Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Kategorie: Landschaft (Seite 1 von 11)

Gegenlicht als Sonnenstern

Es erfordert eine gute Kamera, um gegen die Sonne ein gut belichtetes Foto aufzunehmen. Der Fotograf muss wissen, wie er belichten muss.
Wie schafft man es, die Sonne oder ein künstliches Gegenlicht als Stern darzustellen?
Eigentlich ganz einfach: eine Blende ab der Blende 16 wählen, einen noch schöneren Stern kann man mit noch kleineren Blenden wie 18 oder 22 erzielen. Die Kamera wird die Belichtungszeit automatisch wählen und einstellen.
Ein Stativ ist bei solchen Experimenten immer sehr vorteilhaft.

Wer die unten stehenden Fotos anklickt, kann sie größer sehen und auch die Belichtungszeiten und Blenden ablesen.
Einige der Aufnahmen wären ohne Stativ nicht gelungen.



Raus mit Euch in den Frühling! Die Sonne scheint…

Bitte die Fotos anklicken, um sie in voller Größe zu sehen. Dabei wird auch eine Beschreibung des Aufnahmeortes angezeigt.

Piuskapelle

Ein Morgen an der Piuskapelle

Am 22. Juli 2017 brach ich vor Sonnenaufgang mit dem Wagen von meinem Hotel in Oberprechtal nach Neueck im Schwarzwald auf, um meine Wanderung auf dem Westweg von dort aus fortzusetzen. Unterwegs stieß ich auf diese wunderbar idyllische Aussicht, die Piuskapelle im morgendlichen Licht.

Piuskapelle

Umringt von Nebelschwaden

Piuskapelle

Eine stille Idylle

Piuskapelle

Kurz vor dem Sonnenaufgang

In den Wirren des zweiten Weltkrieges gelobten Männer und Frauen von Furtwangen unter ihrem damaligen Pfarrverweser A. Simon, der am 22. Januar 1952 im Kloster Neuburg bei Heidelberg verstorben ist, zu Ehren der Gottesmutter eine Kapelle zu bauen, wenn die Heimatstadt den Krieg gut überstehen würde. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Erfüllung des Gelübdes wurde auch der Vorschlag unterbreitet, als Bauplatz den „kleinen Katzenbuckel“ beim Schulhaus im Katzensteig zu wählen. Die Piuskapelle ist im Ferienland-Kapellenweg eingebunden.
Quelle: Outdooractive

Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Westweg Etappe 8 | Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Mein Hotel in Oberprechtal

In dem Örtchen Oberprechtal wohnte ich wunderschön in der Café-Pension Endehof. Als ich am späten Nachmittag dort eintraf, saßen eine Menge Biker und andere Ausflügler auf der Terrasse, man kann dort sehr gemütlich Kaffee und Kuchen genießen.
Ich fragte die Wirtin nach einer Möglichkeit, zu Abend zu essen. Sie bot mir an, im Café zu essen, ihr Mann würde ein 3-Gänge-Menü für die Hausgäste zubereiten, ich könne mich gern dazugesellen. Dieses Angebot nahm ich dankbar an, die Etappe 7 hatte mich müde gemacht, ich war froh darüber, nicht noch auf die Suche nach einem Restaurant gehen zu müssen.
Das Abendessen war hervorragend, die Atmosphäre freundlich, ich fühlte mich rundum wohl. Eine feine Unterkunft, die ich gerne empfehle.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Kurz vor dem Neueck

Die Wanderung, Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Zeitig am Morgen stellte ich den Wagen auf dem großzügigen Parkplatz der Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Portal Wilhelmshöhe

ab. Bei Sonnenaufgang kam ich an einem abgelegenen Bauerhof vorbei und konnte ein paar stimmungsvolle Fotos aufnehmen.
Der westweg führte mich weiter zum Naturschutzgebiet Blindensee, das man über einen Bohlensteg passiert, eine typische, ursprüngliche Hochmoorlandschaft.
Im weiteren Verlauf führt der Westweg über die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Ich wanderte an dem schön gelegenen Gasthof Kolmenhof an der Donauquelle vorbei, der an diesem Abend mein Quartier sein sollte.

Günterfelsen

Lange aufgehalten habe ich bei dem Naturwunder

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Günterfelsen. Mächtige Steinhaufen aus tonnenschweren Granitblöcken liegen beeindruckend mitten im Wald und bilden eine wilde Landschaft. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse hatte ich einige Mühe damit, das Wunder fotografisch festzuhalten.
Entstanden sind die Felsblöcke durch Wollsackverwitterung.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Brendturm

Eine schöne Aussicht bietet der Gipfel des Brend mit seinem Brendturm, einem Aussichtsturm.
Ich gönnte mir auf der schön gelegenen Terrasse des Berggasthauses ein Mittagessen mit Aussicht. Die Beschilderung des Westweges ist hier ein wenig missverständlich, ich traf mehrere Wanderer, die nicht weiter wussten – ich hab den Kellner des Gasthofes nach dem Weg gefragt.
Ich ging diese Etappe an diesem Tag bis zum Neueck, weil es am Etappenziel, der Kalten Herberge, laut meinem Wanderführer keine Bushaltestelle gab. Außerdem musste ich ja von der Bushaltestelle in Schonach aus nochmal 3 Kilometer bis zu meinem Parkplatz auf der Wilhelmshöhe laufen.

