Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Westweg (Seite 1 von 2)

Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Mein Hotel in Oberprechtal

In dem Örtchen Oberprechtal wohnte ich wunderschön in der Café-Pension Endehof. Als ich am späten Nachmittag dort eintraf, saßen eine Menge Biker und andere Ausflügler auf der Terrasse, man kann dort sehr gemütlich Kaffee und Kuchen genießen.
Ich fragte die Wirtin nach einer Möglichkeit, zu Abend zu essen. Sie bot mir an, im Café zu essen, ihr Mann würde ein 3-Gänge-Menü für die Hausgäste zubereiten, ich könne mich gern dazugesellen. Dieses Angebot nahm ich dankbar an, die Etappe 7 hatte mich müde gemacht, ich war froh darüber, nicht noch auf die Suche nach einem Restaurant gehen zu müssen.
Das Abendessen war hervorragend, die Atmosphäre freundlich, ich fühlte mich rundum wohl. Eine feine Unterkunft, die ich gerne empfehle.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Kurz vor dem Neueck

Die Wanderung, Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Zeitig am Morgen stellte ich den Wagen auf dem großzügigen Parkplatz der Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Portal Wilhelmshöhe

ab. Bei Sonnenaufgang kam ich an einem abgelegenen Bauerhof vorbei und konnte ein paar stimmungsvolle Fotos aufnehmen.
Der westweg führte mich weiter zum Naturschutzgebiet Blindensee, das man über einen Bohlensteg passiert, eine typische, ursprüngliche Hochmoorlandschaft.
Im weiteren Verlauf führt der Westweg über die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Ich wanderte an dem schön gelegenen Gasthof Kolmenhof an der Donauquelle vorbei, der an diesem Abend mein Quartier sein sollte.

Günterfelsen

Lange aufgehalten habe ich bei dem Naturwunder

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Günterfelsen. Mächtige Steinhaufen aus tonnenschweren Granitblöcken liegen beeindruckend mitten im Wald und bilden eine wilde Landschaft. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse hatte ich einige Mühe damit, das Wunder fotografisch festzuhalten.
Entstanden sind die Felsblöcke durch Wollsackverwitterung.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Brendturm

Eine schöne Aussicht bietet der Gipfel des Brend mit seinem Brendturm, einem Aussichtsturm.
Ich gönnte mir auf der schön gelegenen Terrasse des Berggasthauses ein Mittagessen mit Aussicht. Die Beschilderung des Westweges ist hier ein wenig missverständlich, ich traf mehrere Wanderer, die nicht weiter wussten – ich hab den Kellner des Gasthofes nach dem Weg gefragt.
Ich ging diese Etappe an diesem Tag bis zum Neueck, weil es am Etappenziel, der Kalten Herberge, laut meinem Wanderführer keine Bushaltestelle gab. Außerdem musste ich ja von der Bushaltestelle in Schonach aus nochmal 3 Kilometer bis zu meinem Parkplatz auf der Wilhelmshöhe laufen.

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Höhenprofil

Höhenprofil Etappe 8


Länge: 22 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 599 Meter
Abstieg: 551 Meter
Charakter: Über den Kamm!

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Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

In der Frühe unterwegs

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Zum Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Blindensee

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Hof

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Richtung Neueck

Hausach – Wilhelmshöhe

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Mein Hotel in Hausach

In Hausach wohnte ich im Gasthaus zur Blume, das unweit vom Bahnhof direkt am Westweg liegt. Die Wirtin hat eine sehr herzliche Art, ich verstand mich sofort mit ihr. Das Hotel macht dem Gast Freude, alles wirkt freundlich und hell, und das Essen im hoteleigenen Restaurant ist preiswert und gut.

Morgengrauen in Hausach

Ich blieb vom 18. bis zum 20. Juli in Hausach. Den 19. Juli verbrachte ich damit, mir Triberg und die Triberger Wasserfälle anzusehen. Darüber werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.
Am 20. Juli brach ich vor Sonnenaufgang auf zu der langen und anstrengenden Etappe 7 des Westweges, bestens versorgt mit einem Lunchpaket des Gasthauses zu Blume.

Die Wanderung, Hausach – Wilhelmshöhe

Mit meiner Ankunft im Kinzigtal hatte ich die Hälfte des Westweges geschafft. Auf zur zweiten Hälfte!

