Charlottenburg, Olympiastadion, eine Führung
Das Berliner Olympiastadion wurde von 1934 bis 1936 anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern nach Plänen des Architekten Werner March erbaut.
Entgegen der ursprünglichen Planung, das Deutsche Stadion für die Olympischen Spiele umzubauen, ordnete der damalige Reichskanzler Adolf Hitler wegen des zu erwartenden propagandistischen Effekts für das nationalsozialistische Deutschland im Oktober 1933 den Bau eines neuen Großstadions an. Formal orientiert sich das Stadion mit seinen klaren geometrischen Grundformen an antiken Sportstätten. Es ist zur Hälfte ein Erdstadion, das heißt, nur der Oberring befindet sich über Erdniveau, weswegen die Wirkung nicht so übermächtig ausfällt wie zum Beispiel bei der Kongresshalle in Nürnberg. Dadurch konnte die Bauzeit wesentlich verkürzt werden. Es wurde gemeinsam mit den Olympischen Sommerspielen 1936 am 1. August 1936 eröffnet.
Wer das Stadion heute besucht, und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, sollte von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich einer Führung anzuschließen, wie wir es gestern wahrgenommen haben. Die Führung kostet einschließlich Eintritt 8 Euro und dauert zwischen 60 und 75 Minuten. Man erfährt einiges über die Geschichte und Architektur des Bauwerks, und dringt in Bereiche vor, die man sonst nie zu sehen bekäme. Führungen finden täglich ab 11 Uhr morgens im Abstand von 2 Stunden statt.
July 24, 2009























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