Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

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Ein Samstagsspaziergang

Ein Samstagsspaziergang in Saarbrücken

Der Wetterbericht hatte für diesen Samstag Regen vorhergesagt, viel Regen. Eine absolute Fehleinschätzung, die mich aber davon abhielt, für diesen Tag Unternehmungen im Freien zu planen.

Schon morgens früh bei meinem üblichen 6-Kilometer-Lauf an der Saar vorbei wunderte ich mich ob des herrlichen Sonnenscheins, der dann auch den ganzen Tag über anhielt. Am späten Vormittag hielt es mich nicht mehr in der Wohnung, ich schnappte mir meine Kamera und machte mich auf zu einem gemütlichen Spaziergang Richtung Saarufer. Vom Willi-Graf-Ufer aus spazierte ich in Richtung der Alten Brücke, über die ich die Saar querte und an der Schlosskirche vorbei zum Saarbrücker Schloss hinaufstieg.

Unterwegs nahm ich einige Bilder auf, auf eine für mich ganz unübliche Art. Normalerweise bin ich fotografisch immer mit Stativ und einer Ausrüstung mit 3 verschiedenen Objektiven unterwegs – und mit Vorliebe zur Blauen Stunde, frühmorgens oder abends, wegen des unvergleichlich günstigen Lichtes.
Nun, ich finde, es sind ein paar schöne Fotos entstanden auf meiner Tour, einige davon finden Sie hier. Klicken Sie auf die Fotos, um sie in voller Größe zu sehen.

Kamera: Sony α7R II
Objektiv: Sony FE 12-24mm F4 G

Ein Samstagsspaziergang 3

Am Willi-Graf-Ufer

Ein Samstagsspaziergang 4

Willi-Graf-Ufer

Ein Samstagsspaziergang 2

Die Alte Brücke über die Saar

Ein Samstagsspaziergang 6

Alte Brücke, im Hintergrund die Schlosskirche

Ein Samstagsspaziergang 5

Schlosskirche

Ein Samstagsspaziergang 1

Blick von der Alten Brücke vers Wilhelm-Heinrich-Brücke

Dobel – Forbach

Westweg Etappe 2 | Dobel – Forbach

Auf der 2. Etappe Dobel – Forbach überquert der Westweg die Hochebene des Kaltenbronn. Den höchsten Punkt der Wanderung markiert der Hohlohturm.
Von den großartigen Aussichten, die diese Etappe laut Wanderführer zu bieten hat, konnte ich leider die allerwenigsten genießen. Den größten Teil der langen Wanderung lief ich durch Regen, kombiniert mit dichtem Nebel. Auf dem Hohloh war der Nebel so dicht, dass ich den Turm erst gesehen habe, als ich just 2 Meter davorstand. Auch auf die Hochmoorseen wie den Hohlohsee, den Hornsee und die Wildseen blieb mit der Blick versperrt.

Die Kamera konnte ich nur selten auspacken. Zu ihrem Schutz habe ich stets eine wasserdichte Kapuze für meine Fototasche dabei.

Während des steilen Abstieges nach Forbach legte ich am Oberen Latschigfelsen eine Pause ein. Dort traf ich zwei Wanderer, die auf dem Fernwanderweg Murgleiter
unterwegs waren. Im Gespräch stellten wir lustigerweise fest, dass wir in Forbach im gleichen Hotel, dem Waldhaus, gebucht waren. Die beiden empfahlen mir den Donau-Zollernalp-Weg als den schönsten Weg, den sie je gegangen wären. Eine Option für den nächsten Sommer.

Das Waldhaus war eines der schönsten Hotels meiner ganzen Wanderung, toll an der Murg und der historischen Holzbrücke über die Murg gelegen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, auch wegen des freundlichen und hilfsbereiten Personals und dem üppigen Frühstück.
Ganz allgemein hat es mir in und um Forbach sehr gut gefallen. Das Murgtal hält viele interessante Attraktionen vor und ist touristisch nicht überlaufen. Ich werde auf jeden Fall noch mal einen Kurzurlaub hier verbringen.

