Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Vietnam (Seite 1 von 2)

Der Straßenverkehr in Vietnam

Straßenverkehr in Vietnam – ein Kuriosum

Den Straßenverkehr in den Städten von Vietnam muss man erlebt haben. Es ist schwierig, ihn zu beschreiben, weil ein jeder Zuhörer denkt, dass man maßlos übertreibt mit seinen Schilderungen

Immerhin, die Fotos zeigen glaubhafter das vermeintliche Chaos. Die Mopedfahrer fahren ohne anzuhalten auf eine sehr belebte Kreuzung, auf der ein vermeintliches Chaos herrscht, und überqueren diese ohne die geringsten Probleme.
Jeder achtet irgendwie auf die anderen, erkennt die Absichten der anderen und fährt so, dass der andere (und er selbst natürlich auch nicht!) nicht anhalten muss. Es funktioniert, für einen Europäer nicht begreifbar.
Schwer zu beschreiben…. ich gebe es auf…..

Es gibt auch seltsame Vorschriften für das Mopedfahren. Erwachsene müssen einen Helm tragen. Kinder müssen keinen Helm tragen. Ist doch unglaublich, oder? Es wird auch so gehandhabt!

Als Fußgänger ist man zumeist gezwungen, auf der Straße zu gehen, weil die Gehwege absolut mit Mopeds zugestellt sind. Wo sollen die denn sonst auch parken? Es sind Millionen! In Hanoi spricht man von 9 Millionen Mopeds, die in der Stadt gemeldet sind.

Will man als Fußgänger die Straße überqueren, muss man gehen. Es spielt keine Rolle, wie groß und schnell der Verkehr auf der Straße fließt. Steht man an einem Zebrastreifen, wartet man Jahre umsonst darauf, dass jemand anhält. Man muss gehen! Die Mopeds fahren sicher um den Fußgänger auf der Straße herum – unglaublich, aber man gewöhnt sich auch als Europäer schnell daran.
Was man auf keinen Fall darf: während dem Überqueren der Fahrbahn plötzlich stehenbleiben oder etwa einen Schritt nach hinten machen. Das kann böse ins Auge gehen, weil die Mopedfahrer damit nicht rechnen.

Ein wahres Abenteuer am Anfang, wenn man in Vetnam unterwegs ist….. aber man gewöhnt sich schneller, als man denkt!

Straßenverkehr in Vietnam – klicken Sie die Fotos an, um sie in all ihrer Pracht zu bewundern!

Cần Thơ

Der schwimmende Markt in Cần Thơ auf dem Mekong

Cần Thơ ist die größte Stadt des Mekongdeltas und die viertgrößte Stadt Vietnams.
Kurz nach Sonnenaufgang kann man in Cần Thơ das geschäftige Treiben des schwimmenden Marktes auf dem „Unteren Mekong“, dem größten Mündungsarm des Mekong, erleben. Von Booten in allen Größen verkaufen die Einwohner der Region unzählige Waren. Es sind allerdings keine Touristen-, sondern Großhandelsmärkte. Dort werden Obst und Gemüse aus dem Mekongdelta verkauft.

Eine Schiffsfahrt im Mekongdelta

Eine Schiffsfahrt im Mekondelta, Vietnam

Der Mekong

Der Mekong ist ein Strom in Südostasien, der sechs Länder durchquert. Seine Länge wird mit 4350 km bis 4909 km angegeben. Damit ist er einer der zwölf längsten Flüsse der Erde.
Das gesamte Einzugsgebiet des Mekong umfasst etwa 800.000 km², damit ist er als „Lebensader“ des kontinentalen Südostasien zu charakterisieren.
Da der Strom gewaltige und auch stark variierende Wassermassen führt, liegt in manchen vom Mekong durchflossenen Landschaften in der Zeit des Monsuns, also in den Sommermonaten – am Unterlauf mit mehreren Wochen Verzögerung –, der Wasserstand um 10 bis 15 Meter über dem Niedrigwasserstand des Winters.

