5. märz hinreise

In diesen Minuten, um 11:55 Uhr, startet mein Flugzeug nach Lanzarote… 
Ich  bin mehr als gespannt auf die Vulkaninsel, auf der ich die nächsten 8 Tage verbringen werde. An dieser Stelle werde ich euch über meine Erlebnisse in Wort und Bild auf dem Laufenden halten. Bis dann!


Kartenbild

5.maerz, flüge, ankunft, erste eindrücke

Gestern Morgen um kurz vor sechs bin ich losgefahren in Saarbrücken. Die Fahrt nach Griesheim verlief genauso problemlos wie langweilig. Natürlich kann man ab Griesheim nicht nach Lanzarote fliegen, aber man kann dort auf einem Airparks-Parkplatz seinen Wagen kostengünstig parken. Mit einem BusShuttle kommt man in 10 Minuten zu Terminal 1, von wo man nach seinem Urlaub auch wieder abgeholt und zum Parkplatz zurückgebracht wird. Eine tolle Sache.

Um 10:55 ging mein Lufthansa-Flug nach Bilbao.Boarding Fliegen mit Lufhansa ist immer noch eine feine Sache, man kann ohne Weiteres Champagner bestellen an Bord, er wird ohne weiteres mit freundlicher Miene serviert. Das ist im Flugpreis enthalten. Schon lange hab ich mich in einem Flugzeug so wohl gefühlt, diese Beinfreiheit kann man woanders lange suchen.

In BilbaoBilbao ging es um 15 Uhr mit der SpanAir weiter. Von Lufthansa auf SpanAir umsteigen ist ein echter Abturn. Ich habe in diesem Flugzeug einmal die Fuesse von mir gestreckt, und bin der Passagierin vor mir promt in die Haxen getreten, peinlicherweise, so viel zum Thema Beinfreiheit.
Die Rückenlehne laesst sich nicht verstellen, und die Getränke werden keineswegs mit einem freundlichen Lächeln serviert, und das, obwohl man alle, auch ein hundsgemeines Wasser, bezahlen muss.
Ich habe diesmal, das erste Mal seit 2006 wieder, Spanair eine Pauschalreise gebucht. Flug, Hotel, Transfer vom und zum Flughafen inklusive. Das ist fuer 8 Tage Lanzarote am günstigsten. Und hat noch weitere Vorteile, wie den Transfer Flughafen – Hotel und umgekehrt.

Während des Landeanfluges auf de Airport in Arreçife kann man schön erkennen, dass es sich bei Lanzarote um eine Wüsteninsel vulkanischen Ursprungs handelt. Die Vegetation auf dem schwarz-grauen Lavaboden ist äusserst karg geraten.

Mein Hotel, das Europa, liegt in Puerto del Carmen. Es ist ein 2-Sterne-Haus. Als ich ankomme, ist die Rezeption Hotel Europaunbesetzt, meinen Zimmerschlüssel finde ich in einem Umschlag an die Wand gepinnt. Ich finde 2 Zimmer vor, ein Wohn-/Esszimmer mit komplett eingerichteter Küche, inkl. allem Geschirr, das man zum Kochen und essen so braucht, und ein Schlafzimmer mit 2 Betten und 2 in die Wand eingebauten Kleiderschränken. Vom Wohnzimmer aus habe ich sogar Sichtkontakt zum Atlantik.
Alle Zimmer des 2stöckigen Gebaeudes zeigen nach Süden, es gibt einen kleinen Swimmingpool und Liegestühle auf der Terrasse. Mein Appartement wirkt sauber und gepflegt.

Nachdem ich mich eingerichtet habe, gehe ich zu Fuss die Calle de la Reina Sofia hinunter Richtung Stadtzentrum. Ich finde ein kleines, etwas abgelegenes Restaurant, das El Marinero. Dort wird ein Tagesmenü für 7 Euro 50 angeboten. Fuer dieses Geld bekomme ich eine Hühnersuppe, gegrillte Sardinen mit Kartoffeln und verschiedenen Soßen, Brot, und zum Dessert noch ein Stück Apfelkuchen. Alles wohlschmeckend und mit Liebe serviert.
Ich bin angekommen.

6. märz erkundungen in puerto del carmen

Lanzarotes Ostküste ist bekannt für schöne Sonnenaufgänge.Hotel Europa Sunrise Den heutigen erlebe ich vom Hotelzimmer aus, er ist wirklich toll, der Himmel begrüßt farbenfroh den neuen Tag.
Ich mache meine ersten Aufnahmen von der Hotelanlage kurz nach Sonnenaufgang. Das Fotografieren in früher Morgenstunde hat den Vorteil, dass man alleine unterwegs ist, niemand verstellt das Motiv. Das ist auch in touristisch erschlossenen Gebieten so, außer ein paar verrückten Fotografen steht niemand, der Urlaub hat, im Morgengrauen auf. Deswegen gibt es in den meisten Urlaubsbildsammlungen viele Sonnenuntergangsbilder, aber keine vom Sonnenaufgang.

