Wolfgang Staudt Fotografie

Fotografie und Kultur

Schlagwort: Sonnenaufgang (Seite 1 von 3)

Saarbrücken Winterlich

Saarbrücken winterlich – leider nicht schneeweiß.
Nun, ich bin mir sicher, dass noch Schnee fallen wird in diesem Winter. Hoffentlich am Wochenende, so dass ich Zeit finde, ein paar schöne Aufnahmen zu machen.
Die hier gezeigten Bilder gelangen mir im Weihnachtsurlaub. Ich konnte sie während des Sonnenaufganges von der Schlossmauer aus aufnehmen.
Klicken Sie auf die Fotos, um sie in schöner Größe zu sehen!

Auf Rügen geht die Sonne auf

Rügen ist die flächengrößte und mit rund 77.000 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste deutsche Insel. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Ich verbrachte zwei Wochen Anfang April auf der Insel Rügen. Es waren nur wenige Touristen unterwegs. Ich konnte in Ruhe den Sonnenaufgang aufnehmen, ohne dass jemand störte.
Auf Rügen geht die Sonne auf – das war ein schönes Motiv für mich.

Cap Formentor auf Mallorca

Früh am Morgen auf der Halbinsel Formentor

Die Halbinsel Formentor im Norden der Insel Mallorca ragt 13 Kilometer weit ins Meer und ist mit Sicherheit der landschaftliche Höhepunkt Mallorcas.Die steil abfallenden Felsen sind bis zu 400 Meter hoch. Die Berglandschaft vom Hafen von Pollença bis zum Leuchtturm ist grandios.
Bei klarem Wetter kann man von hier aus die Insel Menorca sehen.

Wunderschön ist die Bucht Cala Pi de la Posada, an der Mallorcas berühmtestes Hotel liegt. Im Hotel Formentor, 1929 eröffnet, stieg Jahrzehnte lang die Prominenz ab: Winston Churchill, Aristoteles Onassis, Peter Ustinov, Audrey Hepburn, Claudia Cardinale, John Wayne, Gracia Patricia von Monaco und Prinz Rainier.
Quelle: Mallorca Magazin

Herbst im Wald

November – ich befahre morgens zwischen acht und neun eine Landstraße durch den Wald. Plötzlich entdecke ich die Wirkung der aufgehenden Sonne im Wald. Ich biege in einen Waldweg ein und halte den Sonnenschein fotografisch fest. 
Für Sie natürlich, wenn Sie meine Bilder betrachten wollen

 

Gegenlicht als Sonnenstern

Es erfordert eine gute Kamera, um gegen die Sonne ein gut belichtetes Foto aufzunehmen. Der Fotograf muss wissen, wie er belichten muss.
Wie schafft man es, die Sonne oder ein künstliches Gegenlicht als Stern darzustellen?
Eigentlich ganz einfach: eine Blende ab der Blende 16 wählen, einen noch schöneren Stern kann man mit noch kleineren Blenden wie 18 oder 22 erzielen. Die Kamera wird die Belichtungszeit automatisch wählen und einstellen.
Ein Stativ ist bei solchen Experimenten immer sehr vorteilhaft.

Wer die unten stehenden Fotos anklickt, kann sie größer sehen und auch die Belichtungszeiten und Blenden ablesen.
Einige der Aufnahmen wären ohne Stativ nicht gelungen.



Ein Sonntagmorgen im August

Ein Sonntagmorgen im August an der Saarschleife

Seit August 2013 hatte ich keinen Sonnenaufgang mehr an der Saarschleife bei Mettlach erlebt.
Für Sonntag, den 20 August 2017, war die Wettervorhersage für Mettlach gut, es sollte in den frühen Morgenstunden sonnig sein. Also machte ich mich um 5 Uhr morgens von Saarbrücken aus auf den Weg. Schon auf der Autobahn vor Merzig traf ich auf dichten Nebel.

Die ersten Fotos vom Sonnenaufgang an der Saarschleife habe ich schon 2006 gemacht. Ich liebte diesen Platz, nicht nur für die schönen Bilder, die er in den frühen Morgenstunden versprach, sondern für das sagenhaft stimmungsvolle Naturerlebnis an diesem Ort, wenn der Tag langsam zu sich kommt. Die Stille, diese unglaubliche Stille, selten nur unterbrochen, vom Ruf eines Kuckucks, vom Dröhnen eines den Mäander umrundenden Schiffes.

Nun, inzwischen gibt es hier einen Baumwipfelpfad, der den Saarschleifentourismus kräftig ankurbelt. Ich finde den Pfad und den Aussichtsturm absolut gelungen. An dem unterhalb des Baumwipfelturms gelegenen Aussichtspunkt, der Cloef, hat sich nichts geändert. Theoretisch kann man hier den Sonnenaufgang genießen wie immer, der Baumwipfelpfad öffnet regulär erst um 9:30 Uhr. Nur, den Kuckuck, den hörte ich nicht mehr rufen. An diesem Sonntagmorgen im August zumindest nicht. Weil die Stille, die den Ort in der Vergangenheit beseelt hat, gefehlt hat.
Man hört nun, alles übertönend, das KlackKlack der Kameraverschlüsse und die verbalen Diskussionen der zahlreichen Fotografen, die hinter ihren Stativen stehen und unentwegt den Auslöser drücken. Ein neuer Fototourismus hat sich breitgemacht an der Saarschleife, vorbei scheint die Zeit zu sein, als ich dort am Morgen stundenlang alleine war.

Daran werde ich mich gewöhnen müssen, genau wie der Kuckuck.

 
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