Kinzigtaltor

Kinzigtaltor

Die Etappe von Hausach nach der Wilhelmshöhe gilt als eine der schwierigsten und anstrengsten des Westweges. Fast 1300 m Anstieg sind zu bewältigen…
Im Morgengrauen wanderte ich fröhlich durch den Ortskern von Hausach bis zum Kinzigtaltor. Nach der Passage des Tores beginnt der 4.5 Kilometer lange und steile Anstieg zum Farrenkopf, mit 550 Höhenmetern hat dieser Anstieg schon fast alpinen Charakter. Ich ging ein Stück zusammen mit einer jungen Frau. Auf meine Frage, ob sie auch auf dem Westweg unterwegs sei, antwortete sie: „Ja, jeden Tag. Ich wohne hier.“

Hausach - Wilhelmshöhe

Hasemannhütte

Für die Strapazen des Anstiegs wird man bei der Ankunft auf der Hasemannhütte mit einer grandiosen Aussicht auf  einem idealen Platz zum Ausruhen belohnt. Ich legte eine ausgiebige Pause ein und genoss dankbar einen Teil des Lunchpaketes des Hotels zur Blume.
Anschließend gab es noch zwei lange und supersteile Anstiege zu schaffen, der zu den Prechtaler Schanzen und schließlich zum Karlstein. Danach bleibt der Weg auf den Rücken zwischen Elz- und Gutachtal und führt auf den letzten sieben Kilometern in sanfterem Auf und Ab zum Portal Wilhelmshöhe.

Hausach - Wilhelmshöhe

Portal Wilhelmshöhe

Den ganzen langen, einsamen Weg über hatte ich gehofft, auf der Wilhelmshöhe eine Bushaltestelle vorzufinden. Ich fand tatsächlich eine, sie war kaum zu übersehen – wird aber nur am Wochenende bedient….
Die nächste Haltestelle fand ich in der Triberger Straße in Schonach.  Das bedeutete nochmal 3,5 Kilometer zu Fuß, wenn auch nur bergab. Es erwies sich nun als Vorteil, dass ich so früh am Morgen aufgebrochen war, so braquchte ich mir keine Sorgen zu machen, was die Busverbindungen anging.

Westweg Etappe 7 | Hausach – Wilhelmshöhe

Höhenprofil

Höhenprofil

Länge: 20,6 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 1292 Meter
Abstieg: 562 Meter
Charakteristik: Schweißtreibend!

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Idylle

Hausach - Wilhelmshöhe

Blick ins Kinzigtal

Hausach - Wilhelmshöhe

Talblick

Hausach - Wilhelmshöhe

Ehrenkreuz über Hausach

Hausach - Wilhelmshöhe

Auf dem Karlstein

Hausach - Wilhelmshöhe

Der Karlstein

Auf der Hark nach Hausach

Westweg Etappe 6 | Auf der Hark nach Hausach

Meine Unterkunft in Oberharmersbach

In Oberharmersbach wurde ich sehr herzlich empfangen von der Wirtin des Hauses Rose. Dieses Hotel kann ich ohne Einschränkung empfehlen, man fühlt sich dort sofort zu Hause. Die Wirtsleute lieben das, was sie tun, ohne Zweifel. Ich hatte ein schönes Zimmer mit Balkon, das Frühstück war angemessen.

Sehr gut gegessen habe ich in unmittelbarer Nähe des Hauses Rose, im Gasthaus Jägerstüble. Sehr freundlich, gutes Essen, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp.

Die Wanderung, Auf der Hark nach Hausach

Ich musste zunächst von Oberharmersbach zum Gasthof Hark – dort endete gestern die Etappe 5 und begann heute die sechste Etappe. Ich nahm den Vorschlag der Hotelwirtin an und bestellte mir ein Taxi, um die 4,5 Kilometer Zuweg zum Startpunkt zu sparen – auch wegen des Aufstiegs vom etwa 500 Höhenmetern bis nach Hark.
Bei traumhaftem Wetter startete ich am Harkhof.

Auf der Hark nach Hausach

Auf der Hark

Zunächst verläuft der Weg auf bequemen Forstwegen, ohne nennenswerte Steigungen. Eine Variante der Strecke führt über den 945 Meter hohen Brandenkopf.
Ich nahm jedoch die direkte Westweg-Verbindung Richtung Hausach und ließ die Variante rechts liegen.

