Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Saarland (Seite 1 von 6)

Saarbrücken Hafenstraße

Saarbrücken Q-Park Congresshalle, Hafenstraße

In der Nähe des Parkhauses Congresshalle von Q-Park habe ich 10 Jahre lange eine Wohnung im fünften und sechsten Stock bewohnt.

In dieser Höhe hatte ich den Himmel immer im Auge.
Wenn er abends eine tolle Stimmung versprach, ging ich mit meiner Fotoausrüstung die einhundert Meter bis zum Parkdeck.

Ein tolles Motiv, schön gestaltet mit diesen Wasserflächen und fantasievoll beleuchtet.
Sehen Sie sich meine Bilder an, in voller Größe erscheinen sie, wenn Sie sie anklicken.

Eisige Saarschleife

Eisige Saarschleife, im Februar 2012

Sechs Jahre ist es nun her, dass ich die Saarschleife zugefroren vorfand. Ein besonderes Erlebnis, dass es selten gibt.
Genießen Sie die schönen Winterbilder!

Streetart Saarbrücken

Streetart – Murial-Kunst in Saarbrücken

Streetart umfasst als Begriff seit 2005 verschiedene Techniken, Materialien, Gegenstände und Formen der Kunst im öffentlichen Raum. (Wikipedia)

Die Stadt Saarbrücken hat mehrere Wandflächen im Stadtgebiet für Streetart-Kunst freigegeben, die fleißig genutzt werden. Die Flächen befinden sich größtenteils an Brückenbauwerken über und entlang der Saar, die mitten durch die Stadt fließt.

Auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad nutze ich täglich den Leinpfad entlang des Flusses und habe somit Gelegenheit, die Kunstwerke und oft genug auch die Künstler bei der Arbeit zu bewundern. Streetart ist für den Betrachter umsonst, Streetart ist vielfältig, wunderschön, oft kurzlebig, Streetart kann kritisch sein und zum Nachdenken anregen.

Ich habe mich an einem Sonntagmorgen in diesem November aufgemacht, ein paar der vergänglichen Kunstwerke fotografisch festzuhalten. Einige meiner Fotos finden Sie in der nachfolgenden Galerie.

Waldsaumweg

Wanderung auf dem Waldsaumweg, Losheim am See

Waldsaumweg

Weiher bei Hausbach

Ein Drittel der Fläche des Saarlandes ist mit sommergrünem Mischwald bedeckt. Damit hat das Saarland gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz die prozentual größte Waldfläche Deutschlands.
Darüber hinaus nimmt hier der Laubwald im Vergleich zu allen anderen Bundesländern den größten Anteil der Gesamtwaldfläche ein.
Die Zahl der Premiumwanderwege im Saarland wächst ständig – es gibt momentan sagenhafte 65 Stück davon.
Ich hatte Lust auf eine schöne Herbstwanderung. Der Name Waldsaumweg versprach offene Wege und schöne Herbstfarben.
Ich startete während der Morgendämmerung an der Kirche in Hausbach. Das Highlight der gesamten Wanderung war für mich der Sonnenaufgang, den ich an einer von Nebelschwaden umhüllten Pferdekoppel erlebte – schöne Fotomotive inklusive.
Weiter führte der Weg über hügelige Streuobstwiesen. Die frühmorgendliche Sonne sorgte für ein herrliches Licht. Der alsbald auftauchende Wald bestand aus Nadelbäumen, eine Enttäuschung für mich, weil keine bunten Blätter. Erst in der zweiten Hälfte, nachdem man das idyllische Dorf Britten durchquert hat, wandert man durch Buchenwälder – aber eben mittendurch, nicht an ihrem Saum. Schön für den, der es mag….
Auf dem letzten Kilometer betritt man in unmittelbarer Nähe eines Bauernhofes durch ein Gatter eine Viehkoppel. Die Wegweiser führen den Wanderer über ein Brückchen über den Bachlauf einmal um die ganze Koppel herum, immer schön am Gatter entlang wieder zurück über die Brücke und durch das Gatter.
Für mich ein riesengroßer Unsinn.
Ein insgesamt enttäuschender Premiumweg für mich, ohne wirklich lohnende landschaftliche Schönheiten. Und wo befinden sich eigentlich die in der Beschreibung versprochenen schönen Ausblicke?

September in Saarbrücken

September in Saarbrücken. Ein Abendspaziergang

Der September 2018 in Saarbrücken brachte uns viel Sonne. Für meinen Spaziergang suchte ich mir den späten Nachmittag aus, wegen des weichen, warmen Sonnenlichts, das stimmungsvolle Bilder verspricht. Ich ging über die Berliner Promenade Richtung Luisenbrücke, überquerte dort die Saar nach Alt-Saarbrücken und wanderte weiter zu unserem Wahrzeichen, der barocken Ludwigskirche.
Dort angekommen, gefiel mir das Licht nicht, so ging ich weiter zum Saarbrücker Schloss, wo mir ein paar Aufnahmen gelangen. Die Stimmung war schön, ich blieb, bis es dunkel wurde.
Danach kehrte ich zur Ludwigskirche zurück, um ein paar Nachtaufnahmen der beleuchteten Kirche aufzunehmen.

September in Saarbrücken

Treppe zum Flussufer

September in Saarbrücken

Die Luisenbrücke

Berliner Promenade

Berliner Promenade

Saarbrücker Schloss

Saarbrücker Schloss

September in Saarbrücken

Friedens- und Ludwigskirche

Die Ludwigskirche

Die Ludwigskirche

Ein Abend am Gollenstein

Ein Abend am Gollenstein in Blieskastel

Der Gollenstein bei Blieskastel im Saarpfalz-Kreis im Saarland ist ein etwa 4000 Jahre alter Menhir und gilt mit seinen 6,58 Metern Höhe als der größte Menhir Mitteleuropas. Er steht auf dem Blieskasteler Berg nordwestlich des Stadtzentrums und gilt als Wahrzeichen der Barockstadt Blieskastel.

Der Stein besteht aus einem hellen Sandstein und wurde wahrscheinlich am Ende der Jungsteinzeit (ca. 2000 v. Chr.) errichtet. Er wird mit einem prähistorischen Ahnenkult in Verbindung gebracht.

Fast 4000 Jahre blieb der Gollenstein unversehrt, doch nach Beginn des Zweiten Weltkrieges befürchteten Offiziere der Wehrmacht, er könnte aufgrund seiner exponierten Stellung in der Landschaft als „Richtpunkt für die französische Artillerie“ dienen. Daraufhin legten Pioniere den Gollenstein im Jahre 1939 nieder. Die Soldaten richteten dafür eine mit Stroh gefüllte Grube her, die jedoch zu kurz berechnet war. Beim Umlegen riss das Seil, so dass der Stein stürzte, dabei auf der Kante der zu kurzen Grube aufschlug und in vier große und einige kleine Teile zerbrach. Auf Betreiben des Bürgermeisters Alfons Dawo wurden im November 1951 die Teile mit Beton – wegen der breiten Fugen nicht ganz fachmännisch – wieder zusammengesetzt und der Gollenstein erneut aufgerichtet.

Quelle: Wikipedia

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