Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Nordschwarzwald

Forbach – Unterstmatt

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Nach dem Genießerfrühstück im Hotel Waldhaus startete ich bei schönem Wetter zur Etappe 3, Forbach – Unterstmatt. Meinen Wagen parkte ich auf dem großen Parkplatz vor der Murgtalhalle in Forbach.

Der Westweg führt auf dieser Etappe über die ersten Tausender, die Badener Höhe und den Hochkopf.
Der erste Anstieg über 450-Meter Höhenmeter zur Wegscheid geht früh morgens ordentlich in die Beine. Beim sanften Abstieg hinunter zur Schwarzenbach-Talsperre können die Waden wieder entspannen. Die Talsperre ist der größte See im Nordschwarzwald. Sie speist das Pumpspeicherkraftwerk Forbach, dessen gewaltige Druckrohrleitungen hinab ins Murgtal nur einem kurzen Abstecher vom Westweg entfernt liegen. 350 weitere Höhenmeter machen den langen Aufstieg aus dem Murgtal bis auf die ersten „Tausender“ des Nordschwarzwalds perfekt. (Quelle: Schwarzwald-Tourismus.info)

Einen herrlichen Platz zum Ausruhen nach dem steilen Anstieg bietet die 1002 Meter hoch gelegene Badener Höhe, als Zugabe gibt es dort den 30 Meter hohen Friedrichsturm. Der Turm bietet eine herrliche Aussicht über den Nordschwarzwald, die Oberrheinische Tiefebene bis hin zu den Vogesen.

Von der Passhöhe Sand an verläuft der Westweg auf dem Bergrücken zwischen Rhein- und Murgtal. Der Hochkopf mit seinem kahlen, kaum wahrnehmbaren Gipfel, auf dem Wollgras, Borstgras, Heidekraut und Latschenkiefern wachsen, ist bereits der erste Grindenberg. Zum Etappenziel Unterstmatt sind es nur noch wenige Schritte bergab. (Quelle: Hikeline-Wanderführer Westweg)

Meine Hotelwirtin im Hotel Waldhaus hatte mir schon am Vorabend dieser Wanderung geraten, mir einen Busverbindung von Unterstmatt zurück nach Forbach zu meinem Parkplatz bereits am Abend zu notieren, da es in Unterstmatt kein Netz und keine Internetverbindung gäbe. Ich hörte auf ihren Rat und sie sollte Recht behalten – es gab in der Tat keine Verbindungen in Unterstmatt. Allerdings war die Rückfahrt von hier aus denkbar einfach. Ich musste zwar 40 Minuten lang auf den Bus warten, dafür brachte er mich aber in 35 Minuten ohne Umsteigen direkt nach Forbach.

Am späten Nachmittag checkte ich im Berghotel Mummelsee ein, das für insgesamt 3 Nächte meine Herberge sein würde.

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Länge: 19,5 Kilometer
Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1088 Meter
Abstieg: 452 Meter
Charakter: Die ersten Tausender!

Forbach - Unterstmatt

Historische Holzbrücke übr die Murg, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Die katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Schwarzenbachtalsperre

Forbach - Unterstmatt

Grinde auf der Badener Höhe

Forbach - Unterstmatt

Schutzhütte Badener Höhe und Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Blick ins Rheintal

Dobel – Forbach

Westweg Etappe 2 | Dobel – Forbach

Auf der 2. Etappe Dobel – Forbach überquert der Westweg die Hochebene des Kaltenbronn. Den höchsten Punkt der Wanderung markiert der Hohlohturm.
Von den großartigen Aussichten, die diese Etappe laut Wanderführer zu bieten hat, konnte ich leider die allerwenigsten genießen. Den größten Teil der langen Wanderung lief ich durch Regen, kombiniert mit dichtem Nebel. Auf dem Hohloh war der Nebel so dicht, dass ich den Turm erst gesehen habe, als ich just 2 Meter davorstand. Auch auf die Hochmoorseen wie den Hohlohsee, den Hornsee und die Wildseen blieb mit der Blick versperrt.

Die Kamera konnte ich nur selten auspacken. Zu ihrem Schutz habe ich stets eine wasserdichte Kapuze für meine Fototasche dabei.

Während des steilen Abstieges nach Forbach legte ich am Oberen Latschigfelsen eine Pause ein. Dort traf ich zwei Wanderer, die auf dem Fernwanderweg Murgleiter
unterwegs waren. Im Gespräch stellten wir lustigerweise fest, dass wir in Forbach im gleichen Hotel, dem Waldhaus, gebucht waren. Die beiden empfahlen mir den Donau-Zollernalp-Weg als den schönsten Weg, den sie je gegangen wären. Eine Option für den nächsten Sommer.

Das Waldhaus war eines der schönsten Hotels meiner ganzen Wanderung, toll an der Murg und der historischen Holzbrücke über die Murg gelegen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, auch wegen des freundlichen und hilfsbereiten Personals und dem üppigen Frühstück.
Ganz allgemein hat es mir in und um Forbach sehr gut gefallen. Das Murgtal hält viele interessante Attraktionen vor und ist touristisch nicht überlaufen. Ich werde auf jeden Fall noch mal einen Kurzurlaub hier verbringen.

Richtig gut essen kann man in Forbach im Gasthof Waldhorn.

Westweg Etappe 2, Dobel – Forbach

Länge: 25,8 Kilometer
Gehzeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 972 Meter
Abstieg: 1075 Meter
Charakter: über den Holoh!

Dobel - Forbach

Start zur 2. Etappe: das Sonnentor Dobel

Dobel - Forbach

Wasserturm Dobel

Dobel - Forbach

Nebel, Nebel, Nebel…..

Dobel - Forbach

Weithäusleplatz

Dobel - Forbach

Zwischen den Regenschauern

Dobel - Forbach

Oberer Latschigfelsen

Dobel - Forbach

Heuhüttental