Kurz vor acht Uhr mache ich mich zu Fuß auf den Weg zur Calle de Guanapay, dort findet sich eine Filiale der Orlando Autovermietung. Die freundliche Dame an der Rezeption erklärt mir, dass ich den Wagen auch am Flughafen zurück geben kann. Das ist eine schöne Option. Den Rückweg zum Hotel brauche ich nicht mehr zu Fuß zu laufen…

Unweit des Hotels gibt es ein Restaurant mit Namen “The Purple Turtle”, das englisches_dsc6559 Frühstück anbietet. Ich liebe englisches Frühstück. Für 6,50 Euro gibt es Toast, Butter, Marmelade, Bohnen, 2 Spiegeleier, die auf beiden Seiten angebraten sind, 2 Scheiben gebratenen Schinken, eine gegrillte Tomate, Ketchup, Salz und Pfeffer.
Dazu trinke ich Kaffee. Besser kann es einem nicht gehen, oder? Das ganze genieße ich auf der Terrasse, in der Sonne sitzend. Die Waitress scheint Engländerin zu sein, sie hat eine tolle Aussprache.

Nach dem Frühstück mache ich mich auf, Puerto del Carmen zu erkunden. Puerto Del Carmen IV Es ist der älteste Touristenort der Insel. Er bietet zwei riesige Strände mit feinem Sand, die Playa Blanca und die Playa de los Pocillos, dazu eine über 7 Kilometer lange Promenade, die Avenida de las Playas. Restaurants mit Küchen aus der ganzen Welt, Appartementanlagen, Bars, Diskotheken, Spielsalons und zahlreiche Geschäfte säumen die Straße. Puerto del Carmen bietet gegenüber den anderen Orten der Insel noch einen weiteren Vorteil: hier ist es sonniger und windgeschützter als anderswo.
Ich parke in der Calle de Guanapay und laufe die Promenade entlang, bis ich beide Strände gesehen habe. Mit dem Rückweg sind das mehrere Kilometer, die ich hinter mich bringe. Die Strände sind schön eingerichtet mit ihren Sonnenschirmen und –liegen. Eine Liege mit Schirm kostet für einen ganzen Tag 5 Euro 50, das ist preiswert, da habe ich in anderen Urlaubsgebieten schon ganz andere Preislisten gelesen….

Am Nachmittag statte ich noch dem beschaulichen Fischerdorf Playa Quemada einen Besuch ab.Playa Quemada Es ist nur einen Katzensprung von Puerto del Carmen entfernt.

Den Rest des Nachmittags verbringe ich damit, ein paar Bilder zu retuschieren. In einem Internetcafé schreibe ich an diesem Blog.
Das Abendessen nehme ich wieder in der Purple Turtle. Dabei stelle ich fest, dass es dort einen Hotspot gibt. Die Bedienung gibt mir den Code zum Einloggen, und los gehts.

Ich denke, The Purple Turtle hat heute Abend einen neuen Stammgast gewonnen.

7. märz enttäuschender morgen, euphorischer mittag

Um kurz nach sieben bin ich auf den und fahre zum Strand hinunter, um den Sonnenaufgang abzulichten. Leider glänzen die Wolken, die dem gestrigen Sunrise zu soviel Farbenpracht verholfen hatten, heute durch Abwesenheit.Puerto Del Carmen V Außerdem ist es am Strand, der frühen Stunde zum Trotz, keineswegs so menschenleer, wie ich es erwartet hatte. Ein Bulldozer ebnet lautstark den Sand ein und bringt die Zigarettenkippen vom Vortag wieder zum Vorschein, Jogger frönen ihrer Leidenschaft mit verbissenen Gesichtern, von der Nacht übrig gelassene Liebespaare genießen den frühen Morgen mit bleichen Gesichtern, aber leuchtenden Augen am Strand, einige frühe Schwimmer steigen schon in die See. Und ein einsamer Fotograf, mit Stativ, Nikon und Fernauslöser schwerstens bewaffnet, sucht mit enttäuschter Miene nach Motiven zwischen dem ganzen Treiben.
Natürlich versucht man immer, das Beste Puerto Del Carmen VIaus der Situation zu machen, wenn man schon unterwegs ist. Also mache ich ein paar Fotos und hoffe auf gute Ergebnisse, obwohl die Bedingungen nicht die sind, die ich mir erhofft hatte. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt…

Als ich über die Avenida zurück an meinen Parkplatz laufe, kann ich überall fleißige Hände beim Putzen beobachten. Tische werden gewischt, Fenster geputzt, Gehwege gekehrt, abgebrannte Teelichter gegen frische ausgewechselt, verchromte Treppengeländer poliert, Zeitungen sortiert. Menschen, die auf Leitern stehen, wechseln Glühlampen und Neonröhren aus, Taxifahrer waschen kniend ihre Felgen, Männer und Frauen in rot/weiß gestreifter Kleidung leeren Abfallbehälter aus und gießen Pflanzen, Polizisten halten ein Schwätzchen, an ihre Streifenwagen gelehnt. Früh am Morgen in Puerto del Carmen. Der Ansturm wird kommen, Geschäfte werden gemacht werden.

