Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Ein Wochenende in Oostende

ein wochenende lang sonne strand und meer

Der Sommer geht langsam aber sicher zu Ende. Vor 2 Wochen, gegen Ende August, dachte ich darüber nach, noch ein Wochenende am Meer zu verbringen, bevor sich der Herbst mit Sturm, Regen und Kälte breitmacht.
Was liegt da näher, als das Seebad Oostende in Westflandern, dachte ich mir, nur etwa 400 km von Saarbrücken entfernt, mit kilometerlangem Strand und einer ebensolchen Strandpromenade. Oostende wird auch als die „Königin der Seebäder“ bezeichnet und ist eine lebendige Stadt mit
malerischen Ecken, einem gemütlichen Vergnügungsviertel und einer abwechslungsreichen Gastronomie mit etwa 300 Restaurants. Die Strandpromenade erstreckt sich über den gesamten Seedeich und ist von Straßencafés sowie eleganten und einfacheren Restaurants gesäumt.
Ein Hotelzimmer war schnell besorgt über’s Netz, meine Wahl fiel auf das Ramada, das in zentraler Lage
in Strandnähe liegt, ein Frühstücksbufett nach amerikanischer Art bietet und zudem nicht viel kostet.
Am 4. September fuhr ich los, nachmittags um 14 Uhr, direkt nach Feierabend. Es regnete, was der Himmel herzugeben in der Lage ist. Durch den wie üblich starken Freitagnachmittagsverkehr und das schlechte Wetter kam ich erst gegen halb acht Uhr abends in Oostende an.
Nach dem Einchecken im Hotel ging’s direkt zur Strandpromenade, ganz klar. In einem der zahlreichen Restaurants mit Blick auf die See nahm ich ein belgisches Menu zu mir und trank dazu das hervorragende belgische Bier. In unseren saarländischen Supermärkten kann man, soviel ich weiß, kein belgisches Bier erwerben, ich kaufe es immer in Lothringen. Hat vielleicht etwas mit dem deutschen Reinheitsgebot zu tun, keine Ahnung. Für mich ist das belgische Bier jedem Fall dem saarländischen vorzuziehen, es hat einen herrlich würzigen Malzgeschmack,
der sich lange nach dem Trinken noch am Gaumen hält und gut anfühlt. Einfach wunderbar.
Am Samstagmorgen weckten mich die Möven mit ihrem Geschrei. Das amerikanische Frühstücksbuffet des Ramada hält, was der Name verspricht: Es gibt einfach alles, scrambled eggs, Bratwürste, gegrillte Tomaten, Bohnen, mehrere Brot- und Toastsorten, verschiedene Wurst- und Käsesorten….. Joghurt, Müsli, Kuchen, Obst in Hülle und Fülle…. der Tag begann perfekt, und ich sage Euch, es wurde einer der schönsten Samstage dieses Sommers für mich.
Ich liebe diese Stadt, den Strand, das Pier, die kilometerlange Promenade, die Fußgängerzonen….. Den ganzen Tag habe ich bei schönstem Sonnenschein am Strand und auf der Promenade verbracht, habe die Möven und die Menschen beobachtet, und ich war glücklich.
Bis nach Sonnenuntergang blieb ich am Strand. An diesem Abend aß ich in einem Restaurant in der Stadt, es heißt TAO – World Cuisine und ist unbedingt empfehlenswert.
Am Sonntagnachmittag galt es Abschied zu nehmen…. ein letzter Weg führte mich noch in den Supermarkt um die Ecke, um – Ihr wisst schon – belgisches Bier zu besorgen. Ich werde es zu Hause trinken und mich dabei auf den nächsten Sommer freuen.

1 Kommentar

  1. Hammer Photos, insbesondere der Sonnenuntergang. Aber die Plattenbauten verschandeln schon so’n bisschen das Bild.

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