Richtig gut essen kann man in Forbach im Gasthof Waldhorn.

Westweg Etappe 2, Dobel – Forbach

Länge: 25,8 Kilometer
Gehzeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 972 Meter
Abstieg: 1075 Meter
Charakter: über den Holoh!

Dobel - Forbach

Start zur 2. Etappe: das Sonnentor Dobel

Dobel - Forbach

Wasserturm Dobel

Dobel - Forbach

Nebel, Nebel, Nebel…..

Dobel - Forbach

Weithäusleplatz

Dobel - Forbach

Zwischen den Regenschauern

Dobel - Forbach

Oberer Latschigfelsen

Dobel - Forbach

Heuhüttental

Ein Sonntagmorgen im August

Ein Sonntagmorgen im August an der Saarschleife

Seit August 2013 hatte ich keinen Sonnenaufgang mehr an der Saarschleife bei Mettlach erlebt.
Für Sonntag, den 20 August, war die Wettervorhersage für Mettlach gut, es sollte in den frühen Morgenstunden sonnig sein. Also machte ich mich um 5 Uhr morgens von Saarbrücken aus auf den Weg. Schon auf der Autobahn vor Merzig traf ich auf dichten Nebel.

Die ersten Fotos vom Sonnenaufgang an der Saarschleife habe ich schon 2006 gemacht. Ich liebte diesen Platz, nicht nur für die schönen Bilder, die er in den frühen Morgenstunden versprach, sondern für das sagenhaft stimmungsvolle Naturerlebnis an diesem Ort, wenn der Tag langsam zu sich kommt. Die Stille, diese unglaubliche Stille, selten nur unterbrochen, vom Ruf eines Kuckucks, vom Dröhnen eines den Mäander umrundenden Schiffes.

Nun, inzwischen gibt es hier einen Baumwipfelpfad, der den Saarschleifentourismus kräftig ankurbelt. Ich finde den Pfad und den Aussichtsturm absolut gelungen. An dem unterhalb des Baumwipfelturms gelegenen Aussichtspunkt, der Cloef, hat sich nichts geändert. Theoretisch kann man hier den Sonnenaufgang genießen wie immer, der Baumwipfelpfad öffnet regulär erst um 9:30 Uhr. Nur, den Kuckuck, den hörte ich nicht mehr rufen. An diesem Sonntagmorgen im August zumindest nicht. Weil die Stille, die den Ort in der Vergangenheit beseelt hat, gefehlt hat.
Man hört nun, alles übertönend, das KlackKlack der Kameraverschlüsse und die verbalen Diskussionen der zahlreichen Fotografen, die hinter ihren Stativen stehen und unentwegt den Auslöser drücken. Ein neuer Fototourismus hat sich breitgemacht an der Saarschleife, vorbei scheint die Zeit zu sein, als ich dort am Morgen stundenlang alleine war.

Daran werde ich mich gewöhnen müssen, genau wie der Kuckuck.

Ein Sonntagmorgen im August

Das Saartal im Nebel

Ein Sonntagmorgen im August

Morgenröte am Horizont

Ein Sonntagmorgen im August

100 Meter über dem Saartal: die Cloef

Ein Sonntagmorgen im August

6:45 Uhr

Ein Sonntagmorgen im August

Sonnenaufgang

Ein Sonntagmorgen im August

Der Nebel besteht gegen die Sonne

Pforzheim – Dobel

Westweg Etappe 1 | Pforzheim – Dobel

An der Goldenen Pforte in Pforzheim beginnt die Etappe 1 des Westweges, Pforzheim – Dobel. Man wandert an Nagold und Enz entlang nach Neuenbürg, wo der Weg durch die Stadt und das Neue Schloss führt.
Hat man Neuenbürg passiert, geht es langsam bergauf in den Schwarzwald, an dem Felsenmeer der Volzemer Steine vorbei zur Sonneninsel Dobel.