Nach dem Frühstück mache ich mich auf in das Weinbaugebiet La Geria. Ich fahre nach La Asomada, La Geria IIbiege dort links ab. Die asphaltierte Straße hört mit der Ortsbebauung auf, eine Schotterpiste führt mich mitten hinein ins Weinbaugebiet. Ich fahre ein gutes Stück durch die Felder, bis ich einen kleinen Platz neben der Piste finde, wo mein Citroen hinpasst. Ab hier mache ich mich zu Fuß auf den Weg, noch nicht wissend, dass mich eine mehrstündige, anstrengende Wanderung durch eine landschaftlich atemberaubend schöne Bergwelt erwartet.

Wein wird auf Lanzarote schon seit etwa 1600 angebaut. Das besondere ist die auf der Welt einmalige Anbaumethode. Die Bauern graben Trichter in den Lavaboden, bis sie auf die darunterliegende fruchtbare Erde stoßen, in die sie dann die Rebenstöcke pflanzen. Um die Trichter herum werden kleine, halbkreisförmige Mauern aus Lapilli, La Geria IIIdas sind poröse Lavasteine, errichtet, die vor Wind schützen und dafür sorgen, dass der nächtliche Tau gespeichert wird, den die Steine dann tagsüber an den Boden abgeben. Die unzähligen Trichter bilden eine fantastische Kulturlandschaft: La Geria.
Das Metropolitan Museum Of Modern Art vergab für diese Leistung der Bauern auf Lanzarote eine Auszeichnung als “Engineering without Engeneers”.

Ich wandere durch die Felder, ohne den Weg zu verlassen, und mache zahlreiche Bilder. Die Landschaft ist überaus fotogen, wie man sich leicht vorstellen kann. Als ich schließlich ans Ende der Weinbebauung gelange, stehe ich an einem Berghang, der über und über mit Frühlingsblumen bedeckt ist. Schon lange habe ich keine so fröhlich blühende WieseLa Geria mehr gesehen.
Ich beschließe, den Berg zu besteigen, es ist der Tinasoria, mit 503 Metern Höhe eine der höchsten Erhebungen Lanzarotes. Der Aufstieg ist beschwerlich, die Fotoausrüstung zerrt an meiner Schulter.
Oben angekommen, werde ich mit einem herrlichen Blick auf La Geria und die umliegenden Städte Arrecife und Puerto del Carmen belohnt.
Eine starke Euphorie macht sich in mir breit. Dieser Aufstieg hat sich gelohnt.
Es ist sehr stürmisch hier oben, ich habe große Mühe, mein Stativ aufzubauen, um ein paar Bilder aufzunehmen.
Für den Abstieg plane ich eine andere Route, ich möchte durch die Weinfelder um den Berg herumlaufen, um zu meinem Wagen zu gelangen. Es findet sich ein schmaler Trampelpfad, der mir den steilen Abstieg leichter macht. Unten angekommen, erweist sich der Weg, den ich eingeplant habe, als Privatweg, der mit einer Kette abgesperrt ist. Normalerweise habe ich großen Respekt vor der Privatsphäre anderer,Lanzarote aber in diesem Fall wäre ich gezwungen, den Berg abermals zu besteigen, um den Rückweg zu finden. Was kann ich als Fußgänger schon anrichten, denke ich mir, und stiefele los. Tatsächlich treffe ich unterwegs auf einen arbeitenden Weinbauern. Die einzige Begegnung während meiner 4stündigen Wanderung. Er nimmt kaum Notiz von mir, mit einem freundlichen Gruß lässt er mich ziehen.

Die lange Wanderung in der Sonne hat mich ausgelaugt, ich fahre erst mal nach Hause zurück, um mich ein wenig aufzufrischen. Ich will heute Nachmittag noch nach El Golfo, um mir den Kratersee Charco de los Clicos anzusehen.
Darüber werde ich euch morgen berichten. Für heute reicht’s, finde ich.