Einen sehr schönen Blick über die Berglandschaft des Schwarzwaldes hat man von der Hohenlochenhütte.

Hohenlochhütte

An der Hohenlochenhütte

Dort aß ich mein Mittagessen und genoss dabei die Aussicht und das herrliche Wetter.

Anschließend begann der steile Abstieg nach Hausach, vorbei am Spitzfelsen,von dessen Gipfelkreuz man einen grandiosen Blick auf die umliegenden Ortschaften, die Burg Husem in Hausach und die höchsten Erhebung des Kinzigtals, den Brandenkopf genießen kann. Von hier aus führt der Pfad jetzt sehr steil abwärts in eng angelegten Serpentinen.

Spitzfelsen

Spitzfelsen

Meine Unterkunft in Hausach, das Hotel Blume, lag genialerweise direkt am Westweg in der Nähe des Bahnhofes. So konnte ich einchecken und meine Fotoausrüstung und den Rucksack in meinem Zimmer deponieren, bevor ich mich zum Bahnhof aufmachte, um meinen Wagen in Oberharmersbach abzuholen.

Westweg Etappe 6 | Auf der Hark nach Hausach

Länge: 14,7 Kilometer
Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 422 Meter
Abstieg: 854 Meter
Charakter: Abstieg ins Kinzigtal!

Auf der Hark nach Hausach

Forstweg Auf der Hark

Auf der Hark nach Hausach

Auf der Hark

Auf der Hark nach Hausach

Auf Forstwege durch den Wald

Auf der Hark nach Hausach

Nach Hausach….

Hausach

Blick ins Kinzigtal

Alexanderschanze nach Auf der Hark

Westweg Etappe 5 | Aexanderschanze nach Auf der Hark

Mein Hotel in Kniebis

Von der Alexanderschanze aus, dem Ziel der 4. Etappe des Westweges, wanderte ich schon am Vortag weiter nach Kniebis, um zu meinem Hotel zu gelangen. Dazu folgte ich den Wegweisern zum Westwegportal, dass 1,8 Kilometer abseits des eigentlichen Wegverlaufes in der Nähe des Skistadions im Dorf Kniebis steht.Alexanderschanze nach Auf der Hark

Untergebracht habe ich mich im Hotel Waldblick in Kniebis. Das Hotel war eine Enttäuschung, für den Preis von 100 Euro hatte ich mehr erwartet als ein winziges Einzelzimmer mit einem winzigen Bad. Im Zimmer gab es noch nicht einmal einen Platz für meinen Koffer, ich musste ihn vor der Balkontür unterbringen – damit hatte sich die Benutzung des Balkons dann erledigt. Als ich ankam, wurde mir mit Stolz der Wellnessbereich ans Herz gelegt, der wirklich schön gestaltet ist. Okay, aber das gibt es auch in anderen Hotels für deutlich weniger Geld.

Das Abendessen im hoteleigenen Restaurant war gut, abgesehen davon, dass die Karaffe mit der Soße erst kam, als ich den Braten schon halb aufgegessen hatte. Richtig wohlfühlen konnte ich mich nicht im Restaurant, die Kellner und Kellnerinnen kamen in kurzen Abständen an meinen Tisch, um zu fragen, was ich noch bestellen möchte – ich fühlte mich belästigt, verzichtete frustriert auf ein zweites Glas Wein und unterschrieb die Rechnung, um der Aufdringlichkeit des Personals zu entgehen.

Die Wanderung, Alexanderschanze nach Auf der Hark

Pforte Kniebis

#Westwegportal in Kniebis

Nach dem Frühstück im Hotel startete ich bei schönstem Wetter zur Etappe 5 des Westweges. Den Wagen stellte ich am Skistadion ab, wegen der Bushaltestelle, an der ich nach der Wanderung wieder ankommen wollte.
Ab der Pforte waren zunächst nochmal 1,8 Kilometer Zuweg zum eigentlichen Westweg zu absolvieren.
Die Etappe hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wegen des tollen Wetters. Der Weg verläuft überwiegend auf bequemen Forstwegen ohne nennenswerten Steigungen und ist nur auf einem Teilstück ab der Lettstädter Höhe bis zur See Ebene beim Glaswaldsee und der Littweger Höhe (bei der Haaghütte) und der Hark auf naturbelassenen Waldpfaden zu erwandern. Durch einsamen Wald mit wenigen Aussichtspunkten erstreckt sich die Wanderstrecke ohne Einkehrmöglichkeit bis zum Harkhof. Ein Schmankerl für jeden, der Glaswaldsee, eines der Blauen Augen im Nordschwarzwald. (Text aus: Schwarzwald-Informationen.de)
Eine der schönsten Talsichten des Westweges hat man von der Vogtmaiers Kanzel aus. Hier habe ich mich lange aufgehalten und viele Fotos geschossen.

