Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Kategorie: Landschaft (Seite 1 von 11)

Raus mit Euch in den Frühling! Die Sonne scheint…

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Piuskapelle

Ein Morgen an der Piuskapelle

Am 22. Juli 2017 brach ich vor Sonnenaufgang mit dem Wagen von meinem Hotel in Oberprechtal nach Neueck im Schwarzwald auf, um meine Wanderung auf dem Westweg von dort aus fortzusetzen. Unterwegs stieß ich auf diese wunderbar idyllische Aussicht, die Piuskapelle im morgendlichen Licht.

Piuskapelle

Umringt von Nebelschwaden

Piuskapelle

Eine stille Idylle

Piuskapelle

Kurz vor dem Sonnenaufgang

In den Wirren des zweiten Weltkrieges gelobten Männer und Frauen von Furtwangen unter ihrem damaligen Pfarrverweser A. Simon, der am 22. Januar 1952 im Kloster Neuburg bei Heidelberg verstorben ist, zu Ehren der Gottesmutter eine Kapelle zu bauen, wenn die Heimatstadt den Krieg gut überstehen würde. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Erfüllung des Gelübdes wurde auch der Vorschlag unterbreitet, als Bauplatz den „kleinen Katzenbuckel“ beim Schulhaus im Katzensteig zu wählen. Die Piuskapelle ist im Ferienland-Kapellenweg eingebunden.
Quelle: Outdooractive

Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Westweg Etappe 8 | Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Mein Hotel in Oberprechtal

In dem Örtchen Oberprechtal wohnte ich wunderschön in der Café-Pension Endehof. Als ich am späten Nachmittag dort eintraf, saßen eine Menge Biker und andere Ausflügler auf der Terrasse, man kann dort sehr gemütlich Kaffee und Kuchen genießen.
Ich fragte die Wirtin nach einer Möglichkeit, zu Abend zu essen. Sie bot mir an, im Café zu essen, ihr Mann würde ein 3-Gänge-Menü für die Hausgäste zubereiten, ich könne mich gern dazugesellen. Dieses Angebot nahm ich dankbar an, die Etappe 7 hatte mich müde gemacht, ich war froh darüber, nicht noch auf die Suche nach einem Restaurant gehen zu müssen.
Das Abendessen war hervorragend, die Atmosphäre freundlich, ich fühlte mich rundum wohl. Eine feine Unterkunft, die ich gerne empfehle.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Kurz vor dem Neueck

Die Wanderung, Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Zeitig am Morgen stellte ich den Wagen auf dem großzügigen Parkplatz der Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Portal Wilhelmshöhe

ab. Bei Sonnenaufgang kam ich an einem abgelegenen Bauerhof vorbei und konnte ein paar stimmungsvolle Fotos aufnehmen.
Der westweg führte mich weiter zum Naturschutzgebiet Blindensee, das man über einen Bohlensteg passiert, eine typische, ursprüngliche Hochmoorlandschaft.
Im weiteren Verlauf führt der Westweg über die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Ich wanderte an dem schön gelegenen Gasthof Kolmenhof an der Donauquelle vorbei, der an diesem Abend mein Quartier sein sollte.

Günterfelsen

Lange aufgehalten habe ich bei dem Naturwunder

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Günterfelsen. Mächtige Steinhaufen aus tonnenschweren Granitblöcken liegen beeindruckend mitten im Wald und bilden eine wilde Landschaft. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse hatte ich einige Mühe damit, das Wunder fotografisch festzuhalten.
Entstanden sind die Felsblöcke durch Wollsackverwitterung.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Brendturm

Eine schöne Aussicht bietet der Gipfel des Brend mit seinem Brendturm, einem Aussichtsturm.
Ich gönnte mir auf der schön gelegenen Terrasse des Berggasthauses ein Mittagessen mit Aussicht. Die Beschilderung des Westweges ist hier ein wenig missverständlich, ich traf mehrere Wanderer, die nicht weiter wussten – ich hab den Kellner des Gasthofes nach dem Weg gefragt.
Ich ging diese Etappe an diesem Tag bis zum Neueck, weil es am Etappenziel, der Kalten Herberge, laut meinem Wanderführer keine Bushaltestelle gab. Außerdem musste ich ja von der Bushaltestelle in Schonach aus nochmal 3 Kilometer bis zu meinem Parkplatz auf der Wilhelmshöhe laufen.