8. märz fischerboote und feuerberge

Früh am Morgen fahre ich zum Hafen von Puerto del Carmen. Im Reiseführer habe ich nette Fotos gesehen, die auf ein tolles Motiv hoffen lassen. Diese Erwartungen werden nicht erfüllt,Puerto del Carmen VII es liegen ein paar schönfarbige Boote dort, jedoch dominiert rundum eine Betonwüste. Schade. Für die Schiffe ist es so sicherer, für den Fotografen nur eintönig.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mach ich mich auf den Weg in den Parque Nacional de Timanfaya, der ja die größte Attraktion der Insel sein soll. Von Yaiza aus fahre ich über die fast schnurgerade LZ67 durch Lavafelder. Parque Nacional de Timanfaya IIIDie Landschaft, falls man diese Lavaschuttmassen so nennen kann, gleicht dem, was man sich unter einer Mondlandschaft vorstellt. Vegetation fehlt völlig. Trotzdem, oder gerade deswegen, mache ich während der Fahrt ein paar schöne Motive aus, die einen Fotostopp lohnen würden. Leider ist die Straße so gebaut, dass man unmöglich halten kann, rechts und links sind entweder tiefe Bankette oder es sind Steine am Rand der Straße abgelegt, die ein Anhalten verhindern. Ich fasse den Entschluss, nach meinen Besichtigungen im Park die Strecke einfach zu Fuß abzulaufen.

Links der Straße liegt das Besucherzentrum, etwa 4 Kilometer von Yaiza entfernt auf der linken Straßenseite, ist in den Berg hineingebaut. Hier kann man sich über die Entstehung der Vulkane bestens informieren, der Eintritt ist frei. Parque Nacional de Timanfaya II
Das Informationszentrum ist auch Startplatz für einen Ritt auf einem der zahlreich auf Touristen wartenden Dromedare in die Berge hinein. Als ich ein Erinnerungsfoto von den plattfüßigen Tieren aufnehme, kommt einer der Kamelführer auf mich zugelaufen und erklärt mir, dass das Fotografieren der Tiere für professionelle Fotografen verboten ist. Woher er die Info hat, dass es sich bei meiner Person um einen Profi handelt, bleibt sein Geheimnis. Ich verzichte auf weitere Fotos und verlasse den Parkplatz in nördlicher Richtung, wo ich nach etwa 3 Kilometern den Abzweig zum Restaurant El Diablo finde. Das Restaurant ist auch der Startplatz für eine Busfahrt Parque Nacional de Timanfaya Iüber die Ruta de los Vulcanos, die die einzige Möglichkeit ist, ins Innere des Parks zu kommen. Fahrten oder Wanderungen auf eigene Faust sind verboten.

Am 1. September zwischen 9 und 10 Uhr abends öffnete sich plötzlich die Erde bei Timanfaya, 2 Meilen von Yaiza entfernt. In der ersten Nacht erhob sich ein ungeheurer Berg aus dem Schoß der Erde, und aus seinem Gipfel brachen Flammen, die 19 Tage lang weiterbrannten.”
So heißt es in dem Augenzeugenbericht eines Pfarrers aus Yaiza. Das Grauen begann im Jahre 1730 und hörte erst 1736 wieder auf. Die Lavamassen begruben 8 Dörfer und mehrere Höfe unter sich, etwa 20 Prozent der Insel sind seitdem mit Lava und Asche bedeckt, die Dicke der Schicht wird in ihrem Zentrum auf 40 Meter geschätzt.

Der Eintritt in den Park kostet 8 Euro,Parque Nacional de Timanfaya das ist angemessen, da in diesem Preis auch die Gebühr für die Busfahrt über die Ruta de los Vulcanos inbegriffen ist. Diese Fahrt ist eine Sensation, man sollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Straße windet sich an eindrucksvollen Kratern vorbei, während der Fahrt wird ortsbezogen die Geschichte des Parks erzählt, jeweils in spanischer, englischer und deutscher Sprache. Die Straße, kaum breiter als der Bus selbst, führt an tiefen Abgründen vorbei, durch Schluchten aus Lava, die haarscharf passiert werden. Als wir wieder am Ausgangspunkt unserer Fahrt, dem El Diablo, ankommen, gibt es einen Riesenapplaus für den Busfahrer, den er redlich verdient hat. Ich frage mich heute noch, wie er um so manche der Haarnadelkurven herumgekommen ist. Leider kann man unterwegs nicht aussteigen, soviel für die Fotografen, es lässt sich nur durch die spiegelnden Scheiben des Busses fotografieren.

