Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Kategorie: Wanderungen (Seite 1 von 4)

TourNatur Salinental

Eine wunderschöne Wanderung, die TourNatur Salinental

Durch das enge Felsental der Nahe und zu schönen Aussichtspunkten von den Höhen führt der Rundwanderweg von Bad Kreuznach nach Bad Münster am Stein-Ebernburg und zurück über den imposanten Rotenfels. 
(Outdooractiv)

Sehr abwechslungsreich wird man durch Wald, Feldflur mit Weinbauflächen gefuehrt. Weite Ausblicke, das mächtige Massiv des Rotenfels und die Nahe, die man im Sommer auch mit der Fähre überquert, prägen diesen Weg. Außerdem erlebt man die Gradierwerke bei Bad Kreuznach und die Burgruine Rheingrafenstein. Es geht ganz schön hoch und runter, man sollte also etwas Kondition mitbringen.
(Deutsches Wanderinstitut)

Traumschleife Himmels-Gääs-Paad

Der Himmels-Gääs-Paad ist ein bequemer Wanderweg für die ganze Familie. Er liegt im nördlichen Saarland am Noswendeler See.

Entlang des Seeuferweges habe ich die Wanderung gestartet. Um sieben Uhr morgens habe ich die ersten Fotos aufgenommen. Gerade ging die Sonne auf.


Kurz nach dem Start wird die Kneip-Anlage passiert, wenig später das Freizeitzentrum Noswendeler See durchquert. Über einen Holzbohlensteg geht’s ins Naturschutzgebiet „Noswendeler Bruch.“

Der Steg verläuft zwischen Mühlenbach und Wasserwildnis. Das über 150 Hektar große Naturschutzgebiet, wo Wiesenpieper, Teichrohrsänger, Bekassine und Rotrückenwürger heimisch sind, wurde wegen seiner Artenvielfalt als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgezeichnet. Es gehört zu den größten seiner Art im Saarland. Der Wind säuselt im mannshohen Schilfdickicht der undurchdringbar scheint, Vogelstimmen dringen aus allen Richtungen ans Ohr. Man scheint in einer anderen Welt angekommen zu sein.

Hinter dem Gasthaus „Alte Mühle“ mit Biergarten schlängeln sich naturbelassene Pfade durch den Wald. Wir sind im Waderner Staatsforst unterwegs. Tiefe Waldpassagen mit knorrigen Eichen und Buchen im Wechselspiel mit offener Landschaft und weiten Blicken beherrschen die Szenerie im zweiten Teil der Wanderung.  Wenn der Wald endgültig verlassen wird liegt unten im Tal der Noswendeler Stausee.
Textursprung: outdooractive

Waldsaumweg

Wanderung auf dem Waldsaumweg, Losheim am See

Waldsaumweg

Weiher bei Hausbach

Ein Drittel der Fläche des Saarlandes ist mit sommergrünem Mischwald bedeckt. Damit hat das Saarland gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz die prozentual größte Waldfläche Deutschlands.
Darüber hinaus nimmt hier der Laubwald im Vergleich zu allen anderen Bundesländern den größten Anteil der Gesamtwaldfläche ein.
Die Zahl der Premiumwanderwege im Saarland wächst ständig – es gibt momentan sagenhafte 65 Stück davon.
Ich hatte Lust auf eine schöne Herbstwanderung. Der Name Waldsaumweg versprach offene Wege und schöne Herbstfarben.
Ich startete während der Morgendämmerung an der Kirche in Hausbach. Das Highlight der gesamten Wanderung war für mich der Sonnenaufgang, den ich an einer von Nebelschwaden umhüllten Pferdekoppel erlebte – schöne Fotomotive inklusive.
Weiter führte der Weg über hügelige Streuobstwiesen. Die frühmorgendliche Sonne sorgte für ein herrliches Licht. Der alsbald auftauchende Wald bestand aus Nadelbäumen, eine Enttäuschung für mich, weil keine bunten Blätter. Erst in der zweiten Hälfte, nachdem man das idyllische Dorf Britten durchquert hat, wandert man durch Buchenwälder – aber eben mittendurch, nicht an ihrem Saum. Schön für den, der es mag….
Auf dem letzten Kilometer betritt man in unmittelbarer Nähe eines Bauernhofes durch ein Gatter eine Viehkoppel. Die Wegweiser führen den Wanderer über ein Brückchen über den Bachlauf einmal um die ganze Koppel herum, immer schön am Gatter entlang wieder zurück über die Brücke und durch das Gatter.
Für mich ein riesengroßer Unsinn.
Ein insgesamt enttäuschender Premiumweg für mich, ohne wirklich lohnende landschaftliche Schönheiten. Und wo befinden sich eigentlich die in der Beschreibung versprochenen schönen Ausblicke?

