Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Berlin (Seite 2 von 3)

Graffiti in Friedrichshain, Berlin

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Bilder des alten Flughafens Tempelhof – Berlin

Tempelhof

Der Flughafen Tempelhof, auch Zentralflughafen genannt, war bis zu seiner Schliessung am 30. Oktober 2008 neben Berlin-Tegel und Berlin-Schoenefeld einer von drei internationalen Verkehrsflughaefen im Großraum Berlin. Im Jahr 2007 wurden dort rund 350.000 Fluggaeste abgefertigt.
Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelaende als Tempelhofer Freiheit bezeichnet und ist für die Oeffentlichkeit zugaenglich.

Tempelhof

Tempelhof

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Koreanische Reise

Seouler_Garten_Berlin-Marzahn

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Seouler_Garten_Berlin-Marzahn_2 Der im Maerz 2006 eröffnete Seouler Garten im Erholungspark Berlin-Marzahn war ein grosszuegiges Geschenk der Stadt Seoul an Berlin. Er wurde von koreanischen Gartenarchitekten geplant und in nur sieben Monaten Bauzeit unter Nutzung originaler Bauelemente durch koreanische Handwerker errichtet.
Quelle: gruenberlin gmbh

Sächsische Schweiz: ein Reisebericht

8. juli 2011 von bad schandau nach berlin und ein schloss dazwischen

Es gilt, Abschied zu nehmen von Bad Schandau, der Sächsischen Schweiz und dem Parkhotel, das fällt nicht so ganz leicht, denn ich habe mich sehr wohl gefühlt hier – mein besonderer Dank an
das Team des Parkhotels, deren Service keine Wünsche offengelassen hat, und im Besonderen an das Küchenteam für das geniale Frühstück am Morgen, und die wohl ausgesuchten und köstlich zubereiteten Speisen der Abende. Ein Haus, dass ich ohne Einschränkung weiter empfehlen möchte.

Von hier nach Köpenick im Osten Berlins, wo mir ein guter Freund mit seiner Familie seit Jahren Unterschlupf gewährt, wann immer ich mich nach der Hauptstadt sehne, sind 235 Kilometer zurückzulegen. Das heißt, dass ich mir Zeit lassen kann mit der Fahrt, ich beschließe, einen kurzen Zwischenstopp an Schloss Moritzburg einzulegen, dass mir auf Fotos sehr gut gefallen hat.

Ich verwende ganz bewusst den Ausdruck Sehnsucht, wenn ich über Berlin rede. In keiner anderen
Stadt fühle ich mich mehr zu Hause als dort. Auch in Saarbrücken nicht. Ich liebe die Hauptstadt, Ihre Weitläufigkeit, Ihre Menschen, die Vielfalt an Kulturen und Subkulturen, die Wasserstraßen, Plätze, Parks, die Clubszene…. Ein starkes Gefühl der Verbundenheit macht sich in mir breit, jedesmal, wenn ich nach Berlin komme, das Gefühl, wieder daheim zu sein. Ich fühle mich umso freier, je länger ich in der Stadt weile, ein Gefühl, dass ich sonst nirgendwo erlebe.
Das war nicht immer so. Auch in den 90er Jahren war ich fast jedes Jahr in Berlin. Damals wirkte die Stadt immer ein wenig unheimlich auf mich, hektisch, irgendwie unfertig, irgendwie so schlechtgelaunt auf mich. Von der Clubszene jetzt mal abgesehen, meine ich, die damals wie heute die beste der Welt war und ist.
Die ganze Stadt war eine riesige Baustelle, in jeder Beziehung – eine Erfahrung, die mir in vielen Gesprächen mit Berlinern, auch in diesem Jahr wieder, immer wieder bestätigt wird.
Sehr gut erinnere ich mich an einen Sommermorgen in den 90ern im TresorPark in der Leipziger Straße mit Sven Väth, als der Tag dämmerte: wir kuckten tanzend in das nagelneue Sonntagmorgenhimmelblau und sahen nichts als Baukräne, 100te von Kränen, wir trauten unseren Augen nicht, aber die Kräne waren wirklich da, an der Großbaustelle Potsdamer Platz.
Hätte ich gewusst, wie sich das alles entwickeln würde mit Berlin, ich wär nie und nimmer in Saarbrücken geblieben.

