Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Kategorie: Saarland (Seite 1 von 7)

Schlossberghöhlen

Besuch der Schlossberghöhlen in Homburg

Die Schlossberghöhlen in Homburg. Ein Besuch, der sich lohnt!
Es handelt sich um Buntsandsteinhöhlen. Die Größten dieser Art in Europa, heißt es in Homburg.

Die Höhlen entstanden durch den Abbau von Buntsandstein. Die Höhlen bestehen aus zwölf Stockwerken und erstrecken sich über einen Bereich von 140 Meter Länge und 60 Meter Breite.

Schnee von gestern

Schnee von gestern in Saarbrücken (Dez.2018)

Am 10. Dezember 2018 schneite es in der schönen Stadt Saarbrücken. Die Stadt wurde für kurze Zeit noch schöner… Leider nur zeitlich sehr begrenzt…
Auf jeden Fall: ich schnappte mir Kamera und Stativ und bemühte mich darum, die weiße Stimmung festzuhalten.

Ist mir gelungen, oder?
Was nicht ganz so einfach ist: die Flocken werden bei Schneefall auf das Objektiv geweht und sorgen dort dafür, dass das Foto unscharf wird.

Stausee Losheim am See

Der Morgen graut am Stausee

Der Stausee Losheim liegt bei Losheim am See im Saarland in der Nähe der Stadt Merzig. Er entstand zwischen 1972 und 1974 als Freizeit- und Badesee.

Der Stausee hat eine Oberfläche von 31 Hektar.
Er liegt auf einer Höhe von 330 m ü. NN und gehört zum Naturpark Saar-Hunsrück. Der Losheimer Bach wird von einem Erddamm aufgestaut.

Himmlische Teufelsburg

Was für eine schöne Idee, morgens vor Sonnenaufgang zur Teufelsburg zu fahren! Der Sonnenaufgang dort ist einfach toll…

Die Burgruine Teufelsburg steht westlich von Saarlouis am Rande des mittleren Saartals auf einem Bergsporn nordoestlich des 353,7 m ue. NHN hohen Schlossbergs in ca. 320 m Hoehe. Sie befindet sich noerdlich von Felsberg und ist sehr gut vom Ortsteil Oberfelsberg ueber einen Wirtschaftsweg erreichbar. An der Burgruine fuehrt ausserdem der Premium-Rundwanderweg Vauban-Steig vorbei. Von der Burg bietet sich ein sehr guter Blick ueber das Saartal und zum Hunsrueck.
Quelle: Wikipedia


Panoramen Saarschleife

Die ersten Fotos vom Sonnenaufgang an der Saarschleife habe ich schon 2006 gemacht. Ich liebte diesen Platz, nicht nur für die schönen Bilder, die er in den frühen Morgenstunden versprach, sondern für das sagenhaft stimmungsvolle Naturerlebnis an diesem Ort, wenn der Tag langsam zu sich kommt. Die Stille, diese unglaubliche Stille, selten nur unterbrochen, vom Ruf eines Kuckucks, vom Dröhnen eines den Mäander umrundenden Schiffes.

In den Jahren bis heute habe ich mir angewöhnt, Panoramafotos anzufertigen.
Einige, die gut gelungen sind, möchte ich Euch hier präsentieren. Aufgenommen zu allen Jahreszeiten.

Auf die geposteten Bilder klicken, um sie auf die Bildschirmbreite zu vergrößern!

Max-Ophüls-Stadt

Max-Ophüls-Stadt, das blaue Saarbrücken


Max-Ophüls-Preis nennt sich ein Filmfestival, das jährlich im Januar in Saarbrücken stattfindet. Am Wettbewerb nehmen Nachwuchsfilmschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.
Das Festival wurde 1980 von Albrecht Stuby ins Leben gerufen. Es fand damals im Saarbrücker Programmkino Camera an der Berliner Promenade statt.
Rund 700 Zuschauer besuchten damals die erste Veranstaltung. Ich war einer davon und war total begeistert.
Der Eintrittspreis für die Filme betrug 50 Pfennige, die Stimmung war genial, in dem kleinen Foyer des Kinos standen runde Stehtische, an denen man den Diskussionen der Regisseure und Schauspieler sowie sonstigen beteiligten zuhören konnte.

 

Ich wohnte damals noch in Saarlouis und fuhr voller Freude jeden Morgen zur Camera in die Max-Ophüls-Stadt.
Einmal saß ich zwischen dem damaligen Saarbrücker Oberbürgermeister Oskar Lafontaine und dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht in der zweiten Reihe des Kinos…..

Über die gesamten 80er Jahre schaffte ich es irgendwie, diese eine Woche im Januar beurlaubt zu werden, um das Festival nicht zu verpassen.
Die Veranstaltung wuchs mit jedem Jahr, die intime Stimmung ging mehr und mehr verloren und die Eintrittspreise stiegen.

Im Jahr 1994 sollte im Filmhaus Im Rahmen des Festivals der Film “Beruf Neonazi” gezeigt werden. Ein Dokumentarfilm, der sich eher kritisch mit Neonazis auseinandersetzt und nicht am Wettbewerb teilnahm.

Marcel Ophüls
, der in Paris lebende Sohn von Max Ophüls, drohte in einem erpresserischen Brief, dem Festival den Namen seines Vaters zu entziehen, sollte dieser Film tatsächlich gezeigt werden.

Die versagerische Festivalleitung ließ sich erpressen und zeigte den Film nicht.

Eine Riesenenttäuschung für mich – seitdem ist das Festival für mich tabu.

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