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Der zwischen Rosseck und Brend gelegene Günterfelsen und seine Umgebung werden am 19. Juni 1956 zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Schutzgebiet hat heute eine Größe von etwa 1,7 Hektar, es liegt in den Gemarkungen Obersimonswald, Landkreis Emmendingen, und Furtwangen, Landkreis Donaueschingen.

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Die imposanten Felsblöcke mit der abgerundeten Form erinnern an große Findlinge wie sie die letzte Eiszeit an vielen Stellen im Schwarzwald hinterlassen hat. Die Form trügt aber, die vermeintlichen Findlinge aus Triberger Granit mit einer Größe bis zu acht Metern entstanden an Ort und Stelle. Die als Felsenburg benannte Felsformation ist die größte im mittleren und südöstlichen Schwarzwald. Noch vor etwa 50 Jahren soll die Felsenburg von weitem sichtbar gewesen sein, heute liegen die Blöcke nach Aufgabe der Beweidung im dichten Wald. Das ändert aber nichts an ihrer imposanten Erscheinung die kleine und große Abenteurer zum Ersteigen und Erklettern der Felsenburg ermuntert.

Ich erreichte die Günterfelsen bei meiner Westwegwanderung.

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Entstehung

Die Granitblöcke der Günterfelsen entstehen durch Wollsackverwitterung schon vor etwa vor 65 Millionen Jahren im Zeitalter des Tertiär, zu dieser Zeit herrschte im Schwarzwald ein tropisches Klima. Eine intensive Verwitterung der oberen Gesteinsschicht führte zu einem sandartiges Material, welches Granitgrus (auch Granitgruß) genannt wird. Im Laufe der Jahrtausende wird das weiche Material ausgeschwemmt, übrig blieben die rundlichen Steinblöcke der Günterfelsen.

Quelle: www.schwarzwald-informationen.de

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Günterfelsen

Günterfelsen bei Furtwangen im Schwarzwald

Nohener Nahe Schleife

Nohener Nahe Schleife – eine Frühlingswanderung

Auf einer Facebook-Seite fand ich Bilder von der Traumschleife Nohener Nahe Schleife, die mir so gut gefielen, dass ich mir den Weg per Internet näher angesehen hab. Nohener NaheschleifeDie Länge von 12,5 km schien mir genau richtig für den Beginn der Wandersaison nach dem langen Winter.

Am 22. April, einem Sonntag, brach ich morgens bei Sonnenaufgang auf. Der Einstiegspunkt liegt in Nohen an der Hauptstraße. Man steigt hoch zum Burefels, auf dem der Blick über ganz Nohen schweift. Eine von vielen herrlichen Aussichten ins Nahetal, die der Weg immer wieder öffnet.Nohener Nahe Schleife

Sehr originell fand ich den mit Naheweinen gut gefüllten Weinschrank, der an einem Rastplatz, Felsklipp genannt, mit grandioser Aussicht zum Genießen einlädt. Man sollte etwas Kleingeld mithaben.
Der Weg hat mir sehr viel Spaß gemacht und zählt zu meinen Favoriten. Ich werde ihn noch öfter zu anderen Jahreszeiten wiederholen.

Ich zitiere aus oudooractive: Ein herrlicher Weg durch eine nahezu unberührte Landschaft – wahrlich ein Juwel unter den Traumschleifen. Ein Premiumweg, der vom Deutschen Wanderinstitut mit sagenhaften 88 Erlebnispunkten bewertet und 2015 zu den 10 schönsten Wanderwegen Deutschlands gewählt wurde. Wanderer werden durch ursprüngliche Mischwälder und offene Wiesenlandschaften immer wieder zu sensationellen Aussichten geführt. Begleitet werden sie zudem vom wildromantischen Tal der Nahe.

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Größe zu sehen!