Das Restaurant El DiabloParque Nacional de Timanfaya VIII ist auf einem Krater erbaut, in dem immer noch hohe Temperaturen herrschen: Nur 10 cm unter der Erdoberfläche misst man schon 140° Celsius, in 6 Metern Tiefe 400°. Ein Parkranger demonstriert das sehr eindrucksvoll, er füllt ein Erdloch mit Reisig, das sich binnen kurzer Zeit entzündet. In ein Rohr, dass ich den Boden eingelassen ist, gießt er Wasser, das kurz darauf mit lautem Getöse als Dampf wieder ins Freie schießt. Das Restaurant ist nach Plänen César Manriques komplett aus feuerfesten Materialien erbaut. Im Eingangsbereich gibt es einen Ofen,Parque Nacional de Timanfaya VII auf dem Fleisch und Fisch gegrillt wird, nur mit der Wärme, die aus der Erde kommt.
Der Besuch hier oben hat einen hohen Unterhaltungs- und Bildungswert. Es ist später Nachmittag geworden. Ich fahre wieder zurück zum Informationszentrum, stelle dort meinen Wagen ab, und wandere über die LZ67 mit Stativ und Kameratasche bewaffnet Richtung Yaiza. Auf dem Rückweg, ich habe meine Aufnahmen im Kasten, sehe ich, kurz bevor ich den Parkplatz erreiche, einen Polizeiwagen auf denselben einbiegen. Mir schwant, dass es Ärger geben wird. So kommt es auch.Parque Nacional de Timanfaya VI Als ich den Platz erreiche, steht der Polizist mit ein paar Dromedarführern herum. Als er mich sieht, kommt er sofort auf mich zu, als hätte er auf mich gewartet, und fragt mit lauter Stimme nach meiner Nationalität. Als ich sage, dass ich Deutscher bin, erklärt er mir noch lauter, dass ich hier nicht fotografieren darf ohne ein Permit. Ich hätte mich gefälligst zum Büro zu begeben und mir ein Permit zu besorgen. Während er auf mich einredet, knipsen hinter seinem Rücken einige Touristen wie wild mit ihren Kompaktkameras herum. Ich frage mich, ob die alle eine Erlaubnis haben? Ich gebe mich einsichtig gegenüber dem Beamten, mir ist bewusst, dass er jederzeit seine Macht dazu ausnutzen kann, meine SpeicherkarteParque Nacional de Timanfaya IV oder gar meine Kamera zu beschlagnahmen. Lieber mache ich einen Diener, indem ich mich für meine Unwissenheit entschuldige, und suche das Weite.

Schon mehrmals in allen Teilen der Welt konnte ich feststellen, dass Polizeibeamte und Sicherheitskräfte aller Art eine ausgeprägte Allergie gegen Stative haben. Jeder darf überall so viel herumknipsen, wie er Lust hat. Packt man jedoch seine Kamera auf ein Stativ, lässt der Ärger in der Regel nicht lange auf sich warten.

Vom Nationalpark aus ist es nicht weit bis El Golfo, einem beschaulichen Fischerdorf an der Küste. In dem kleinen Ort finden sich einige Restaurants, in denen man beim Abendessen wunderbar den Sonnenuntergang beobachten kann. Außerdem ist der Ort bekannt für seine Badestrände aus schwarzem Sand und einen leuchtend grünen See, Lago Verde oder Charco de los Clicos genannt. Carco de los Clios
Er ist der Rest eines Kratersees. Der Krater wurde auf seiner dem Atlantik zugewandten Seite vom Meer abgetragen, die Ostseite blieb sichelförmig erhalten. In der Sichel liegt der See, der durch ständiges Auffüllen vom Meer und starke Verdunstung einen sehr hohen Salzgehalt aufweist. Das sind ideale Bedingungen für eine Algenart, der der See seine intensive grüne Farbe verdankt.
Mir gefällt dieser Ort sehr, ich halte mich bis nach Sonnenuntergang auf und genieße die Brandung, die landschaftliche Schönheit und die Abwesenheit von uniformierten Menschen, die keine Fotografen mögen.

Carco de los Clios II

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El Golfo

10. märz pech am morgen, glücklicher nachmittag

Heute Morgen bin ich schon um halb sieben an den Playas del Papagayo. Gestern Morgen war ich auch schon hier, allerdings erst nach Sonnenaufgang, und konnte ein paar imposante Bilder gegenPlayas de Papagayo V die Sonne schießen, bevor das Wetter sich dramatisch verschlechterte. Jedenfalls konnte ich gestern feststellen, dass die Küste hier fantastisch geeignet ist für gute Bilder vom Sonnenaufgang, es gibt menschenleere Strände, fotogene Lavafelsen, die ins Meer ragen, und die Sonne geht über dem Wasser auf. Hat man Glück und es sind noch ein paar Wolken im Spiel, hat man ideale Voraussetzungen dafür, die besten Sonnenaufgangsbilder seiner Laufbahn zu erstellen. Heute Morgen habe ich Pech, es ist dick und stark bewölkt, das sehe ich, als die Dämmerung einsetzt. Petrus meint es nicht gut mit mir. Damit der Weg nicht ganz umsonst war, mache ich trotzdem Bilder. Außer mir ist niemand zu Gange hier heute. Gestern war das anders, ein junges Paar hatte am Strand die Nacht verbracht und war gerade am Aufwachen, als ich um die Ecke kam.

