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Fotografie und Kultur

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Sommer an der Saarschleife

Sommer an der Saarschleife

USA 2010 – ein Reisebericht

23. juli 2010,page, horseshoe bend, toadstool hoodoos

Die Ortschaft Page wurde 1957 gegründet und ist damit eine der jüngsten der Vereinigten Staaten. Bevor die Stadt entstand, war die Gegend von
Navajo-Indianern besiedelt.
Mit dem Baubeginn des Glen-Canyon-Staudamms im Jahr 1956 musste in der Gegend eine Siedlung zur Unterbringung der Bauarbeiter errichtet werden. Zu diesem Zweck erwarb man von den hier ansässigen Navajos ein ca. 24mi² großes Stück Land, was etwa einer Fläche von 62 km² entspricht. Anfänglich war es ein Government Camp, bekam aber recht schnell den Status einer Ortschaft und wurde dann 1957 nach dem Leiter des Bureau of Reclamation John C. Page, benannt. Viele der alten Häuser und Trailer des ursprünglichen Camps sind noch heute im sogenannten Old Historic Quarter von Page zu besichtigen. Mit der Etablierung der Glen Canyon National Recreation Area im Jahre 1972 wurde der Tourismus zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle.

Im Jahre 1975 hatte Page mehr als 9.000 Einwohner, bei der Volkszählung aus dem Jahr 2000 waren
es noch 6.809 Einwohner, die sich auf 2342 Haushalte und 1779 Familien verteilten. Die Bevölkerungsdichte betrug 158,5 Einwohner/km². Darunter waren 67,32 % der Bevölkerung weiß und 26,69 % indianisch. In 41,4 % der Haushalte lebten Kinder unter 18 Jahren.

Mein Tag in Page beginnt heute mit Ausschlafen und Frühstück bei Denny’s Restaurant. Danach mache ich mich auf zum Horseshoe Bend, dieser sagenhaften CororadoSchleife. Man fährt von Page aus ca. 3 Meilen auf dem Highway 89 nach Süden und biegt dann nach Westen auf den Parkplatz ab, der gleichzeitig der Trailhead zum Bend ist. Es gibt ein Hinweisschild. Vom Parkplatz aus hat man noch eine dreiviertel Meile zu laufen bis zum Colorado. Der Weg ist steil und sehr sandig, gute geschlossene Schuhe sind von Vorteil. Der Horseshoe Bend ist ein sagenhaftes Fotomotiv, besonders vormittags liegt er prall in der Sonne. Nachmittags hat man Gegenlicht.
Wer die Schleife in ihrer ganzen Pracht ablichten will, muss die Courage aufbringen, sich ganz nach vorne an die Abbruchkante zu stellen, um nach unten zu fotografieren.
Der Fluss liegt 1000 Fuß tiefer als die Kante. Der Gedanke daran, dass es eine überhängende Kante ist, macht die Sache nicht gerade einfacher. Ich kenne keinerlei Angst vor der Höhe oder Schwindelgefühle, keine Ahnung, warum das so ist, und habe so an dieser Location einen schönen Vorteil.
Der Bend ist stark besucht, es wird wohl nicht mehr sehr lange dauern, bis das BLM den Parkplatz mit einem Toiletten- und einem Kassenhäuschen ausstattet und aus dem Horseshoe Bend einen Horseshoe Bend State Park macht.
Ich halte mich lange auf in der Hitze. Als alle Fotos im Kasten sind, fahre ich erstmal zuj nahegelegenen Walmart und versorge mich mit frischen Getränken.
Die Zeit der Mittagsglut verbringe ich mit Bloggen im Hotelzimmer.
Am späten Nachmittag breche ich auf, um mir die Toadstool Hoodoos anzusehen. Man fährt von Page aus nach Norden Richtung Kanab bis zum Milemarker 19, dort macht die Stromleitung rechts der Road einen Knick, und genau dort ist der Trailhead. Also die Milemarkers und die Stromleitung im Auge behalten!
Fortgeschrittener Nachmittag ist eine gute Zeit für den Besuch, die Hoodoos liegen prächtig angeleuchtet da vom warmen Licht des Sunsets. Leider habe ich wenig Glück mit der Sonne, es ziehen die um diese Jahreszeit fast täglich üblichen Gewitterwolken auf und verdecken die Sonne.

Gefahren: 84,60 Meilen
Benzin:30,00 $
Hotel: 77 $
Essen: 35 $