Westweg Etappe 8 | Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Mein Hotel in Oberprechtal

In dem Örtchen Oberprechtal wohnte ich wunderschön in der Café-Pension Endehof. Als ich am späten Nachmittag dort eintraf, saßen eine Menge Biker und andere Ausflügler auf der Terrasse, man kann dort sehr gemütlich Kaffee und Kuchen genießen.
Ich fragte die Wirtin nach einer Möglichkeit, zu Abend zu essen. Sie bot mir an, im Café zu essen, ihr Mann würde ein 3-Gänge-Menü für die Hausgäste zubereiten, ich könne mich gern dazugesellen. Dieses Angebot nahm ich dankbar an, die Etappe 7 hatte mich müde gemacht, ich war froh darüber, nicht noch auf die Suche nach einem Restaurant gehen zu müssen.
Das Abendessen war hervorragend, die Atmosphäre freundlich, ich fühlte mich rundum wohl. Eine feine Unterkunft, die ich gerne empfehle.

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Kurz vor dem Neueck

Die Wanderung, Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Zeitig am Morgen stellte ich den Wagen auf dem großzügigen Parkplatz der Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Portal Wilhelmshöhe

ab. Bei Sonnenaufgang kam ich an einem abgelegenen Bauerhof vorbei und konnte ein paar stimmungsvolle Fotos aufnehmen.
Der westweg führte mich weiter zum Naturschutzgebiet Blindensee, das man über einen Bohlensteg passiert, eine typische, ursprüngliche Hochmoorlandschaft.
Im weiteren Verlauf führt der Westweg über die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Ich wanderte an dem schön gelegenen Gasthof Kolmenhof an der Donauquelle vorbei, der an diesem Abend mein Quartier sein sollte.

Günterfelsen

Lange aufgehalten habe ich bei dem Naturwunder

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Günterfelsen

Günterfelsen. Mächtige Steinhaufen aus tonnenschweren Granitblöcken liegen beeindruckend mitten im Wald und bilden eine wilde Landschaft. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse hatte ich einige Mühe damit, das Wunder fotografisch festzuhalten.
Entstanden sind die Felsblöcke durch Wollsackverwitterung.

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Brendturm

Eine schöne Aussicht bietet der Gipfel des Brend mit seinem Brendturm, einem Aussichtsturm.
Ich gönnte mir auf der schön gelegenen Terrasse des Berggasthauses ein Mittagessen mit Aussicht. Die Beschilderung des Westweges ist hier ein wenig missverständlich, ich traf mehrere Wanderer, die nicht weiter wussten – ich hab den Kellner des Gasthofes nach dem Weg gefragt.
Ich ging diese Etappe an diesem Tag bis zum Neueck, weil es am Etappenziel, der Kalten Herberge, laut meinem Wanderführer keine Bushaltestelle gab. Außerdem musste ich ja von der Bushaltestelle in Schonach aus nochmal 3 Kilometer bis zu meinem Parkplatz auf der Wilhelmshöhe laufen.

Westweg Etappe 8 |Wilhelmshöhe – Kalte Herberge

Höhenprofil

Höhenprofil Etappe 8


Länge: 22 Kilometer
Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 599 Meter
Abstieg: 551 Meter
Charakter: Über den Kamm!

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Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

In der Frühe unterwegs

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Zum Blindensee

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Blindensee

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Hof

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Günterfelsen

Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Richtung Neueck