Westweg Etappe 11 | Notschrei – Wiedener Eck (Westvariante)

Ich habe die Etappen 11 und 12 ein wenig zerstückelt – ich bin am ersten Tag von Notschrei aus bis zum Wiedener Eck gewandert, am zweiten Tag vom Wiedener Eck über den Belchen bis zum Müllheimer Egerten (also schon in Etappe 13 hinein) und am dritten Tag dann über den Hochblauen nach Kandern.

Mein Hotel am Wiedener Eck

Berghotel Wiedener Eck

Berghotel Wiedener Eck

Das Berghotel Wiedener Eck liegt unschlagbar genial auf der Wiedener Höhe. Es bietet eine tolle Aussicht, wirkt außen wie innen sehr gepflegt, und die Zimmer lassen keine Wünsche offen. Trotzdem habe ich mich dort nicht wohlgefühlt. Der Grund dafür war die fehlende Herzlichkeit des Personals – ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sich die Kellnerinnen, die Kellner und überhaupt alle, mit denen ich im Hotel Kontakt hatte, dort nicht wohlfühlen – das hat sich auf meine Stimmung negativ übertragen.
Sie alle haben ihre Arbeit absolut korrekt und freundlich-höflich verrichtet, aber eben ohne mit dem Herzen dabei zu sein. Herzlichkeit und Empathie haben völlig gefehlt, alles ging mechanisch vor sich, wie eine gut geölte Maschine. Und ich mag es überhaupt nicht, wenn ein Kellner im Restaurant mich fragt, ob ich noch etwas zu trinken bestellen möchte, wenn ich noch ein halb volles Glas vor mit stehen habe. Was soll das? Ein empathischer Kellner merkt es, wenn ein Gast noch einen Wunsch hat, und fragt dann nach, wenn es passt.
Dieses Hotel verschenkt meiner Meinung nach im Servicebereich eine Menge Potenzial.

Die Wanderung. Notschrei – Wiedener Eck

Eine relativ kurze Wanderung ohne Besonderheiten, wenn man mal von dem schlechten Wetter absieht. Ich parkte früh morgens auf dem großen Wanderparkplatz am Notschrei. Meine Kamera ließ ich im Wagen, weil es regnete. Die Bilder in der Galerie unten habe ich mit meinem iPhone aufgenommen, bis auf die Fotos vom Wiedener Eck, die einen Tag später entstanden sind.