Auf die Papageienstrände aufmerksam geworden war ich durch meinen Reiseführer. Er beschreibt sie als die schönsten der Insel, als kleines Paradies.Playas de Papagayo III
Es handelt sich um ein halbes Dutzend Strände, sie liegen 5 bis 7 Kilometer östlich von Playa Blanca und sind von dort aus entweder zu Fuß, mit dem Auto oder per Wassertaxi zu erreichen. Mit dem Auto geht es über eine Schotterpiste zu den Stränden, man muss an einem Kassenhäuschen vorbei und eine Gebühr entrichten. Es ist wirklich wahr: man muss dafür bezahlen, auf einer Waschbrettpiste zu Stränden, die bis auf einen keinerlei Infrastruktur aufweisen, kräftig durchgeschüttelt zu werden. Dass das funktioniert, kann nur an dem Mythos liegen, der der Gegend anhaftet. Wie hoch die Gebühr ist, konnte ich nicht erfahren, zu der frühen Zeit, in der ich unterwegs war, ist die Kasse noch unbesetzt, und die Schranke steht offen.Playas de Papagayo VI Die Strände sind wirklich schön, malerische, von Lavafelsen eingerahmte Buchten mit feinem hellbraunem Sand – unberührte Natur.
Ich werde nicht aufgeben, vielleicht habe ich morgen früh mehr Glück. Als notorischer Frühaufsteher habe ich kein Problem damit, morgen früh um dieselbe Zeit wieder zur Stelle zu sein.

Am späten Vormittag breche ich auf, den Norden der Insel zu erkunden. Mein erstes Ziel ist der von César Manrique gestaltete Jardin de Cactus. Dort angekommen, ist kaum ein Parkplatz zu finden. Außerdem beginnt es gerade heftig mit regnen. Petrus hat sich gegen mich verschworen….. Ich vertage meinen Besuch auf morgen und nehme mir vor, um 10 Uhr hier zu sein, wenn der Garten seine Tore öffnet, in der Hoffnung, dass sich um diese Zeit der Betrieb noch in Grenzen hält.

Passiert man die LZ1 auf dem Weg zu Jardin de Cactus, fallen die vielen Felder mit Opuntien,Lanzarote Opuntia Feigenkakteen, auf. Es sind Läusekulturen. Es geht hier um die Cochenillelaus, die einen karminroten Saft in ihrem Körper produziert, der für die Herstellung von rotgefärbten Lebensmitteln und Kosmetika unentbehrlich ist. Campari und roter Martini verdanken ihre Farbe dem ungiftigen Farbstoff der Cochenillelaus, und die kosmetische Industrie ist für ihre roten Lippenstifte auf die Laus angewiesen. Die Kaktuspflanzen werden von den Bauern mit weiblichen Läusen “geimpft”, die ihre Eier in die Pflanze legen. Innerhalb von 2 bis 3 Monaten wachsen die aus den Eiern geschlüpften Larven zu ihrer vollen Größe heran. Man kann die Stellen, an denen sie sich an dem Kaktus laben, an einem weißen, wolleartigen Stoff gut erkennen. Die ausgewachsenen Larven Mirador del Río Signwerden von der Pflanze abgekratzt, in kochendem Wasser getötet und in der Sonne getrocknet. Schließlich werden sie zu rotem Pulver zermahlen, dem Cochenille, dem Farbstoff.

Mein Weg führt mich direkt zum Mirador del Río. Der 479 Meter hohe Aussichtspunkt ist wie der Jardin de Cactus ein Werk des Künstlers César Manriques, dem die Insel Lanzarote viel zu verdanken hat. Er hat ein künstliches Bauwerk von beachtlicher Größe so perfekt in den Fels hineingebaut, dass es von außen kaum als solches zu erkennen ist. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, das ist ein Spottpreis für das, was in dem Bauwerk geboten wird. Die Architektur ist genauso schlicht wie imposant,Mirador del Río Floor es existieren insgesamt 3 Stockwerke, mit einem Café im 1. Geschoss, das mit seinen riesigen Fenstern, die einen genialen Ausblick auf die darunter liegende Meerenge Río, die Lanzarote von der Insel La Graciosa trennt, zum Verweilen einlädt. Von dort kommt man über eine Wendeltreppe direkt in den 2. Stock, ein Ladengeschäft, in dem man originelle Andenken erstehen kann. Die Wendeltreppe führt weiter zu einer weiteren Terrasse mit grandiosem Blick auf La Graciosa und die dahinter liegenden unbewohnten Inseln Montana Clara und Alegranza auf der einen Seite und auf den Vulkan La Corona auf der anderen. La Graciosa
Ich konnte Leute beobachten, die im Eingang zum Mirador umgekehrt sind, als sie den Eintrittspreis erfuhren. Wenn sie wüssten, was sie verpasst haben.
Das üble Wetter des heutigen Tages habe ich ja schon zur Genüge erwähnt. Es hat den halben Tag geregnet, und der Süden der Insel liegt immer noch unter schwarzen Wolken, nur die Insel La Graciosa hier im äußersten Norden, lässt sich in ihrer Pracht in strahlendem Sonnenschein bewundern.
Danke, lieber Petrus.