Mekongdelta

Schwimmendes Dorf im Mekongdelta

Das Mekongdelta

Von Kambodscha fließt der Mekong, nun schon in einer in Kilometern zu bemessenden Breite, über die Grenze in den Süden Vietnams. Südlich von Hồ-Chí-Minh-Stadt (früher Saigon) verbreitern sich die Zwillingsflüsse zum über 70.000 km² ausgedehnten Mekong-Delta und strömen in das Südchinesische Meer.

Im Mekongdelta herrscht niedrige, jedoch üppige und grüne Vegetation vor.

Durch den fruchtbaren Schwemmlandboden ist intensive Landwirtschaft in dem dicht bevölkerten Gebiet möglich, die jährlich eine Produktion von 16 Mio. Tonnen Reis in drei Ernten sicherstellt. Es wird auch deshalb „die südliche Reiskammer Vietnams“ genannt. Zudem werden Nahrungsmittel wie Fisch, tropische Früchte, Gemüse, Zuckerrohr und Kokosnüsse produziert.

mekongdelta

Schrägseilbrücke

2001 wurde die erste Brücke über den Mekong in Vietnam gebaut, ein technisch schwieriges Unterfangen, da das ganze Mekongdelta keinen festen Untergrund besitzt. Die Pfahlgründungen der Pylone der über 1.000 Meter langen Schrägseilbrücke, deren Finanzierung eine Förderung des Staates Australien erfuhr, wurden durch das Unternehmen Bilfinger Berger gebaut. Bis dahin waren Städte wie Cần Thơ, Mỹ Tho, Long Xuyen und Rach Gia nur über Fähren erreichbar.
Textquelle: Wikipedia

Ich war einen Tag lang per Schiff im Delta unterwegs, besichtigte eine Ziegelsteinfabrik, eine Kokosnussfarm und eine Fertigungsstätte für Süßigkeiten aus Kokosnüssen. Zwischendurch genoss ich ein Mittagessen bei einer vietnamesischen Familie. Ich erfuhr, dass alle Bestandteile der Nüsse verarbeitet werden. Aus den Fasern werden mit Webstühlen Matten hergestellt, auch dass konnte ich besichtigen.

Marble Mountains

In den Marble Mountains, Da Nang, Zentralvietnam

Die Marble Mountains (Marmorberge) sind eine Ansammlung von fünf Marmor- und Kalksteinhügeln im Ngũ Hành Sơn Distrikt , südlich der Stadt Da Nang in Vietnam . Die fünf Berge sind nach den fünf Elementen benannt: Kim (Metall), Thuy (Wasser), Moc (Holz), Hoa (Feuer) und Tho (Erde).

Die Marble Mountains beherbergen mehrere buddhistische und hinduistische Grotten . Eine Treppe von 156 Stufen führt zum Gipfel von Thuy Son, dem einzigen Marmorberg, der für Besucher zugänglich ist. Es ermöglicht einen weiten Panoramablick auf die Umgebung und die anderen Marble Mountains. Es gibt eine Reihe von Grotten, darunter Huyen Khong und Tang Chon, und viele hinduistische und buddhistische Heiligtümer, die Tempel von Tam Thai, Tu Tam und Linh Ung und die Pagode von Pho Dong. Die Heiligtümer zeigen Statuen und Reliefdarstellungen religiöser Szenen aus Marmor.

Text: Wikipedia

Ein Tag in Hoi An

Ein Tag in Hoi An

Die vietnamesische Kleinstadt Hoi An liegt in der Provinz Quảng Nam am Südchinesischen Meer.
Im Verlauf einer Vietnamreise hatte ich Gelegenheit, zwei Tage in der Stadt zu verbringen. Hoi An ist die Stadt der Lampions, die Straßen der Altstadt hängen voll damit, was besonders nach Sonnenuntergang den Gassen der Altstadt einen zauberhaften Charme verleiht.