Alexanderschanze nach Auf der Hark

#Glaswaldseeblick

Weitere Highlights der Etappe sind der Blick zum Glaswaldsee und der schön gestaltete Platz an der Haaghütte mit Brunnen und dem Freiersberger Tor.
Kommt man aus dem Wald heraus nach Auf der Hark, hat man einen herrlichen Blick über die Weiden des Harkhofes. Etappe 5 endet hier.
Für mich war das Ende der Etappe noch nicht das Ende meiner Wanderung, denn ich musste noch 4,5 Kilometer bis zur Bushaltestelle in Oberharmersbach absteigen. Dort erwischte ich den letzten Bus dieses Tages nach Kniebis zu meinem Wagen. Es war schon nach 20 Uhr, als ich zu meiner Unterkunft in Oberharmersbach kam.

Westweg Etappe 5 Alexanderschanze nach Auf der Hark

Länge: 17 Kilometer
Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 322 Meter
Abstieg: 617 Meter
Charakter: Waldeinsamkeit!

Galerie Alexanderschanze nach Auf der Hark

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Unterstmatt – Alexanderschanze

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Das Hotel und der Mummelsee

Wie hab ich mich auf das Berghotel Mummelsee gefreut! Berghotel Mummelsee
Es muss 35 Jahre her sein, dass ich zum ersten Mal den Mummelsee besucht habe – er wurde spontan zu einem meiner Lieblingsplätze im Schwarzwald. Damals gab es das Hotel in seiner heutigen Form noch nicht. Es gab keine Busparkplätze, keinen Kinderspielplatz, keine Abzock-Andenkenläden.
Der See hatte damals noch genau das verwunschene, geheimnisvolle Charisma, mit dem heute für ihn geworben wird. Man spürte es unmittelbar, wenn man still an seinem Ufer saß. Eben diese Stille: sie ist dem Tourismus zum Opfer gefallen.
Andererseits hat der Tourismus dem Nordschwarzwald dieses wunderschöne Hotel eingebracht, das ich sehr empfehlen kann. Ich wohnte in einem geräumigen und schön eingerichteten Doppelzimmer, mit Balkon zur Seeseite hin.
Den tollen Balkon habe ich wegen des schlechten Wetters während meines Aufenthaltes nicht benutzt, trotzdem hab ich mich hier rundum wohl gefühlt. Alle Angestellten sind freundlich und hilfsbereit, das Frühstück ist eine Wucht.

Die Wanderung

Die Etappe 4 des Westweges, Unterstmatt – Alexanderschanze, über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgt der Wanderer im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs (Quelle: Schwarzwald-Tourismus).
Ein frühmorgendlicher Höhepunkt der Etappe sollte für mich die Hornisgrinde werden, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Leider gab es statt schöner Ausblicke ins Rheintal nur dichten Nebel… an Karfreitag 2017 bin schon einmal kurz nach Sonnenaufgang über die Hornisgrinde gewandert, damals hatte ich bestes Wetter…
Aus der langen Etappe habe ich zwei Teile gemacht. Das Wetter wurde auch an den nächsten beiden Tagen nicht besser. Einen Tag ruhte ich mich im Hotel aus, abgesehen von einem kurzen Ausflug zur Schwarzenbachtalsperre, der aber auch im Regen endete.
Nach meinem dreitägigen Aufenthalt am Mummelsee brach ich morgens nach dem Ausschecken auf zum zweiten Teil von Etappe 4. Die Wetteraussichten waren immer noch so trübe, dass ich die Fotoausrüstung im Wagen ließ. Eine Fehlentscheidung, wie sich dann herausstellte. Der Himmel klarte auf, schöne Motive zuhauf, und die Ausrüstung im Wagen…..
Ich ging am nächsten Tag einen Teil der Strecke nochmal, um doch noch zu ein paar Fotos zu kommen. Leider war dieser Tag viel trüber als der vorherige.