Mirador del Río Stairs

Mirador del Río

Lanzarote Weather

11. märz 2011 im tal der tausend palmen

Nirgendwo auf Lanzarote existieren so viele Palmen wie in der Stadt Haria im Norden der Insel. Haria, Lanzarote Es sollen sogar weit mehr als eintausend sein… sie gedeihen hier deswegen so gut, weil Haria im Windschatten des Vulkans La Corona liegt.
Auf dem Rückweg von dem Mirador del Río habe ich Haria gestern Nachmittag passiert, es hat mir bei der Durchfahrt so gefallen, dass ich mir vorgenommen habe, ein paar Stunden dort zu verbringen.

Auf dem Weg nach Haria halte ich an den Cueva de los Verdes an, einem unterirdischen Höhlensystem, das entstand, als der Vulkan La Corona vor ein paar tausend Jahren ausbrach, und noch flüssige Lava unter bereits erkalteter hindurchfloss.
Die Höhle, etwa 2 km sind öffentlich zugänglich, kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Ich habe Glück,Cueva de los Verdes II als ich ankomme, kann ich mich sofort einer Führung anschließen. Der Eintritt kostet 8 Euro. Wer die Höhle begehen will, sollte feste Schuhe anhaben. An manchen Durchgängen muss man sich tief bücken, um weiter zu kommen. An der tiefsten Stelle der Höhle, 50 m unter der Erdoberfläche, gibt es eine kleine Bühne mit Sitzplätzen, dort herrscht eine hervorragende Akustik, dank der porösen Wände. An einer Stelle im oberen Höhlenbereich gibt es einen 20 cm tiefen Teich, der die Höhlendecke so perfekt spiegelt, dass man glaubt, in einen tiefen Saal hinunter zu sehen, wenn man hineinschaut. unsere Führerin drückt einer Frau einen faustgroßen Stein in die Hand und bittet sie, denselben mit aller Kraft hinunter in den Saal zu werfen. Die Illusion wird auf sehr beeindruckende Weise zerstört, als der Stein ins Wasser plumpst. Ein tolles Erlebnis.Drei Minuten später hat sich die Wasseroberfläche wieder geglättet, der Saal ist wieder da….
Cueva de los VerdesLeider habe ich mein Stativ nicht mitgenommen, ich dachte mir schon, das es in dem teilweise engen System der Höhle eher hinderlich sein würde. Ich versuche zu fotografieren, indem ich die Kamera auf Steinen ablege. Aus der Hand fotografieren in der Dunkelheit würde selbst bei hoch gewählter ISO-Empfindlichkeit auf jeden Fall zu verwackelten und damit unbrauchbaren Ergebnissen führen, und Blitzlicht die Atmosphäre zerstören. Ich kann nur hoffen, dass meine Bilder auf diese Weise gelingen. Aber auch ohne fotografische Andenken wird der Besuch der Höhle im Gedächtnis bleiben.

Haria mit seinen Palmen liegt wunderschön in der Sonne als ich ankomme. Den Wagen stelle ich direkt am Ortseingang auf dem großen Parkplatz am Friedhof ab. Ich habe vor, den Ort zu Fuß zu erkunden. View of Haría
Passiert man einen unbekannten Ort mit dem Auto, kann man ihn nur sehr oberflächlich kennenlernen. Selbst wenn man sehr langsam fährt, was unter Umständen nicht möglich ist, ohne Ziel eines umfangreichen Hupkonzertes und übler Beschimpfungen zu werden, ist man immer noch 6 mal schneller als ein interessiert dahin schlendernder Fußgänger. Will man die besondere Atmosphäre, Architektur, die Bauweisen, die Gestaltung der Gärten, die Denkmäler, Plätze, Gerüche, die Haustüren, Fußgängerzonen einer Stadt wirklich kennenlernen, so gelingt das nur als Fußgänger.
Besonders schlimm finde ich, und das erlebe ich oft, dass viele Menschen die Besonderheiten der Stadt, in der sie ihr Leben verbringen, nicht oder nur zum Teil kennen.Church of Haría So hat meine Heimatstadt Saarbrücken, um nur ein Beispiel zu nennen, eine ganz eigene Tradition, was den Belag der Gehwege angeht, die Gott sei Dank von unserem Bauamt auch gepflegt wird, aber ich habe noch selten einen Saarbrücker Bürger getroffen, dem das bewusst ist.

Ich lasse mich also ziellos durch den Ort treiben, biege hier mal ab, mache dort ein Foto – und fühle mich wohl. Das Klima ist sehr angenehm, der Ort strahlt eine fantastische Gelassenheit und Ruhe aus. Natürlich habe ich mir auch den Friedhof angesehen. Leider weiß ich heute noch nicht, dass auch das Grab César Manriques auf diesem Friedhof zu finden ist, sonst hätte ich danach gesucht. Mein Respekt vor und meine Begeisterung für den großen Künstler Lanzarotes wachsen täglich. Unglaublich, was er für die Insel getan hat.