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Höhenprofil

Höhenprofil Etappe 8


Länge: 22 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 599 Meter
Abstieg: 551 Meter
Charakter: Über den Kamm!

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Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

In der Frühe unterwegs

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Zum Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Hof

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Richtung Neueck

Hausach – Wilhelmshöhe

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Mein Hotel in Hausach

In Hausach wohnte ich im Gasthaus zur Blume, das unweit vom Bahnhof direkt am Westweg liegt. Die Wirtin hat eine sehr herzliche Art, ich verstand mich sofort mit ihr. Das Hotel macht dem Gast Freude, alles wirkt freundlich und hell, und das Essen im hoteleigenen Restaurant ist preiswert und gut.

Morgengrauen in Hausach

Ich blieb vom 18. bis zum 20. Juli in Hausach. Den 19. Juli verbrachte ich damit, mir Triberg und die Triberger Wasserfälle anzusehen. Darüber werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.
Am 20. Juli brach ich vor Sonnenaufgang auf zu der langen und anstrengenden Etappe 7 des Westweges, bestens versorgt mit einem Lunchpaket des Gasthauses zu Blume.

Die Wanderung, Hausach – Wilhelmshöhe

Mit meiner Ankunft im Kinzigtal hatte ich die Hälfte des Westweges geschafft. Auf zur zweiten Hälfte!

Kinzigtaltor

Kinzigtaltor

Die Etappe von Hausach nach der Wilhelmshöhe gilt als eine der schwierigsten und anstrengsten des Westweges. Fast 1300 m Anstieg sind zu bewältigen…
Im Morgengrauen wanderte ich fröhlich durch den Ortskern von Hausach bis zum Kinzigtaltor. Nach der Passage des Tores beginnt der 4.5 Kilometer lange und steile Anstieg zum Farrenkopf, mit 550 Höhenmetern hat dieser Anstieg schon fast alpinen Charakter. Ich ging ein Stück zusammen mit einer jungen Frau. Auf meine Frage, ob sie auch auf dem Westweg unterwegs sei, antwortete sie: „Ja, jeden Tag. Ich wohne hier.“

Hausach - Wilhelmshöhe

Hasemannhütte

Für die Strapazen des Anstiegs wird man bei der Ankunft auf der Hasemannhütte mit einer grandiosen Aussicht auf  einem idealen Platz zum Ausruhen belohnt. Ich legte eine ausgiebige Pause ein und genoss dankbar einen Teil des Lunchpaketes des Hotels zur Blume.
Anschließend gab es noch zwei lange und supersteile Anstiege zu schaffen, der zu den Prechtaler Schanzen und schließlich zum Karlstein. Danach bleibt der Weg auf den Rücken zwischen Elz- und Gutachtal und führt auf den letzten sieben Kilometern in sanfterem Auf und Ab zum Portal Wilhelmshöhe.

Hausach - Wilhelmshöhe

Portal Wilhelmshöhe

Den ganzen langen, einsamen Weg über hatte ich gehofft, auf der Wilhelmshöhe eine Bushaltestelle vorzufinden. Ich fand tatsächlich eine, sie war kaum zu übersehen – wird aber nur am Wochenende bedient….
Die nächste Haltestelle fand ich in der Triberger Straße in Schonach.  Das bedeutete nochmal 3,5 Kilometer zu Fuß, wenn auch nur bergab. Es erwies sich nun als Vorteil, dass ich so früh am Morgen aufgebrochen war, so braquchte ich mir keine Sorgen zu machen, was die Busverbindungen anging.

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Höhenprofil

Höhenprofil

Länge: 20,6 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 1292 Meter
Abstieg: 562 Meter
Charakteristik: Schweißtreibend!

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Idylle

Hausach - Wilhelmshöhe

Blick ins Kinzigtal

Hausach - Wilhelmshöhe

Talblick

Hausach - Wilhelmshöhe

Ehrenkreuz über Hausach

Hausach - Wilhelmshöhe

Auf dem Karlstein

Hausach - Wilhelmshöhe

Der Karlstein

Herbstwanderung

Herbstwanderung auf dem Klüsserather Sagenweg

Der Moselsteig-Seitensprung „Klüsserather Sagenweg“ führt auf knapp 12 Kilometer abwechslungsreich durch herrliche Wälder, Wiesen, Weinlagen und bietet traumhafte Ausblicke auf die Mosel und das Moseltal. Auf dem Rundwanderweg werden einige Sagen und Geschichten aus der Vergangenheit wieder lebendig, wie z.B. vom Rudemsmännchen, das heute noch Spuk und Schrecken verbreiten soll, von einer Jungfrau auf der Flucht vor ihren Verfolgern und einem blutigen Massaker aus der Römerzeit.
Quelle: Traumsteige.com

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Herbstwald

Herbstwald im Gegenlicht

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