fünfzehnter und letzter Tag, hochgeschwindigkeitsbegegnung, imposanter airport
2 Wochen sind wenig, um eine
Stadt wie Shanghai besonders gut kennenzulernen. Eine Stadt, die sich jeden Tag verändert, in der soviel gebaut wird wie nirgends sonst auf der Welt. Shanghai ist spannend, lebendig, exotisch, modern, alt….. Shanghai hat viele Gesichter, saubere, schmutzige, laute und leise, reiche und arme. Shanghai ist das Gegenteil von New York City, das sich auf seiner ruhmreichen Vergangenheit ausruht. Shanghai ist mehr als nur eine Reise wert, ich werde wiederkommen, ganz klar.
Meine besondere Sympathie gilt den Einwohnern mit ihrer liebenswerten Art. In Deutschland wirkt ein unbefangenes Lächeln, einer oder einem Fremden geschenkt, immer verdächtig. In Shanghai bekommt man für ein ehrliches Lächeln immer ein ebensolches zurück. Immer. Trotz gegenseitiger absoluter Unkenntnis der Sprache haben wir uns immer verstanden, die Shanghaier und ich, der Fremde.
Während der Fahrt im VW Santana zu Pudong Airport überholt uns der Maglev, dessen Trasse zum Teil parallel zu der Autobahn verläuft. Es gibt ein
kurzes aber heftiges Zischgeräusch, und 2 Sekunden später ist der Zug, der eine Spitzengesschwindigkeit von 430 km/h erreicht, schon nicht mehr zu sehen. Der Luftdruck, den der vorbeirauschende Zug verursacht hat, ist so stark, dass das Taxi aus der Spur gedrückt wird und der Fahrer gegenlenken muss.
Der Pudong Airport ist supermodern, keine Frage. Ich sitze im Gate und warte auf’s Boarding. Draußen starten und landen Flugzeuge, doch hier drinnen ist es absolut still, keine Motorengeräusche dringen herein.
Zeit, sich zu verabschieden.
Good Bye, Shanghai.
May 30, 2009



















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