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Höhenprofil

Höhenprofil Etappe 8


Länge: 22 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 599 Meter
Abstieg: 551 Meter
Charakter: Über den Kamm!

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Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

In der Frühe unterwegs

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Zum Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Hof

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Richtung Neueck

Hausach – Wilhelmshöhe

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Mein Hotel in Hausach

In Hausach wohnte ich im Gasthaus zur Blume, das unweit vom Bahnhof direkt am Westweg liegt. Die Wirtin hat eine sehr herzliche Art, ich verstand mich sofort mit ihr. Das Hotel macht dem Gast Freude, alles wirkt freundlich und hell, und das Essen im hoteleigenen Restaurant ist preiswert und gut.

Morgengrauen in Hausach

Ich blieb vom 18. bis zum 20. Juli in Hausach. Den 19. Juli verbrachte ich damit, mir Triberg und die Triberger Wasserfälle anzusehen. Darüber werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.
Am 20. Juli brach ich vor Sonnenaufgang auf zu der langen und anstrengenden Etappe 7 des Westweges, bestens versorgt mit einem Lunchpaket des Gasthauses zu Blume.

Die Wanderung, Hausach – Wilhelmshöhe

Mit meiner Ankunft im Kinzigtal hatte ich die Hälfte des Westweges geschafft. Auf zur zweiten Hälfte!

Kinzigtaltor

Kinzigtaltor

Die Etappe von Hausach nach der Wilhelmshöhe gilt als eine der schwierigsten und anstrengsten des Westweges. Fast 1300 m Anstieg sind zu bewältigen…
Im Morgengrauen wanderte ich fröhlich durch den Ortskern von Hausach bis zum Kinzigtaltor. Nach der Passage des Tores beginnt der 4.5 Kilometer lange und steile Anstieg zum Farrenkopf, mit 550 Höhenmetern hat dieser Anstieg schon fast alpinen Charakter. Ich ging ein Stück zusammen mit einer jungen Frau. Auf meine Frage, ob sie auch auf dem Westweg unterwegs sei, antwortete sie: „Ja, jeden Tag. Ich wohne hier.“

Hausach - Wilhelmshöhe

Hasemannhütte

Für die Strapazen des Anstiegs wird man bei der Ankunft auf der Hasemannhütte mit einer grandiosen Aussicht auf  einem idealen Platz zum Ausruhen belohnt. Ich legte eine ausgiebige Pause ein und genoss dankbar einen Teil des Lunchpaketes des Hotels zur Blume.
Anschließend gab es noch zwei lange und supersteile Anstiege zu schaffen, der zu den Prechtaler Schanzen und schließlich zum Karlstein. Danach bleibt der Weg auf den Rücken zwischen Elz- und Gutachtal und führt auf den letzten sieben Kilometern in sanfterem Auf und Ab zum Portal Wilhelmshöhe.

Hausach - Wilhelmshöhe

Portal Wilhelmshöhe

Den ganzen langen, einsamen Weg über hatte ich gehofft, auf der Wilhelmshöhe eine Bushaltestelle vorzufinden. Ich fand tatsächlich eine, sie war kaum zu übersehen – wird aber nur am Wochenende bedient….
Die nächste Haltestelle fand ich in der Triberger Straße in Schonach.  Das bedeutete nochmal 3,5 Kilometer zu Fuß, wenn auch nur bergab. Es erwies sich nun als Vorteil, dass ich so früh am Morgen aufgebrochen war, so braquchte ich mir keine Sorgen zu machen, was die Busverbindungen anging.