Ich bin diese lange Etappe an 2 Tagen gewandert. Am Morgen des ersten Tages, dem 9. Juli, habe ich meinen Wagen am Kupferhammer geparkt und bin bis Neuenbürg gegangen. Vom dortigen Bahnhof aus bin ich dann mit Bahn und Bus wieder zurück zum Parkplatz Kupferhammer gefahren. Am zweiten Tag habe ich den Wagen am Bahnhof in Neuenbürg abgestellt, und bin von dort aus nach Dobel gewandert.

Meine Unterkunft in Dobel war das Hotel Rössle, das ich bestens empfehlen kann. Sehr gut essen kann man in Dobel im Wagnerstüble.
Von jeder Unterkunft im Schwarzwald bekommt man eine Gästekarte, mit der man Busse und Bahnen in der Region kostenlos benutzen kann. Das hat während meiner ganzen Reise problemlos funktioniert, Schaffner und Busfahrer akzeptieren die Karte.

Zur Fahrplanauskunft habe ich die Smartphone-App moovel benutzt. Das hat wunderbar funktioniert, auf die app kann man sich hundertprozentig verlassen.

Westweg Etappe 1, Pforzheim – Dobel

Länge: 24,4 Kilometer
Gehzeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 744 Meter
Abstieg: 313 Meter
Charakter: bequeme Forst-, Wald-, und Wiesenwege

Die Enz bei Neuenbürg

Die Enz bei Neuenbürg

Pforzheim - Dobel 1

Historische Holzbrücke in Neuenbürg

Pforzheim - Dobel

Die Enz in Neuenbürg

Pforzheim - Dobel 2

Das Neue Schloss, Neuenbürg | Innenhof

Pforzheim - Dobel

Rathaus und Kirche in Dobel

Goldene Pforte Pforzheim

Westweg Pforzheim-Basel | Kap. 1 Goldene Pforte Pforzheim

Am Kupferhammer in Pforzheim findet man die Goldene Pforte Pforzheim, die den Start des Westweges markiert, der 285 Wanderkilometer weiter südlich in Basel endet.
Der Westweg wurde im Jahr 1900 zum ersten Mal markiert und ist damit der älteste Fernwanderweg Deutschlands. Zwölf solcher Infoportale wie die Goldene Pforte Pforzheim findet der Wanderer an exponierten Stellen des Weges, jedes ist mit landschaftstypischen Materialien anders gestaltet. Auf einer speziellen Stempelkarte können Wanderer an jedem Portal einen Stempelabdruck sammeln.

Ich bin am 9. Juli 2017 an der Goldenen Pforte Pforzheim aufgebochen, morgens um 5:30 Uhr, bewaffnet mit Kamerausrüstung und Stativ, sowie einem kleinen Rucksack zur Verflegung. Am 1. August 2017 bin ich um 12:00 mittags am Badischen Bahnhof in Basel angekommen.
Über meine Erlebnisse und Begegnungen auf dem Weg mit seinen 13 Etappen werde ich in Folge an dieser Stelle berichten.

Goldene Pforte Pforzheim 1

Stilvoll: Aufgang zur Goldenen Pforte.

Goldene Pforte Pforzheim 2

Die silberne Linie kennzeichnet den Verlauf des Westweges

Goldene Pforte Pforzheim 3

Start des Westweges…

Goldene Pforte Pforzheim 4

Etappe 1, von Pforzheim nach Dobel

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Der Baumwipfelpfad Schwarzwald ist ein 1250 m langer Baumwipfelpfad im nördlichen Schwarzwald in Bad Wildbad im baden-württembergischen Landkreis Calw. Die 2014 eröffnete Anlage bietet an verschiedenen Informationsstationen Wissenswertes zum Wald und seiner Tierwelt sowie einen Aussichtsturm. Betrieben wird die touristische Attraktion von dem Unternehmen Erlebnis Akademie AG.
Quelle: Wikipedia

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Zum Aussichtsturm

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Dem Himmel nah

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Blick nach oben durch den Turm

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Ganz oben

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Der Turm im Gegenlicht

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