Eine Reise im März 2016 nach Madeira

Madeira lädt zum Wandern ein. Besonders im März ist das Wetter ideal, im Bezug auf die Temperatur.
Die Insel liegt etwa 750 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantik.
Alle Wanderungen, die wir unternahmen, führten an Levadas vorbei, das sind künstliche Wasserläufe mit denen Wasser aus den niederschlagsreicheren Gebieten im Norden und im Zentrum der Insel zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten im Süden geleitet wird.

Wandern entlang den Levadas ist nicht immer ungefährlich. Die engen Wege wurden früher gebaut, um die Kanäle zu warten. Sie sind schmal und liegen oft an steilen Berghängen.
Mit der Zeit wurden diese Wanderungen langweilig für mich. Ist man in einer Gruppe unterwegs, kann man nur einzeln hinereinander gehen und sich kaum unterhalten. Sie bieten natürlich fortwährend tolle Aussichten, die sich aber überall sehr ähneln.

Santana ist berühmt für seine traditionellen strohbedeckten Bauernhäuschen, die Wahrzeichen der Insel Madeira. Früher wohnten die Bauern in diesen einfach eingerichteten, oft rot angestrichenen Häuschen. Heute stehen die meisten leer und werden nur noch als Touristenattraktion instand gehalten. Die Strohdächer müssen alle vier bis fünf Jahre ausgewechselt werden.

Übrigens: auf der Insel gibt es viele Orte, die denselben Namen tragen.
Wenn Sie im Navi des Mietwagens einen Ortsnamen angeben, gibt es zahlreiche Ergebnisse. Sie brauchen die Postleitzahl.
Ich habe das Problem in unserem Hotel geschildert und bekam zur Antwort, das auf der Insel niemand einheimisches ein Navi benutzt.