie hab ich mich auf das Berghotel Mummelsee gefreut! Berghotel Mummelsee
Es muss 35 Jahre her sein, dass ich zum ersten Mal den Mummelsee besucht habe – er wurde spontan zu einem meiner Lieblingsplätze im Schwarzwald. Damals gab es das Hotel in seiner heutigen Form noch nicht. Es gab keine Busparkplätze, keinen Kinderspielplatz, keine Abzock-Andenkenläden.
Der See hatte damals noch genau das verwunschene, geheimnisvolle Charisma, mit dem heute für ihn geworben wird. Man spürte es unmittelbar, wenn man still an seinem Ufer saß. Eben diese Stille: sie ist dem Tourismus zum Opfer gefallen.
Andererseits hat der Tourismus dem Nordschwarzwald dieses wunderschöne Hotel eingebracht, das ich sehr empfehlen kann. Ich wohnte in einem geräumigen und schön eingerichteten Doppelzimmer, mit Balkon zur Seeseite hin.
Den tollen Balkon habe ich wegen des schlechten Wetters während meines Aufenthaltes nicht benutzt, trotzdem hab ich mich hier rundum wohl gefühlt. Alle Angestellten sind freundlich und hilfsbereit, das Frühstück ist eine Wucht.

Die Wanderung

Die Etappe 4 des Westweges, Unterstmatt – Alexanderschanze, über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgt der Wanderer im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs (Quelle: Schwarzwald-Tourismus).
Ein frühmorgendlicher Höhepunkt der Etappe sollte für mich die Hornisgrinde werden, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Leider gab es statt schöner Ausblicke ins Rheintal nur dichten Nebel… an Karfreitag 2017 bin schon einmal kurz nach Sonnenaufgang über die Hornisgrinde gewandert, damals hatte ich bestes Wetter…
Aus der langen Etappe habe ich zwei Teile gemacht. Das Wetter wurde auch an den nächsten beiden Tagen nicht besser. Einen Tag ruhte ich mich im Hotel aus, abgesehen von einem kurzen Ausflug zur Schwarzenbachtalsperre, der aber auch im Regen endete.
Nach meinem dreitägigen Aufenthalt am Mummelsee brach ich morgens nach dem Ausschecken auf zum zweiten Teil von Etappe 4. Die Wetteraussichten waren immer noch so trübe, dass ich die Fotoausrüstung im Wagen ließ. Eine Fehlentscheidung, wie sich dann herausstellte. Der Himmel klarte auf, schöne Motive zuhauf, und die Ausrüstung im Wagen…..
Ich ging am nächsten Tag einen Teil der Strecke nochmal, um doch noch zu ein paar Fotos zu kommen. Leider war dieser Tag viel trüber als der vorherige.

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Länge: 27,5 Kilometer Höhenprofil
Gehzeit: 8,5 Stunden
Aufstieg: 850 Meter
Abstieg: 807 Meter
Charakter: Über die Grinden!

Unterstmatt - Alexanderschanze

Im Wald

Unterstmatt - Alexanderschanze

Ständiger Begleiter am Wegrand, der Fingerhut

Unterstmatt - Alexanderschanze

Unterwegs zum Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Weidezaun auf dem Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Mummelsee

Unterstmatt - Alexanderschanze

Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Heidschnucken auf der Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Morgennebel bei Unterstmatt

Forbach – Unterstmatt

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Nach dem Genießerfrühstück im Hotel Waldhaus startete ich bei schönem Wetter zur Etappe 3, Forbach – Unterstmatt. Meinen Wagen parkte ich auf dem großen Parkplatz vor der Murgtalhalle in Forbach.

Der Westweg führt auf dieser Etappe über die ersten Tausender, die Badener Höhe und den Hochkopf.
Der erste Anstieg über 450-Meter Höhenmeter zur Wegscheid geht früh morgens ordentlich in die Beine. Beim sanften Abstieg hinunter zur Schwarzenbach-Talsperre können die Waden wieder entspannen. Die Talsperre ist der größte See im Nordschwarzwald. Sie speist das Pumpspeicherkraftwerk Forbach, dessen gewaltige Druckrohrleitungen hinab ins Murgtal nur einem kurzen Abstecher vom Westweg entfernt liegen. 350 weitere Höhenmeter machen den langen Aufstieg aus dem Murgtal bis auf die ersten „Tausender“ des Nordschwarzwalds perfekt. (Quelle: Schwarzwald-Tourismus.info)

Einen herrlichen Platz zum Ausruhen nach dem steilen Anstieg bietet die 1002 Meter hoch gelegene Badener Höhe, als Zugabe gibt es dort den 30 Meter hohen Friedrichsturm. Der Turm bietet eine herrliche Aussicht über den Nordschwarzwald, die Oberrheinische Tiefebene bis hin zu den Vogesen.

Von der Passhöhe Sand an verläuft der Westweg auf dem Bergrücken zwischen Rhein- und Murgtal. Der Hochkopf mit seinem kahlen, kaum wahrnehmbaren Gipfel, auf dem Wollgras, Borstgras, Heidekraut und Latschenkiefern wachsen, ist bereits der erste Grindenberg. Zum Etappenziel Unterstmatt sind es nur noch wenige Schritte bergab. (Quelle: Hikeline-Wanderführer Westweg)

Meine Hotelwirtin im Hotel Waldhaus hatte mir schon am Vorabend dieser Wanderung geraten, mir einen Busverbindung von Unterstmatt zurück nach Forbach zu meinem Parkplatz bereits am Abend zu notieren, da es in Unterstmatt kein Netz und keine Internetverbindung gäbe. Ich hörte auf ihren Rat und sie sollte Recht behalten – es gab in der Tat keine Verbindungen in Unterstmatt. Allerdings war die Rückfahrt von hier aus denkbar einfach. Ich musste zwar 40 Minuten lang auf den Bus warten, dafür brachte er mich aber in 35 Minuten ohne Umsteigen direkt nach Forbach.

Am späten Nachmittag checkte ich im Berghotel Mummelsee ein, das für insgesamt 3 Nächte meine Herberge sein würde.

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Länge: 19,5 Kilometer
Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1088 Meter
Abstieg: 452 Meter
Charakter: Die ersten Tausender!

Forbach - Unterstmatt

Historische Holzbrücke übr die Murg, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Die katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Schwarzenbachtalsperre

Forbach - Unterstmatt

Grinde auf der Badener Höhe

Forbach - Unterstmatt

Schutzhütte Badener Höhe und Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Blick ins Rheintal

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