mitte, denkmal für die ermordeten juden europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, nach Plänen des New Yorker Architekten Peter Eisenman zwischen April 2003 und Mai 2005 erbaut, ist ein Kunstwerk, das seinen Besucher und Betrachter fordert.
Er sollte vor allem eins mitbringen hierher: Zeit.
Wer sich als Tourist schnell mal das Holocaust-Mahnmal ansehen und mit ein paar Schnappschüssen abhaken will, die nächste noch zu besuchende Berliner Attraktion schon im Hinterkopf, tut sich mit dem Besuch des Denkmals keinen Gefallen.

So wie es Bilder, Gemälde, Fotos, gibt, in die man sich über längere Zeit “hineinsehen” muss, um ihre Macht zu spüren, oder Filme, deren Botschaft erst beim zweiten oder dritten Sehen zu Tage tritt, so verlangt auch dieses Kunstwerk, dass man sich die Zeit nimmt, sich einzulassen, sich einzufühlen in seinen Aufbau, seine Struktur, um seinen Sinn zu verstehen.

Für mich ist das Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine wertvolle Bereicherung für das kulturelle Leben in Deutschland und Europa, ein Mahnmal, das noch vielen kommenden Generationen seine Botschaft vermitteln wird, und somit auch eine wertvolle Investition für eine bessere Zukunft.

drohung
konzentration
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angst

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