Haldenhof-Kandern

Westweg Etappe 12 | Haldenhof-Kandern (Westvariante)

Die Headline stimmt nicht ganz, weil ich ein gutes Stück der Etappe schon am Vortag gewandert war. Präzise bis zum Müllheimer Egerten bin ich ich vom Wiedener Eck aus gekommen. Der Müllheimer Egerten ist ein gut ausgebauter Parkplatz im Wald an der Landstraße 140, die von Badenweiler aus Richtung Blauen führt. Es gibt dort alles, was das Wandererherz begehrt, Pavillon, Grillplatz mit Grill und Feuerholz – aber keine Bushaltestelle.

Als ich am Vortag, einem Samstag, hier ankam, musste ich 7 Kilometer bergab durch den Wald nach Badenweiler laufen, um an eine Bushaltestelle zu gelangen… und insgesamt 3 mal umsteigen, um mein Hotel am Wiedener Eck zu erreichen. Im Münstertal
erwischte ich abends den letzten Bus des Tages hoch zum Wiedener Eck.

Ein Taxiabenteuer

Hätte ich, um meine Westwegwanderung planmäßig fortsetzen zu können, meinen Wagen am Müllheimer Egerten geparkt, hätte ich am Abend von meinem Ziel in Kandern wieder das Problem gehabt, den Wagen mit dem Bus nicht erreichen zu können. Also stellte ich ihn in Badenweiler ab, das verkehrsmäßig gut angebunden ist, und bestellte mir ein Taxi, um mich zum Egerten fahren zu lassen. Das Taxi war schnell zur Stelle – nur hatte der Fahrer noch nie etwas vom Müllheimer Egerten gehört und kannte folglich den Weg dorthin auch nicht. Trotzdem fuhr er los, ziel- und planlos, hielt an einem Hotel, um dort nach dem Weg zu fragen – ohne Erfolg. Als er endlch, nachdem ich ihn gefühlt 20 mal schon darum gebeten hatte, bei seiner Zentrale über Funk nach dem Weg fragte, erfuhren wir, das der Egerten zur Zeit wegen einer Straßensperrung nur über einen Riesenumweg über Kandern zu erreichen war.
Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Taxiuhr schon einen Fahrpreis von über 40 Euro an. Ich bat den Fahrer, mich zurück zu meinem Wagen zu bringen. Dort angekommen, sollte ich den Fahrpreis von von nahezu 50 Euro berappen, was ich ablehnte. Ich sagte dem Fahrer, das er durch seine mangelhafte Ortskenntnis und durch seine lange Weigerung, den Weg bei seiner Zentrale zu erfragen, schlussendlich keinerlei Dienstleistung erbracht habe. Ich reichte ihm einen Zwanzig-Euro-Schein und sagte, dass ich bereit sei, etwa die Hälfte des entstandenen Schadens zu begleichen – würde ihm das nicht genügen, sollte er doch bitte die Polizei rufen, um die Geschichte abschließend zu klären. Was er natürlich bleiben ließ…

Ich fuhr dann entgegen meines ursprünglichen Planes über Kandern zum Müllheimer Egerten und stellte den Wagen auf dem Waldparkpatz ab. Von dort führt der Weg durch die steile Nordflanke hinauf zum eisernen Blauenturm (1.165m). Ab jetzt geht es nur noch bergab! Die Strecke über den mystischen Hexenplatz und die Burgruine Sausenburg ist so kurzweilig, dass Kandern schneller erreicht ist als gedacht.

Burgruine Sausenburg

Mein Hotel in Kandern

In Kandern wohnte ich im Hotel Janz Bed & Breakfast. Ich hatte ein schönes Zimmer mit riesigem Balkon, in dem ich mich gut aufgehoben fühlte. Ich wurde freundlich empfangen, und als der Hotelmanager hörte, dass ich noch irgendwie per Bus und zu Fuß zu meinem Wagen zum Müllheimer Egerten gelangen musste, bot er mir spontan an, mich mit seinem Wagen dorthin zu bringen. Für diese Riesengefälligkeit bedanke ich mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich.
Sehr gut gegessen habe ich in Kandern im Restaurant Zur Schnecke, dass mir der Hotelmanager empfohlen hatte. Die Gaststube ist gemütlich, die Bedienung schnell und freundlich, das Essen sehr schmackhaft. Dieses Restaurant wird bei TripAdvisor nicht gelistet – ein echter Geheimtipp, wie es scheint.

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