Um elf fahre ich los, durchfahre Dresden und erreiche Moritzburg gegen Mittag. Fast hätte ich die Autobahn nicht verlassen und wäre nach Berlin durchgefahren, weil es die Fahrt über regnete. Der Himmel zeigte sich in dem tristesten Grau, dass er auf Lager hat. Just vor Moritzburg machte sich eine Insel aus tiefstem Blau in dem grauen Einerlei breit, was ich zum Anlass nahm, doch abzubiegen. So fand ich das herrliche Schloss in strahlendem Sonnenschein
daliegend vor, sehr zu meiner Freude die von dem starken Wind, der den Schlossteich aufwühlte und so verhinderte, das sich das Schloss in jenem auf fotogene Weise spiegelte, unwesentlich getrübt wurde.

Ich mache also Aufnahmen ohne Spiegelung. Der tiefblaue Himmel und das Schloss überbieten sich gegenseitig der Schönheit, ich bin sehr froh darüber, hier zu sein und genieße es, einmal um den Schlossteich herum zu wandern.
Wer einmal in der Nähe zu tun hat oder auf sich auf einer Reise befindlich in der Gegend vorbeikommt, sollte sich die Zeit für einen Abstecher nehmen. Es lohnt sich.

Am Nachmittag erreiche ich Köpenick und richte mich ein. Mein Freund und Gastgeber ist nicht zu Hause, er besucht mit seiner Familie seine Leute im Saarland und freut sich auch deswegen über meinen Besuch, weil er durch mich seine Katzen versorgt weiß.

Über meinen einwöchigen Aufenthalt in Berlin werde ich nicht weiter berichten. Die Woche vergeht viel zu schnell, ich verbringe meine Zeit damit, Freunde zu treffen, die ich nur sehe, wenn ich hier bin; und damit, die Ausstrahlung, die Atmosphäre, das Licht, die Weitläufigkeit, die Architektur, die Freundlichkeit, die Luft, die Graffitti, die Gastronomie, die Vielfalt, die Freiheit dieser wundervollen Stadt zu bewundern, zu leben, zu genießen.
Love it.

Im Kino: Up In The Air

up in the air von jason reitman

Vor einigen Jahren, ich plante eine Reise nach Berlin, gab mir ein Freund die Adresse seines Bruders mit, der in Berlin wohnte. Ich kannte diesen Bruder flüchtig und nahm mir vor, ihn zu besuchen.
Meine Freundin und ich wurden wurden freundlich aufgenommen, als es zu dem Besuch kam. Wir betraten nach umfangreichem Treppensteigen eine typische Berliner Altbauwohnung. Die Einrichtung war auf ein Minimum reduziert. Im Flur waren einige Bananenkisten übereinander an die Wand genagelt und bildeten so Garderobe und Kleiderschrank in einem. Im Wohnzimmer gab es einen Computer, einen Tisch, auf dem Tastatur und Monitor untergebracht waren, einen Küchenstuhl für den Computerbenutzer und zwei uralte Kinosessel als Sitzgelegenheit für Gäste. Der Boden bestand aus Dielen, die überall mit Farbe besprenkelt waren, weil sich niemand die Mühe gemacht hatte, den Boden abzudecken, als die Wohnung gestrichen wurde.
Unser Gastgeber zeigte mir, wie man sich in die Rechner anderer Leute hackt. Da er nur eine einzige Tasse besaß, schlug er vor, in ein Café unweit der Wohnung zum Kaffeetrinken zu gehen, was wir dann auch taten.
Wir verbrachten den Nachmittag im Café. Er erzählte von seinem wertvollsten Besitz, einer Harley Davidson, die er Sommers wie Winters benutzte, um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen, der außerhalb von Berlin lag, und davon, wie glücklich er darüber war, in Berlin zu wohnen. Er erzählte, wie sich Berlin und die Berliner verändert hatten seit November 89.
Ich habe den Bruder meines Freundes seitdem nicht wiedergesehen, es blieb bei diesem einen Besuch. Vergessen habe ich ihn nicht.

Berlin – ein Erlebnisbericht

Sandsation 2009

Im Moment ist sie wieder in vollem Gange, die internationale Sandskulpurenausstellung in Berlin. Das diesjährige Motto lautet „City of Future“.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. August. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Das Gelände findet Ihr direkt am Berliner Hauptbahnhof (Ausgang Europaplatz) in der Invalidenstraße.
Ich denke, die Fotos sprechen für sich.

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