Ich lasse mich also ziellos durch den Ort treiben, biege hier mal ab, mache dort ein Foto – und fühle mich wohl. Das Klima ist sehr angenehm, der Ort strahlt eine fantastische Gelassenheit und Ruhe aus. Natürlich habe ich mir auch den Friedhof angesehen. Leider weiß ich heute noch nicht, dass auch das Grab César Manriques auf diesem Friedhof zu finden ist, sonst hätte ich danach gesucht.Haría III Mein Respekt vor und meine Begeisterung für den großen Künstler Lanzarotes wachsen täglich. Unglaublich, was er für die Insel getan hat.

Schließlich lande ich auf der großen Plaza inmitten des Ortes. Sie existiert seit dem Jahre 1825. Von alten Eukalyptus- und Lorbeerbäumen gesäumt, strahlt sie eine wunderbare Atmosphäre aus. Ich statte der Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación einen Besuch ab, die den Kopf der Plaza bildet. Am anderen Ende gibt es mehrere Cafés, ich lasse mich auf einen Kaffee und einen Snack nieder. Reisen kann so schön sein.

Monumento del Campesino, Mozaga, Lanzarote

12. märz ein stacheliger nachmittag

Es zieht mich wieder in den Norden der Insel heute Morgen. Der Norden wirkt grüner und damit freundlicher als der lavageschwärzte Süden, es gibt mehr Ackerbau.Haría Market II In Haria findet jeden Samstag zwischen 10 und 14 ein Markt der Kunsthandwerker auf der Plaza León y Castillo statt. Man kann Schmuck, Plastiken, Gemälde, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Weine, Branntweine und Aloe-Vera-Produkte erstehen.
Der Markt zieht Touristen in Massen an, die gestrige Ruhe ist geschäftigem Treiben gewichen. Ich schlendere über den Platz, der heute viel kleiner wirkt durch die vielen Besucher, und lasse das Geschehen auf mich wirken.

Schließlich verlasse ich den Ort über die LZ10 in Richtung Teguise. Die Straße windet sich in scharfen Serpentinen den Berg hinauf und bietet immer neue, fantastische Ausblicke auf das Tal der 1000 Palmen. Mehrmals halte ich an, um Bilder zu machen. Oben angekommen, biege ich nach rechts in Richtung Ermita de las Nieves ab, Road to Haríaund gelange auf einen Parkplatz, der eine tolle Aussicht über die Steilküste auf die Playa de Famara tief unten bietet. Richtet sich der Blick nach Norden, kann man La Graciosa und die anderen Archipels im Norden erkennen. Ich wandere ein wenig herum und erfreue mich an dem frischen Wind, der Einsamkeit und dem Blick über die Steilküste auf die Brandung des Atlantiks.

Über die landschaftlich lohnenswerte LZ10 fahre ich weiter in Richtung auf Teguise und biege kurz vor Erreichen des Ortes nach links auf die LZ404 ein, um nach Guatiza an der Ostküste zu kommen, wo sich der Jardin de Cactus findet.
In einem kesselartigen, stillgelegten Steinbruch Jardin de Cactushat César Manrique eine Anlage mit 1420 verschiedenen Kakteenarten aus der ganzen Welt geschaffen. Zwischen den Pflanzen finden sich hohe steinerne Säulen, die aus härterem Gestein als dem abgebauten bestehen und deswegen stehengelassen wurden. Auf dem Kesselrand steht eine Windmühle, die den Blick auf sich zieht, während man durch den Garten wandert. Der Garten selbst ist wunderschön. Ich habe mit dem fortgeschrittenen Nachmittag eine gute Zeit gewählt für meinen Besuch.Mister Opuntie Die Schatten werden schon lang, das Licht ist genau richtig, und der Garten ist nicht mehr so heftig besucht wie in den Vormittagsstunden. Ich wandere und staune, gehe in die angegliederte Caféteria, von der aus man wunderbar in den Kessel herabsehen kann, trinke einen Kaffee, und wandere abermals durch die Anlage, die so schön ist, dass man sich nur schwer wieder von ihr trennt.

Es ist schon sehr später Nachmittag, als ich Puerto del Carmen erreiche.
Dies war mein letzter Tag auf Lanzarote. Morgen Vormittag gegen 11 Uhr werde ich einen Airbus besteigen, der mich über Madrid nach Frankfurt bringen wird. Gegen Mitternacht werde ich zu Hause in Saarbrücken ankommen.
Wie gerne würde ich noch ein wenig verweilen…. war schön mit dir, Lanzarote.

Miss Coryphantha

Jardin de Cactus Windmill