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Höhenprofil

Höhenprofil

Länge: 20,6 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 1292 Meter
Abstieg: 562 Meter
Charakteristik: Schweißtreibend!

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Idylle

Hausach - Wilhelmshöhe

Blick ins Kinzigtal

Hausach - Wilhelmshöhe

Talblick

Hausach - Wilhelmshöhe

Ehrenkreuz über Hausach

Hausach - Wilhelmshöhe

Auf dem Karlstein

Hausach - Wilhelmshöhe

Der Karlstein

Herbstwanderung

Herbstwanderung auf dem Klüsserather Sagenweg

Der Moselsteig-Seitensprung „Klüsserather Sagenweg“ führt auf knapp 12 Kilometer abwechslungsreich durch herrliche Wälder, Wiesen, Weinlagen und bietet traumhafte Ausblicke auf die Mosel und das Moseltal. Auf dem Rundwanderweg werden einige Sagen und Geschichten aus der Vergangenheit wieder lebendig, wie z.B. vom Rudemsmännchen, das heute noch Spuk und Schrecken verbreiten soll, von einer Jungfrau auf der Flucht vor ihren Verfolgern und einem blutigen Massaker aus der Römerzeit.
Quelle: Traumsteige.com

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Herbstwald

Herbstwald im Gegenlicht

Dobel – Forbach

Westweg Etappe 2 | Dobel – Forbach

Auf der 2. Etappe Dobel – Forbach überquert der Westweg die Hochebene des Kaltenbronn. Den höchsten Punkt der Wanderung markiert der Hohlohturm.
Von den großartigen Aussichten, die diese Etappe laut Wanderführer zu bieten hat, konnte ich leider die allerwenigsten genießen. Den größten Teil der langen Wanderung lief ich durch Regen, kombiniert mit dichtem Nebel. Auf dem Hohloh war der Nebel so dicht, dass ich den Turm erst gesehen habe, als ich just 2 Meter davorstand. Auch auf die Hochmoorseen wie den Hohlohsee, den Hornsee und die Wildseen blieb mit der Blick versperrt.

Die Kamera konnte ich nur selten auspacken. Zu ihrem Schutz habe ich stets eine wasserdichte Kapuze für meine Fototasche dabei.

Während des steilen Abstieges nach Forbach legte ich am Oberen Latschigfelsen eine Pause ein. Dort traf ich zwei Wanderer, die auf dem Fernwanderweg Murgleiter
unterwegs waren. Im Gespräch stellten wir lustigerweise fest, dass wir in Forbach im gleichen Hotel, dem Waldhaus, gebucht waren. Die beiden empfahlen mir den Donau-Zollernalp-Weg als den schönsten Weg, den sie je gegangen wären. Eine Option für den nächsten Sommer.

Das Waldhaus war eines der schönsten Hotels meiner ganzen Wanderung, toll an der Murg und der historischen Holzbrücke über die Murg gelegen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, auch wegen des freundlichen und hilfsbereiten Personals und dem üppigen Frühstück.
Ganz allgemein hat es mir in und um Forbach sehr gut gefallen. Das Murgtal hält viele interessante Attraktionen vor und ist touristisch nicht überlaufen. Ich werde auf jeden Fall noch mal einen Kurzurlaub hier verbringen.

Richtig gut essen kann man in Forbach im Gasthof Waldhorn.

Westweg Etappe 2, Dobel – Forbach

Länge: 25,8 Kilometer
Gehzeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 972 Meter
Abstieg: 1075 Meter
Charakter: über den Holoh!

Dobel - Forbach

Start zur 2. Etappe: das Sonnentor Dobel

Dobel - Forbach

Wasserturm Dobel

Dobel - Forbach

Nebel, Nebel, Nebel…..

Dobel - Forbach

Weithäusleplatz

Dobel - Forbach

Zwischen den Regenschauern

Dobel - Forbach

Oberer Latschigfelsen

Dobel - Forbach

Heuhüttental

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