Westweg Etappe 4 | Unterstmatt – Alexanderschanze

Länge: 27,5 Kilometer Höhenprofil
Gehzeit: 8,5 Stunden
Aufstieg: 850 Meter
Abstieg: 807 Meter
Charakter: Über die Grinden!

Unterstmatt - Alexanderschanze

Im Wald

Unterstmatt - Alexanderschanze

Ständiger Begleiter am Wegrand, der Fingerhut

Unterstmatt - Alexanderschanze

Unterwegs zum Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Weidezaun auf dem Schliffkopf

Unterstmatt - Alexanderschanze

Mummelsee

Unterstmatt - Alexanderschanze

Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Heidschnucken auf der Hornisgrinde

Unterstmatt - Alexanderschanze

Morgennebel bei Unterstmatt

Forbach – Unterstmatt

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Nach dem Genießerfrühstück im Hotel Waldhaus startete ich bei schönem Wetter zur Etappe 3, Forbach – Unterstmatt. Meinen Wagen parkte ich auf dem großen Parkplatz vor der Murgtalhalle in Forbach.

Der Westweg führt auf dieser Etappe über die ersten Tausender, die Badener Höhe und den Hochkopf.
Der erste Anstieg über 450-Meter Höhenmeter zur Wegscheid geht früh morgens ordentlich in die Beine. Beim sanften Abstieg hinunter zur Schwarzenbach-Talsperre können die Waden wieder entspannen. Die Talsperre ist der größte See im Nordschwarzwald. Sie speist das Pumpspeicherkraftwerk Forbach, dessen gewaltige Druckrohrleitungen hinab ins Murgtal nur einem kurzen Abstecher vom Westweg entfernt liegen. 350 weitere Höhenmeter machen den langen Aufstieg aus dem Murgtal bis auf die ersten „Tausender“ des Nordschwarzwalds perfekt. (Quelle: Schwarzwald-Tourismus.info)

Einen herrlichen Platz zum Ausruhen nach dem steilen Anstieg bietet die 1002 Meter hoch gelegene Badener Höhe, als Zugabe gibt es dort den 30 Meter hohen Friedrichsturm. Der Turm bietet eine herrliche Aussicht über den Nordschwarzwald, die Oberrheinische Tiefebene bis hin zu den Vogesen.

Von der Passhöhe Sand an verläuft der Westweg auf dem Bergrücken zwischen Rhein- und Murgtal. Der Hochkopf mit seinem kahlen, kaum wahrnehmbaren Gipfel, auf dem Wollgras, Borstgras, Heidekraut und Latschenkiefern wachsen, ist bereits der erste Grindenberg. Zum Etappenziel Unterstmatt sind es nur noch wenige Schritte bergab. (Quelle: Hikeline-Wanderführer Westweg)

Meine Hotelwirtin im Hotel Waldhaus hatte mir schon am Vorabend dieser Wanderung geraten, mir einen Busverbindung von Unterstmatt zurück nach Forbach zu meinem Parkplatz bereits am Abend zu notieren, da es in Unterstmatt kein Netz und keine Internetverbindung gäbe. Ich hörte auf ihren Rat und sie sollte Recht behalten – es gab in der Tat keine Verbindungen in Unterstmatt. Allerdings war die Rückfahrt von hier aus denkbar einfach. Ich musste zwar 40 Minuten lang auf den Bus warten, dafür brachte er mich aber in 35 Minuten ohne Umsteigen direkt nach Forbach.

Am späten Nachmittag checkte ich im Berghotel Mummelsee ein, das für insgesamt 3 Nächte meine Herberge sein würde.

Westweg Etappe 3 | Forbach – Unterstmatt

Länge: 19,5 Kilometer
Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1088 Meter
Abstieg: 452 Meter
Charakter: Die ersten Tausender!

Forbach - Unterstmatt

Historische Holzbrücke übr die Murg, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Die katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, Forbach

Forbach - Unterstmatt

Schwarzenbachtalsperre

Forbach - Unterstmatt

Grinde auf der Badener Höhe

Forbach - Unterstmatt

Schutzhütte Badener Höhe und Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Friedrichsturm

Forbach - Unterstmatt

Blick ins Rheintal

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