Aus Wikivoyage: Die Altstadt von Hoi An gehört zum Weltkulturerbe und ist durch seine gut erhaltenen alten Gebäude und Tempel mit eines der Highlights einer Reise. Es gibt einen Sightseeing-Pass für 125.000 VND (Juli 2017), der für die Besichtigung einzelner Tempel, Gemeinschaftshallen und der ältesten Häuser der Stadt berechtigt. Ebenfalls kann man mit diesem Pass die Japanische Brücke überqueren (nur tagsüber). Diese verbindet den japanischen Teil der Stadt mit dem chinesischen Teil. Hoi An war ursprünglich ein wichtiger Handelshafen, was die chinesischen und japanischen Händler veranlasste, sich hier niederzulassen und den Handel von hier aus zu betreiben.

Ein tag in Hoi An Den ersten Tag meines Aufenthaltes widmete ich ganz dem Besuch der Altstadt, anfangs im Regen, der sich im Laufe des Vormittags aber legte. Die Altstadt ist ein Kleinod, zauberhafte Läden, unzählige Cafés, Restaurants und die Bauernmärkte nehmen den Besucher gefangen.

Am Abend ist diese Altstadt voller Menschen. Ich war mit Stativ und Kamera unterwegs, um das Licht der Lampions zu fotografieren. Gerade als ich mich auf der Terrasse eines Restaurants am Fluss gegenüber der Altstadt niedergelassen hatte, fiel in der kompletten Altstadt auf der jenseitigen Flussseite der Strom aus. Ich saß im Hellen und blickte über den Fluss auf die stockdunkle Altstadt… ein kurioser Anblick. Es dauerte fast eine Stunde, bis der Strom wiederkam.

Den zweiten Tag unseres Aufenthaltes widmeten wir, meine Reisegruppe und ich, dem Besuch einer Lampionfabrik. Wir nahmen an einer Führung teil und durften anschließend unter fachkundiger Anleitung der vietnamesischen Arbeiterinnen unseren eigenen Lampion anfertigen.


Anschließend stand noch ein Besuch der Kräutergärten Hoi Ans auf dem Programm. Auf einem Bauernhof lernten wir, wie man Frühlingsrollen brät.

Halong-Bucht

Eine Schifffahrt in der Halong-Bucht

halong-bucht

Im Dezember 2017 hatte ich im Rahmen einer Vietnam-Rundreise die Gelegenheit, an einer Schifffahrt durch die sagenhaft schöne Halong-Bucht teilnehmen zu können.
Die Reise war von SKR-Reisen bestens organisiert. Wir hatten für unsere zwölfköpfige Gruppe ein eigenes Schiff, auf dem es auch eine Küchencrew gab, die für die Verpflegung während der mehrstündigen Fahrt sorgte.

Der vietnamesische Name der Bucht lautet Vịnh Hạ Long, auf deutsch „Bucht des untertauchenden Drachen“. Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.
Das Gebiet der Halong-Bucht im Norden Vietnams ist rund 1500 qkm groß. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, das die Bucht beheimatet, sinkt langsam. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.

schifffahrt durch halong-bucht
Trotz des neblig-trüben Winterwetters genoss ich die Fahrt sehr. Solch gigantische Naturwunder erlebt man nicht oft so hautnah… ich war sehr beeindruckt, verbrachte Stunden auf dem Bug des Schiffes. Nur zum Essen ging ich in die Kabine.

Die Halong-Bucht ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Vietnam.
Individualreisenden sei als beste Reisezeit März bis Juni empfohlen. Man sollte auch eine Kabine auf einer zahlreichen Djunken, die über Nacht in der Bucht ankern, buchen, wenn man den Sonnenaufgang und -untergang erleben will. Im Rahmen unserer kombinierten Vietnam- und Kambodschareise war das aus Zeitgründen nicht möglich, hätte auch aufgrund des nebligen Wetters wahrscheinlich wenig Sinn gemacht.

Teile des Textes wurden aus Wikipedia entnommen.

Eine größere Auswahl meiner Bilder aus der Halong-Bucht finden Sie hier.

Reisetipps für die Halong-Bucht.

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